Hamburger Rathaus

Hamburger Rathaus


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Die beeindruckende Architektur des Hamburger Rathauses dominiert die Hamburger Innenstadt und beherbergt den Senat und das Parlament der Stadt.

Geschichte des Hamburger Rathauses

Nachdem das alte Rathaus beim großen Brand von 1842 zerstört wurde, dauerte es 55 Jahre, bis das neue Hamburger Rathaus (Rathaus) öffnen. Das heutige Gebäude wurde zwischen 1886 und 1897 für 11 Millionen Deutsche Goldmark (ca. 80 Millionen Euro) errichtet. Am 26. Oktober 1897 wurde es mit der Schlüsselübergabe an den Ersten Bürgermeister Johannes Versmann wiedereröffnet.

Es hat 647 Zimmer und steht auf über 4.000 Eichenpfählen. Im Gegensatz zum sonst zurückhaltenden hanseatischen Stil besitzt das Gebäude eine aufwendige Fassade, die von insgesamt 20 Kaiserstatuen flankiert wird. Im Senatssaal befindet sich ein großes Glasdach, das einen alten germanischen Brauch symbolisiert, dass der Rat unter freiem Himmel tagt.

Der Kaisersaal wird nach dem Besuch Kaiser Wilhelms II. bei der Eröffnung des Nord-Ostsee-Kanals Kaisersaal genannt. Außerdem gibt es einen Großen Ballsaal (46 Meter lang, 18 Meter breit und 15 Meter hoch) mit Gemälden zur Geschichte Hamburgs von 800-1900 und 62 Stadtwappen der alten Hanse.

In der Nachkriegszeit besuchten verschiedene Staatsoberhäupter Hamburg und sein Rathaus, darunter 1965 Königin Elisabeth II.

1971 wurde bei der Suche nach einem Dokument, das hinter einem Aktenschrank gefallen war, zufällig ein Zimmer im Turm entdeckt, was die Möglichkeit aufkommen ließ, dass es noch mehr Räume gibt als derzeit 647.

Hamburger Rathaus heute

Das Rathaus ist Sitz der Hamburger Regierung – eines der 16 deutschen Landtage. Das Parlament trifft sich jeden zweiten Dienstag um 15 Uhr im Debattiersaal.

Viele Messen, Konzerte und Feiern in Hamburg finden außerhalb des Rathauses auf dem Rathausmarkt statt (wie die des Hamburger SV als deutscher Fußballmeister 1983) sowie die berühmten Weihnachtsmärkte der Stadt, die jedes Jahr den Platz füllen.

Es gibt auch eine lokale Tradition, bei der unverheiratete Männer an ihrem 30. Geburtstag die Treppe vor dem Rathaus fegen.

Anreise zum Hamburger Rathaus

Die Rathaus befindet sich im Altstadtviertel in der Innenstadt, am Rathausmarkt, nahe der Binnenalster und dem Hauptbahnhof. Die nächstgelegene erreichbare Station ist die U-Bahn bis Jungfernstieg (U2/U4) oder mit dem Bus bis zum Rathaus.


Im Jahr 1965 hatte die Stadt etwa 1.850.000 Einwohner, seitdem nimmt die Einwohnerzahl jedoch langsam ab. Mehr als drei Viertel der Einwohner sind Protestanten, der Rest überwiegend römisch-katholisch. Es gibt eine kleine muslimische Gemeinde, zu der viele Türken gehören Gastarbeiter („Gastarbeiter“). Die Zahl der Juden, von denen es 1933 (bei der Machtübernahme Hitlers) 27.000 gab, zählt heute nur noch etwa 1.000.

Nach der Eingliederung von Altona, Harburg und Wandsbek im Jahr 1937 hat sich Hamburg zur bedeutendsten Industriestadt Deutschlands entwickelt. Alle verarbeitenden und verarbeitenden Industrien sind dort vertreten. Hamburg verarbeitet den größten Teil der Kupferlieferungen des Landes und die Norddeutsche Affinerie auf der Veddel ist Europas zweitgrößte Kupferhütte. Die Chemie-, Stahl- und Schiffbauindustrie sind ebenfalls wichtig, obwohl der Schiffbau aufgrund der Konkurrenz aus Japan und Korea zurückgegangen ist. Hamburg ist nach Berlin auch das wichtigste Zentrum für Zeitungs- und Zeitschriftenverlage in Deutschland. Die Kernkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel versorgen die an die Unterelbe angrenzenden Industrien und Teile Hamburgs kostengünstig mit Strom.


VERORDNUNG NR. 07-2021 – ERSTE LESUNG
EINE VERORDNUNG ZUR ÄNDERUNG VON KAPITEL 215 – BERECHTIGT
ZONENVERORDNUNG, ARTIKEL XXVI – VERBOTEN
VERWENDUNG – DES CODE DER STADT HAMBURG
COUNTY OF SUSSEX, STAAT VON NEW JERSEY VERBOTEN
CANNABIS-ANBAU, PRODUKTION, HERSTELLUNG
UND VERKAUF. EINZELHEITEN

Ab dem 14. Juni ist das Borough Hall für die Öffentlichkeit mit eingeschränktem Zugang geöffnet. Es stehen keine öffentlichen Toiletten zur Verfügung. Masken sind nicht mehr erforderlich, aber wir ermutigen alle respektvoll, die von der CDC festgelegten Richtlinien zu befolgen. Wenn Sie nicht geimpft sind oder ein hohes Risiko haben, tragen Sie bitte weiterhin eine Maske.

Ab dem 14. Juni 2021 finden alle Bürgerversammlungen des Hamburger Bezirks (Rat, Landnutzungsrat, Erholung und Bauausschuss) als Präsenzsitzungen ohne Telefonzugang statt. Die Treffen sind öffentlich und jeder wird ermutigt, die CDC-Richtlinien zu befolgen.

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Beginnt am 15. Juli – Details

Blattbeutel sind über die DPW erhältlich. Bitte rufen Sie 973-827-7702 an, um weitere Informationen zu erhalten.


Inhalt

Hamburg liegt an einem geschützten Naturhafen an der südlichen Auffächerung der Halbinsel Jütland, zwischen Kontinentaleuropa im Süden und Skandinavien im Norden, mit der Nordsee im Westen und der Ostsee im Nordosten. Es liegt an der Elbe am Zusammenfluss von Alster und Bille. Das Stadtzentrum liegt um die Binnenalster („Binnenalster“) und Außenalster („Außenalster“), die beide durch Aufstauung der Alster zu Seen entstanden sind. Zur Stadt Hamburg gehören auch die 100 Kilometer entfernten Inseln Neuwerk, Scharhörn und Nigehörn im Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer. [11]

Die Stadtteile Neuenfelde, Cranz, Francop und Finkenwerder gehören zum Altes Land (altes Land), das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet Mitteleuropas. Neugraben-Fischbek hat Hamburgs höchste Erhebung, den Hasselbrack mit 116,2 Metern (381 ft) AMSL. [12] Hamburg grenzt an die Bundesländer Schleswig-Holstein und Niedersachsen.

Klima Bearbeiten

Hamburg hat ein ozeanisches Klima (Köppen: Cfb), beeinflusst durch die Nähe zur Küste und maritime Einflüsse, die ihren Ursprung über dem Atlantik haben. Die Lage im Norden Deutschlands bietet extremere Extreme als typische Meeresklimata, aber aufgrund der vorherrschenden Westwinde definitiv in der Kategorie. [13] Nahegelegene Feuchtgebiete genießen ein gemäßigtes maritimes Klima. Die Schneefälle haben sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. In den späten 1970er und frühen 1980er Jahren kam es teilweise zu starken Schneefällen, [14] die Winter der letzten Jahre waren weniger kalt, mit nur wenigen Tagen pro Jahr. [15] [16]

Die wärmsten Monate sind Juni, Juli und August mit hohen Temperaturen von 20,1 bis 22,5 °C (68,2 bis 72,5°F). Die kältesten sind Dezember, Januar und Februar mit niedrigen Temperaturen von -0,3 bis 1,0 ° C (31,5 bis 33,8 ° F). [17]

Klimadaten für Hamburg-Fuhlsbüttel (Flughafen Hamburg), Höhe: 15 m, 1981-2010 Normalwerte
Monat Jan Februar Beschädigen April Kann Juni Juli August September Okt November Dezember Jahr
Rekord bei hohen °C (°F) 14.4
(57.9)
17.2
(63.0)
23.0
(73.4)
29.7
(85.5)
33.5
(92.3)
34.6
(94.3)
36.9
(98.4)
37.3
(99.1)
32.3
(90.1)
26.1
(79.0)
20.2
(68.4)
15.7
(60.3)
37.3
(99.1)
Durchschnittlich hohe °C (°F) 3.5
(38.3)
4.4
(39.9)
8.0
(46.4)
12.3
(54.1)
17.5
(63.5)
19.9
(67.8)
22.1
(71.8)
22.2
(72.0)
17.9
(64.2)
13.0
(55.4)
7.5
(45.5)
4.6
(40.3)
13.2
(55.8)
Tagesmittel °C (°F) 1.0
(33.8)
1.6
(34.9)
4.6
(40.3)
7.8
(46.0)
12.5
(54.5)
15.2
(59.4)
17.4
(63.3)
17.4
(63.3)
13.7
(56.7)
9.5
(49.1)
4.9
(40.8)
2.3
(36.1)
9.0
(48.2)
Durchschnittliche niedrige °C (°F) −1.4
(29.5)
−1.2
(29.8)
1.1
(34.0)
3.3
(37.9)
7.4
(45.3)
10.5
(50.9)
12.7
(54.9)
12.5
(54.5)
9.6
(49.3)
6.0
(42.8)
2.4
(36.3)
0.0
(32.0)
6.2
(43.2)
Niedrige °C (°F) aufzeichnen −22.8
(−9.0)
−29.1
(−20.4)
−15.3
(4.5)
−7.1
(19.2)
−5.0
(23.0)
0.6
(33.1)
3.4
(38.1)
1.8
(35.2)
−1.2
(29.8)
−7.1
(19.2)
−15.4
(4.3)
−18.5
(−1.3)
−29.1
(−20.4)
Durchschnittlicher Niederschlag mm (Zoll) 67.8
(2.67)
49.9
(1.96)
67.7
(2.67)
43.0
(1.69)
57.4
(2.26)
78.6
(3.09)
76.7
(3.02)
78.9
(3.11)
67.4
(2.65)
67.0
(2.64)
69.2
(2.72)
68.9
(2.71)
792.6
(31.20)
Durchschnittliche Regentage (≥ 1,0 mm) 12.1 9.2 11.3 8.9 9.6 11.3 11.4 10.2 10.8 10.5 11.7 12.4 129.4
Durchschnittliche monatliche Sonnenstunden 46.9 69.0 108.8 171.6 223.4 198.7 217.5 203.1 144.6 107.9 53.0 37.4 1,581.9
Durchschnittlicher UV-Index 0 1 2 4 5 6 6 5 4 2 1 0 3
Quelle: WMO (UN), [17] DWD [18] und Wetteratlas [19]

Klimadiagramm 1986-2016 oder 1960-1990 anzeigen

Klimadaten für Hamburg-Fuhlsbüttel (Flughafen Hamburg), Höhe: 15 m, 1961-1990 Normal- und Extremwerte
Monat Jan Februar Beschädigen April Kann Juni Juli August September Okt November Dezember Jahr
Rekord bei hohen °C (°F) 12.8
(55.0)
16.7
(62.1)
23.0
(73.4)
29.7
(85.5)
29.2
(84.6)
32.7
(90.9)
33.2
(91.8)
34.8
(94.6)
30.3
(86.5)
24.0
(75.2)
20.2
(68.4)
15.7
(60.3)
34.8
(94.6)
Durchschnittlich hohe °C (°F) 2.7
(36.9)
3.8
(38.8)
7.2
(45.0)
11.9
(53.4)
17.0
(62.6)
20.2
(68.4)
21.4
(70.5)
21.6
(70.9)
18.0
(64.4)
13.3
(55.9)
7.6
(45.7)
4.0
(39.2)
12.4
(54.3)
Tagesmittel °C (°F) 0.5
(32.9)
1.1
(34.0)
3.7
(38.7)
7.3
(45.1)
12.2
(54.0)
15.5
(59.9)
16.8
(62.2)
16.6
(61.9)
13.5
(56.3)
9.7
(49.5)
5.1
(41.2)
1.9
(35.4)
8.7
(47.6)
Durchschnittliche niedrige °C (°F) −2.2
(28.0)
−1.8
(28.8)
0.4
(32.7)
3.0
(37.4)
7.2
(45.0)
10.4
(50.7)
12.2
(54.0)
11.9
(53.4)
9.4
(48.9)
6.3
(43.3)
2.5
(36.5)
−0.7
(30.7)
4.9
(40.8)
Niedrige °C (°F) aufzeichnen −20.8
(−5.4)
−18.7
(−1.7)
−13.8
(7.2)
−6.5
(20.3)
−2.2
(28.0)
0.6
(33.1)
4.2
(39.6)
1.8
(35.2)
−0.6
(30.9)
−3.3
(26.1)
−15.4
(4.3)
−18.5
(−1.3)
−20.8
(−5.4)
Durchschnittlicher Niederschlag mm (Zoll) 61.0
(2.40)
41.0
(1.61)
56.0
(2.20)
51.0
(2.01)
57.0
(2.24)
74.0
(2.91)
82.0
(3.23)
70.0
(2.76)
70.0
(2.76)
63.0
(2.48)
71.0
(2.80)
72.0
(2.83)
768
(30.23)
Durchschnittliche Niederschlagstage (≥ 1,0 mm) 12.0 9.0 11.0 10.0 10.0 11.0 12.0 11.0 11.0 10.0 12.0 12.0 131
Durchschnittliche monatliche Sonnenstunden 42.2 67.0 104.7 160.7 216.8 221.8 206.7 207.3 141.1 100.7 53.0 35.2 1,557.2
Quelle: NOAA [20]

Ursprünge Bearbeiten

Claudius Ptolemäus (2. Jahrhundert n. Chr.) berichtete den Vornamen für die Umgebung als Treva. [21]

Der Name Hamburg stammt von dem ersten dauerhaften Bau an diesem Ort, einer Burg, die Kaiser Karl der Große 808 n. Chr. errichten ließ. Sie erhob sich auf felsigem Gelände in einem Sumpfgebiet zwischen Alster und Elbe zur Verteidigung gegen slawische Einfälle und erwarb der Name Hammaburg, burg bedeutet Burg oder Festung. Der Ursprung des Hamma Begriff bleibt ungewiss, [22] aber sein Standort wird auf die Stelle des heutigen Domplatzes geschätzt. [23] [24]

Mittelalterliches Hamburg Bearbeiten

834 wurde Hamburg zum Sitz eines Bistums ernannt. Der erste Bischof, Ansgar, wurde als Apostel des Nordens bekannt. Zwei Jahre später wurde Hamburg mit Bremen als Bistum Hamburg-Bremen vereinigt. [25]

Hamburg wurde mehrmals zerstört und besetzt. 845 fuhren 600 Wikingerschiffe die Elbe hinauf und zerstörten Hamburg, damals eine Stadt mit rund 500 Einwohnern. [25] Im Jahr 1030 brannte König Mieszko II. Lambert von Polen die Stadt nieder. Waldemar II. von Dänemark überfiel und besetzte Hamburg 1201 und 1214. Der Schwarze Tod tötete 1350 mindestens 60 % der Bevölkerung. [26] Hamburg erlebte im Mittelalter mehrere große Brände. [27]

1189 verlieh Friedrich I. "Barbarossa" Hamburg per kaiserlichen Urkunde den Status einer Freien Reichsstadt und den steuerfreien Zugang (oder Freihandelszone) die Unterelbe hinauf in die Nordsee. 1265 wurde dem oder vom Hamburger Rath ein angeblich gefälschter Brief überreicht. [28] Diese Charta machte Hamburg zusammen mit der Nähe zu den wichtigsten Handelsrouten der Nord- und Ostsee schnell zu einem bedeutenden Hafen in Nordeuropa. Das Handelsbündnis mit Lübeck im Jahr 1241 markiert den Ursprung und Kern der mächtigen Hanse der Handelsstädte. Am 8. November 1266 ermöglichte ihnen ein Vertrag zwischen Heinrich III. und den Hamburger Kaufleuten die Gründung eines Hanse in London. Dies war das erste Mal in der Geschichte, dass das Wort Hanse wurde für die Handelsgilde der Hanse verwendet. [29] 1270 wurde der Rechtsanwalt des Hamburger Senats Jordan von Boitzenburg, verfasste die erste Beschreibung des Zivil-, Straf- und Prozessrechts für eine Stadt in Deutschland in deutscher Sprache, die Auftragsbuch (Ordeel: Satz). [30] Am 10. August 1410 erzwangen Bürgerunruhen einen Kompromiss. Rezeß, wörtlich übersetzt: Rückzug). Dies gilt als die erste Verfassung Hamburgs. [31]

Neuzeit Bearbeiten

1529 nahm die Stadt das Luthertum an und nahm reformierte Flüchtlinge aus den Niederlanden und Frankreich auf.

Als Jan van Valckenborgh im 17.Neustadt), deren Straßennamen noch aus dem von ihm eingeführten Straßennetz stammen. [32]

Mit der Auflösung des Heiligen Römischen Reiches 1806 wurde die Freie Reichsstadt Hamburg nicht unter Beibehaltung besonderer Privilegien in ein größeres Verwaltungsgebiet eingegliedert (mediiert), sondern wurde ein souveräner Staat mit dem offiziellen Titel des Freie und Hansestadt Hamburg. Hamburg wurde von Napoleon I. kurzzeitig dem Ersten Französischen Reich (1804–1814/1815) angegliedert. 1814 befreiten russische Truppen unter General Bennigsen die Stadt schließlich. 1814 nahm Hamburg seinen Status als Stadtstaat vor 1811 wieder an. Der Wiener Kongress von 1815 bestätigte Hamburgs Unabhängigkeit und wurde zu einem von 39 souveränen Staaten des Deutschen Bundes ( 1815–1866).

1842 wurde beim „Großen Brand“ etwa ein Viertel der Innenstadt zerstört. Das Feuer brach in der Nacht zum 4. Mai aus und wurde erst am 8. Mai gelöscht. Es zerstörte drei Kirchen, das Rathaus und viele andere Gebäude, tötete 51 Menschen und hinterließ schätzungsweise 20.000 Obdachlose. Der Wiederaufbau dauerte mehr als 40 Jahre.

Nach periodischen politischen Unruhen, insbesondere 1848, verabschiedete Hamburg 1860 eine halbdemokratische Verfassung, die die Wahl des Senats, des Regierungsorgans des Stadtstaates, durch erwachsene steuerzahlende Männer vorsah. Weitere Neuerungen waren die Gewaltenteilung, die Trennung von Kirche und Staat, Presse-, Versammlungs- und Vereinsfreiheit. Hamburg wurde Mitglied des Norddeutschen Bundes (1866–1871) und des Deutschen Reiches (1871–1918) und behielt seine Selbstverwaltung während der Weimarer Republik (1919–1933) bei. Hamburg trat 1888 dem Deutschen Zollverein bei, dem letzten (neben Bremen) deutschen Bundesland. Die Stadt erlebte ihr schnellstes Wachstum in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, als sich ihre Bevölkerung auf 800.000 mehr als vervierfachte, da das Wachstum des atlantischen Handels der Stadt dazu beitrug, dass sie Europas zweitgrößter Hafen wurde. [33] Die Hamburg-Amerika-Linie unter der Leitung von Albert Ballin wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts zur größten Transatlantik-Reederei der Welt. In der Stadt waren Reedereien ansässig, die nach Südamerika, Afrika, Indien und Ostasien segelten. Hamburg war der Ausgangshafen für viele Deutsche und Osteuropäer, die Ende des 19. Dort etablierten sich Handelsgemeinschaften aus aller Welt.

Ein schwerer Cholera-Ausbruch im Jahr 1892 wurde von der Stadtregierung schlecht gehandhabt, die einen für eine deutsche Stadt ungewöhnlichen Grad an Unabhängigkeit bewahrte. Etwa 8.600 starben bei der größten deutschen Epidemie des späten 19. Jahrhunderts und der letzten großen Cholera-Epidemie in einer Großstadt der westlichen Welt.

Zweiter Weltkrieg Bearbeiten

Im nationalsozialistischen Deutschland (1933–1945) war Hamburg ein Gau von 1934 bis 1945. Während des Zweiten Weltkriegs erlitt Hamburg eine Reihe von Luftangriffen der Alliierten, die einen Großteil der Stadt und des Hafens verwüsteten. Am 23. Juli 1943 erzeugten Brandbomben der Royal Air Force (RAF) und der United States Army Air Force (USAAF) einen Feuersturm, der sich von der Hauptbahnhof (Hauptbahnhof) und zog schnell nach Südosten, wobei ganze Stadtteile wie Hammerbrook, Billbrook und Hamm Süd vollständig zerstört wurden. Tausende von Menschen kamen in diesen dicht besiedelten Arbeitervierteln ums Leben. Bei den Angriffen, die von der RAF mit dem Codenamen Operation Gomorrah bezeichnet wurden, kamen mindestens 42.600 Zivilisten ums Leben, die genaue Zahl ist nicht bekannt. Etwa eine Million Zivilisten wurden nach den Razzien evakuiert. Während einige der zerstörten Bezirke nach dem Krieg zu Wohnvierteln wiederaufgebaut wurden, wurden andere wie Hammerbrook vollständig zu Büro-, Einzelhandels- und begrenzten Wohn- oder Industrievierteln ausgebaut.

Mindestens 42.900 Menschen sollen im KZ Neuengamme (ca. 25 km außerhalb der Stadt in den Sumpfgebieten) umgekommen sein [34], meist durch Seuchen und bei der Bombardierung von Evakuierungsschiffen der Kriegsmarine durch die RAF am Ende des Krieges [ Zitat benötigt ] .

Am 18. Oktober 1941 begannen systematische Deportationen jüdischer Deutscher und nichtjüdischer Deutscher jüdischer Abstammung. Diese wurden alle in Ghettos im von den Nazis besetzten Europa oder in Konzentrationslager geleitet. Die meisten Deportierten kamen im Holocaust ums Leben. Bis Ende 1942 die Jüdischer Religionsverband in Hamburg wurde als eigenständige juristische Person aufgelöst und das restliche Vermögen und Personal von der Reichsvereinigung der Juden in Deutschland (Bezirk Nordwest) übernommen. Am 10. Juni 1943 löste das Reichssicherheitshauptamt die Reichsvereinigung durch ein Dekret. [35] Die wenigen verbliebenen Angestellten, die nicht durch eine Mischehe einigermaßen geschützt waren, wurden am 23. Juni von Hamburg nach Theresienstadt deportiert, wo die meisten von ihnen umkamen.

Nachkriegsgeschichte Bearbeiten

Hamburg ergab sich am 3. Mai 1945, [36] drei Tage nach Adolf Hitlers Tod, den britischen Streitkräften. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Hamburg Teil der britischen Besatzungszone und wurde 1949 ein Staat der damaligen Bundesrepublik Deutschland.

Von 1960 bis 1962 starteten die Beatles ihre Karriere, indem sie in verschiedenen Musikclubs wie dem Star Club in der Stadt spielten.

Am 16. Februar 1962 stieg die Elbe durch ein Hochwasser in der Nordsee auf ein Allzeithoch, überschwemmte ein Fünftel Hamburgs und tötete mehr als 300 Menschen.

Die innerdeutsche Grenze – nur 50 Kilometer östlich von Hamburg – trennte die Stadt vom größten Teil ihres Hinterlandes und schränkte Hamburgs Welthandel ein. Seit der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 und dem Beitritt mehrerer mitteleuropäischer und baltischer Staaten in die Europäische Union im Jahr 2004 hat der Hamburger Hafen seine Ambitionen wieder aufgenommen, seine Position als größter Hochseehafen der Region für die Containerschifffahrt und seine wichtigsten Handels- und Handelszentrum.

Historische Bevölkerung
JahrPop. ±%
950500
143016,000+3100.0%
1840136,956+756.0%
1900705,738+415.3%
1910931,035+31.9%
19201,026,989+10.3%
19301,145,124+11.5%
19401,725,500+50.7%
19501,605,606−6.9%
19611,840,543+14.6%
19701,793,640−2.5%
19801,645,095−8.3%
19901,652,363+0.4%
20001,715,392+3.8%
20101,786,448+4.1%
2012 (Volkszählung)1,734,272−2.9%
20131,746,342+0.7%
20141,762,791+0.9%
20151,787,408+1.4%
20161,860,759+4.1%
Die Bevölkerungsgröße kann durch Änderungen in den Verwaltungseinheiten beeinflusst werden.
Größte Gruppen ausländischer Einwohner [37] [38] [39]
Staatsangehörigkeit Bevölkerung (31.12.2020)
Truthahn 44,760
Polen 24,025
Afghanistan 22,205
Syrien 17,175
Russland 10,300
Rumänien 10,005
Portugal 9,755
Iran 9,425
Bulgarien 8,825
Italien 7,800
Serbien 7,450
Nordmazedonien 7,400
Ghana 7,120
Kroatien 6,630
China 6,335
Philippinen 6,185

Am 31. Dezember 2016 waren 1.860.759 Menschen in Hamburg auf einer Fläche von 755,3 km 2 (291,6 sq mi) wohnhaft gemeldet. Die Bevölkerungsdichte betrug 2.464/km 2 (6.380/sq mi). [40] In der Metropolregion Hamburg (Metropolregion Hamburg) leben 5.107.429 Menschen auf 196/km 2 (510/sq mi). [41]

In Hamburg gab es 915.319 Frauen und 945.440 Männer. Auf 1.000 Frauen kamen 1.033 Männer. Im Jahr 2015 gab es in Hamburg 19.768 Geburten (davon 38,3 % auf unverheiratete Frauen), 6422 Eheschließungen und 3190 Scheidungen sowie 17.565 Todesfälle. In der Stadt verteilte sich die Bevölkerung mit 16,1 % unter 18 Jahren und 18,3 % waren 65 Jahre oder älter. 356 Hamburger waren über 100 Jahre alt. [42]

Nach Angaben des Statistischen Amtes für Hamburg und Schleswig-Holstein liegt der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund bei 34 % (631.246). [43] Einwanderer kommen aus 200 verschiedenen Ländern. 5.891 Personen haben 2016 die deutsche Staatsbürgerschaft erworben. [44]

Im Jahr 2016 gab es 1.021.666 Haushalte, von denen 17,8% Kinder unter 18 Jahren hatten. 54,4% aller Haushalte bestanden aus Singles. 25,6% aller Haushalte waren Alleinerziehende. Die durchschnittliche Haushaltsgröße betrug 1,8. [45]

Ausländische Bürger in Hamburg Bearbeiten

Hamburger Bürger mit ausländischer Staatsangehörigkeit zum 31. Dezember 2016 sind wie folgt [44]

Staatsbürgerschaft Nummer %
Gesamt 288,338 100%
Europa 193,812 67.2%
europäische Union 109,496 38%
asiatisch 59,292 20.6%
afrikanisch 18,996 6.6%
amerikanisch 11,315 3.9%
Australier und Ozeanier 1,234 0.4%

Sprache Bearbeiten

Wie überall in Deutschland wird in Hamburg Hochdeutsch gesprochen, aber wie für Norddeutschland typisch, ist die Originalsprache von Hamburg Niederdeutsch, normalerweise bezeichnet als Hamburger Platt (Deutsch Hamburger Platt) oder Hamburgsch. Seit der ernsthaften Vereinheitlichung der deutschen Sprache im 18. Jahrhundert haben sich verschiedene niederdeutsche Farbdialekte entwickelt (Kontaktvarianten des Deutschen auf niedersächsischen Substraten). Ursprünglich gab es eine Reihe solcher Missingsch-Sorten, die bekanntesten sind die der Arbeiterklasse mit niedrigem Prestige und die etwas bürgerlicheren Hanseatendeutsch (hanseatisch), obwohl der Begriff in Wertschätzung verwendet wird. [46] All dies ist heute aufgrund der Einflüsse des von Bildung und Medien verwendeten Hochdeutschen im Sterben. Auf die frühere Bedeutung des Niederdeutschen verweisen jedoch mehrere Lieder, wie etwa das berühmte Seemannslied Hamborger Veermaster, das im 19. Jahrhundert geschrieben wurde, als das Niederdeutsch häufiger verwendet wurde. Viele Orts- und Straßennamen spiegeln niedersächsischen Wortschatz wider, teilweise sogar in nicht standardisierter niedersächsischer Schreibweise, teilweise in hochdeutschen Formen. [47]

Religion Bearbeiten

Weniger als die Hälfte der Hamburgerinnen und Hamburger sind Mitglieder einer organisierten religiösen Gruppe. Im Jahr 2018 gehörten 24,9% der Bevölkerung der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche, der größten Religionsgemeinschaft, und 9,9% der römisch-katholischen Kirche an. 65,2% der Bevölkerung sind nicht religiös oder bekennen sich zu anderen Religionen. [48]

Laut der Veröffentlichung "Muslimisches Leben in Deutschland" (Muslimisches Leben in Deutschland) schätzten 141.900 muslimische Migranten (in fast 50 Herkunftsländern) im Jahr 2008 in Hamburg. [49] Etwa drei Jahre später (Mai 2011) ergaben Berechnungen auf Basis von Volkszählungsdaten für 21 Herkunftsländer die Zahl von etwa 143.200 muslimischen Migranten in Hamburg mit einem Anteil von 8,4 % an der Bevölkerung. [50]

Hamburg ist Sitz eines der drei Bischöfe der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland und Sitz des römisch-katholischen Erzbistums Hamburg. Es gibt mehrere Moscheen, darunter die von Ahmadiyya betriebene Fazle-Omar-Moschee, die die älteste der Stadt ist, [51] das Islamische Zentrum Hamburg und eine jüdische Gemeinde. [52]

Die Stadt Hamburg ist eines von 16 deutschen Bundesländern, daher entspricht das Amt des Hamburger Bürgermeisters eher der Rolle eines Ministerpräsidenten als der eines Stadtbürgermeisters. Als Landesregierung ist sie als Kommune für das öffentliche Bildungswesen, die Justizvollzugsanstalten und die öffentliche Sicherheit zuständig, zusätzlich ist sie zuständig für Bibliotheken, Freizeiteinrichtungen, Abwasserentsorgung, Wasserversorgung und Sozialdienste.

Sitz der Regierung ist seit 1897 das Hamburger Rathaus mit dem Amt des Bürgermeisters, dem Sitzungssaal des Senats und dem Sitzungssaal der Hamburger Bürgerschaft. [53] Von 2001 bis 2010 war Hamburgs Oberbürgermeister Ole von Beust, [54] der in Deutschlands erster landesweiter "schwarz-grüner" Koalition regierte, bestehend aus der konservativen CDU und der alternativen GAL, die Hamburgs Regionalflügel der Bündnis 90/Die Grünen. [55] Von Beust wurde 2010 kurzzeitig von Christoph Ahlhaus abgelöst, die Koalition zerbrach jedoch am 28. November 2010. [56] Am 7. März 2011 wurde Olaf Scholz (SPD) Bürgermeister. Nach der Wahl 2015 bildeten SPD und Bündnis 90/Die Grünen eine Koalition.

Bezirke Bearbeiten

Hamburg besteht aus sieben Bezirken (deutsch: Bezirk) und unterteilt in 104 Viertel (deutsch: Stadtteile). Es gibt 181 Ortschaften (Deutsch: Ortsteile). Die städtische Organisation wird durch die Hamburger Verfassung und mehrere Gesetze geregelt. [6] [57] Die meisten Viertel waren ehemals kreisfreie Städte oder Dörfer, die dem eigentlichen Hamburg angegliedert waren. Der letzte große Anschluss erfolgte durch das Groß-Hamburg-Gesetz von 1937, als die Städte Altona, Harburg und Wandsbek zum Land Hamburg zusammengeschlossen wurden. [58] Die Verfassungs- und Verwaltungsgesetz der Hansestadt Hamburg Hamburg als Land und Gemeinde gegründet. [59] Einige der Boroughs und Quartiere wurden mehrmals neu geordnet.

Jeder Bezirk wird von einem Bezirksrat (deutsch: Bezirksversammlung) und verwaltet von einem Gemeindeverwalter (Deutsch: Bezirksamtsleiter). Die Bezirke sind keine selbständigen Gemeinden: Ihre Befugnisse sind beschränkt und dem Hamburger Senat unterstellt. Der Bezirksverwalter wird vom Bezirksrat gewählt und bedarf danach der Bestätigung und Bestellung durch den Hamburger Senat. [57] Die Quartiere haben keine eigenen Organe.

Altona ist die westlichste Stadtgemeinde am rechten Elbufer. Von 1640 bis 1864 stand Altona unter der Verwaltung der dänischen Monarchie. Altona war bis 1937 eine kreisfreie Stadt. Politisch gehören folgende Stadtteile zu Altona: Altona-Altstadt, Altona-Nord, Bahrenfeld, Ottensen, Othmarschen, Groß Flottbek, Osdorf, Lurup, Nienstedten, Blankenese, Iserbrook, Sülldorf, Rissen, Sternschanze . [60]

Eimsbüttel gliedert sich in neun Viertel: Eidelstedt, Eimsbüttel, Harvestehude, Hoheluft-West, Lokstedt, Niendorf, Rotherbaum, Schnelsen und Stellingen. [60] In diesem Bezirk befindet sich das ehemalige jüdische Viertel Grindel.

Harburg liegt am Südufer der Elbe und umfasst Teile des Hamburger Hafens, Wohn- und Landgebiete sowie einige Forschungseinrichtungen. Die Quartiere sind Altenwerder, Cranz, Eißendorf, Francop, Gut Moor, Harburg, Hausbruch, Heimfeld, Langenbek, Marmstorf, Moorburg, Neuenfelde, Neugraben-Fischbek, Neuland, Rönneburg, Sinstorf und Wilstorf. [60]

Architektur Bearbeiten

Hamburg hat architektonisch bedeutende Gebäude unterschiedlichster Stilrichtungen und keine Hochhäuser (siehe Liste der höchsten Gebäude in Hamburg). Kirchen sind wichtige Wahrzeichen, wie der Nikolaus, der im 19. Jahrhundert für kurze Zeit das höchste Gebäude der Welt war. Die Skyline zeichnet sich durch die hohen Türme der wichtigsten Kirchen (Hauptkirchen) St. Michaels (Spitzname "Michel"), St. Peter, St. James (St. Jacobi) und die mit Kupferplatten bedeckte Katharinenkirche und der Heinrich-Hertz-Turm, der Funk- und Fernsehturm (nicht mehr öffentlich zugänglich).

Die vielen Bäche, Flüsse und Kanäle werden von rund 2.500 Brücken überquert, mehr als London, Amsterdam und Venedig zusammen. [61] Hamburg hat mehr Brücken innerhalb seiner Stadtgrenzen als jede andere Stadt der Welt. [62] Die Köhlbrandbrücke, der Freihafen Elbbrücken sowie die Lombardsbrücke und die Kennedybrücke zwischen Binnenalster und Außenalster sind wichtige Straßen.

Das Rathaus ist ein reich verziertes Neorenaissance-Gebäude, das 1897 fertiggestellt wurde. Der Turm ist 112 Meter hoch. Seine 111 m lange Fassade zeigt die Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, da Hamburg als Freie Reichsstadt nur unter der Herrschaft des Kaisers stand. [63] Das Chilehaus, ein 1922 erbautes Bürogebäude im Backstein-Expressionismus, entworfen vom Architekten Fritz Höger, hat die Form eines Ozeandampfers.

Europas größte Stadtentwicklung seit 2008, die HafenCity, wird etwa 10.000 Einwohner und 15.000 Arbeiter beherbergen. Der Plan umfasst Entwürfe von Rem Koolhaas und Renzo Piano. Die Elbphilharmonie (Elbphilharmonie), eröffnet im Januar 2017, beherbergt Konzerte in einem segelförmigen Gebäude auf einem alten Lagerhaus, entworfen von Architekten Herzog & de Meuron. [64] [65]

Die vielen Parks verteilen sich über die ganze Stadt, was Hamburg zu einer sehr grünen Stadt macht. Die größten Parks sind die Stadtpark, der Friedhof Ohlsdorf und Planten un Blomen. Die Stadtpark, Hamburgs "Central Park", hat eine tolle Liegewiese und einen riesigen Wasserturm, der eine der größten Planetarien Europas beherbergt. Der Park und seine Gebäude wurden in den 1910er Jahren von Fritz Schumacher entworfen.

Parks und Gärten Bearbeiten

Das großzügige und geräumige Planten un Blomen Park (plattdeutsch für "Pflanzen und Blumen") im Zentrum Hamburgs gelegen, ist das grüne Herz der Stadt. Innerhalb des Parks befinden sich verschiedene Themengärten, der größte japanische Garten Deutschlands und der Alter Botanischer Garten Hamburg, ein historischer botanischer Garten, der heute hauptsächlich aus Gewächshäusern besteht.

Die Botanischer Garten Hamburg ist ein moderner Botanischer Garten der Universität Hamburg. Daneben gibt es noch viele weitere Parks unterschiedlicher Größe. 2014 feierte Hamburg einen Geburtstag der Parkkultur, bei dem viele Parks rekonstruiert und aufgeräumt wurden. Außerdem finden jedes Jahr die berühmten Wasser-Licht-Konzerte in der Planten un Blomen Parken von Mai bis Anfang Oktober.

Hamburg hat mehr als 40 Theater, 60 Museen und 100 Musiklokale und Clubs. Im Jahr 2005 besuchten mehr als 18 Millionen Menschen Konzerte, Ausstellungen, Theater, Kinos, Museen und kulturelle Veranstaltungen. Mehr als 8.552 steuerpflichtige Unternehmen (Durchschnittsgröße 3,16 Beschäftigte) waren im Kultursektor tätig, der Musik, darstellende Kunst und Literatur umfasst. Auf tausend Einwohner kommen fünf Unternehmen in der Kreativbranche (gegenüber drei in Berlin und 37 in London). [66] Hamburg hat sich dem Preisprogramm für die Grüne Hauptstadt Europas angeschlossen und wurde 2011 mit dem Titel „Grüne Hauptstadt Europas“ ausgezeichnet.

Theater Bearbeiten

Das staatliche Deutsches Schauspielhaus, das Thalia-Theater, das Ohnsorg-Theater, "Schmidts Tivoli" und das Kampnagel sind bekannte Theater. [67]

Das English Theatre of Hamburg [68] in der Nähe des U3-Bahnhofs Mundsburg wurde 1976 gegründet und ist das älteste professionelle englischsprachige Theater in Deutschland und hat ausschließlich englischsprachige Schauspieler in seiner Besetzung.

Museen Bearbeiten

Hamburg hat mehrere große Museen und Galerien, die klassische und zeitgenössische Kunst zeigen, zum Beispiel die Kunsthalle Hamburg mit ihrer Galerie für zeitgenössische Kunst (Galerie der Gegenwart), das Museum für Kunst und Industrie (Museum für Kunst und Gewerbe) und die Deichtorhallen/Haus der Fotografie. 2008 wurde das Internationale Maritimes Museum Hamburg in der HafenCity eröffnet. In Hamburg gibt es verschiedene Spezialmuseen, wie das Archäologische Museum Hamburg (Archäologisches Museum Hamburg) in Hamburg-Harburg, das Museum der Arbeit Hamburg (Museum der Arbeit) und mehrere Heimatmuseen, zum Beispiel das Freilichtmuseum Kiekeberg (Freilichtmuseum am Kiekeberg). Zwei Museumsschiffe bei den Landungsbrücken zeugen vom Frachtschiff (Cap San Diego) und Frachtsegelschiff-Ära (Rickmer Rickmers). [69] Unweit der Landungsbrücken befindet sich in einem ehemaligen Lagerhaus auch das mit 15,4 km Eisenbahngesamtlänge größte Modelleisenbahnmuseum Miniatur Wunderland.

BallinStadt ist den Millionen Europäern gewidmet, die zwischen 1850 und 1939 nach Nord- und Südamerika ausgewandert sind. Besucher, die von diesen Übersee-Auswanderern abstammen, können an Computerterminals nach ihren Vorfahren suchen.

Musik bearbeiten

Die Hamburgische Staatsoper ist ein führendes Opernhaus. Ihr Orchester sind die Philharmoniker Hamburg. Das andere bekannte Orchester der Stadt ist das NDR Elbphilharmonie Orchester. Hauptkonzertort ist der neue Konzertsaal Elbphilharmonie. Vorher war es die Laeiszhalle, Musikhalle Hamburg. Die Laeiszhalle beherbergt auch ein drittes Orchester, die Hamburger Symphoniker. György Ligeti und Alfred Schnittke lehrten an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. [70] [71]

Hamburg ist der Geburtsort von Johannes Brahms, der seine prägenden Jugendjahre in der Stadt verbrachte, und Geburts- und Heimatort des berühmten Walzerkomponisten Oscar Fetrás, der den bekannten Walzer „Mondnacht auf der Alster“ schrieb.

Seit der Deutschlandpremiere von Katzen 1986 liefen immer Musicals, darunter Das Phantom der Oper, Der König der Löwen, Schmutziges Tanzen und Tanz der Vampire (Musical). Diese Dichte, die höchste in Deutschland, ist unter anderem auf die große Musikproduktionsfirma zurückzuführen Bühnenunterhaltung in der Stadt ansässig sein.

Neben Musicals, Opernhäusern, Konzertsälen und Theatern ist das Stadtbild von einer großen Musikszene geprägt. Dazu gehören unter anderem über 110 Musiklokale, mehrere jährliche Festivals und über 50 Veranstalter mit Sitz in Hamburg. [72] Größere Spielstätten sind die Barclaycard Arena, die Trabrennbahn Bahrenfeld und der Hamburger Stadtpark.

Hamburg war Anfang der 1960er Jahre ein wichtiges Zentrum der Rockmusik. Die Beatles lebten und spielten von August 1960 bis Dezember 1962 in Hamburg. Sie erfreuten sich großer Beliebtheit und wurden örtlich bekannt. Vor den ersten Aufnahmen der Gruppe und dem weit verbreiteten Ruhm bot Hamburg der Band während der Zeit, in der sie dort auftraten, Residenz- und Auftrittsorte. Einer ihrer Auftrittsorte war der Star Club auf St. Pauli.

Hamburg hat eine Reihe erfolgreicher (Pop-)Musiker hervorgebracht. Zu den bekanntesten zählen Udo Lindenberg, Deichkind und Jan Delay. Die Sängerin Annett Louisan lebt in Hamburg.

Ein wichtiger Treffpunkt für Hamburger Musiker der 1970er bis Mitte der 80er Jahre war die Jazzkneipe Onkel Pö, die ursprünglich im Stadtteil Pöseldorf gegründet wurde und später nach Eppendorf umzog. Hier trafen sich viele Musiker, die zur „Hamburger Szene“ gezählt wurden. Dazu zählten neben Udo Lindenberg Otto Waalkes, Hans Scheibner und Gruppen wie Torfrock und Frumpy. Zu den Mitgliedern der Band Frumpy gehörte die in Hamburg geborene Sängerin und Komponistin Inga Rumpf.

Hamburg ist bekannt für eine besondere Art deutscher alternativer Musik, die "Hamburger Schule", ein Begriff, der für Bands wie Tocotronic, Blumfeld, Tomte oder Kante verwendet wird. Als Treffpunkt der Hamburger Schule galt lange Zeit der Golden Pudel Club in der Altonaer Altstadt am Fischmarkt. Neben Clubs wie dem Pal, dem Moondoo oder dem Waagenbau ist das Pudel heute eine zentrale Location der Hamburger Elektroszene. Bekannte Künstler dieser Szene sind das DJ-Duo Moonbootica, Mladen Solomun und Helena Hauff. [73]

Hamburg ist auch die Heimat vieler Musiklabels, Musikvertriebe und Verlage. Dazu gehören Warner Music, Kontor Records, PIAS, Edel, Believe Digital und Indigo. Auffallend ist der hohe Anteil an Independent-Labels in der Stadt, zu denen unter anderem Audiolith, Dial Records, Grand Hotel van Cleef zählen. Zu diesen gehörte vor seiner Schließung auch das Label L'Age D'Or.

Darüber hinaus hat Hamburg eine beachtliche Alternative- und Punkszene, die sich um die Rote Flora, ein besetztes ehemaliges Theater in der Sternschanze, versammelt

Die Stadt war in den 1980er Jahren ein wichtiges Zentrum für Heavy-Metal-Musik. Helloween, Gamma Ray, Running Wild und Grave Digger starteten in Hamburg. [74] In Hamburg wurde auch die Industrial-Rock-Band KMFDM gegründet, zunächst als Performance-Kunstprojekt. Die Einflüsse dieser und anderer Bands aus der Umgebung trugen dazu bei, das Subgenre des Power Metal zu etablieren.

Ende der 90er Jahre galt Hamburg als eine der Hochburgen der deutschen Hip-Hop-Szene. Bands wie Beginner prägten Hamburgs Hip-Hop-Stil und machten die Stadt durch Songs wie „Hamburg City Blues“ zu einem ernstzunehmenden Standort für die Hip-Hop-Szene. Neben Beginner kommen mehrere erfolgreiche deutsche Hip-Hop-Acts aus Hamburg, wie Fünf Sterne Deluxe, Samy Deluxe, Fettes Brot und 187 Strassenbande. [75]

Hamburg hat eine lebendige psychedelische Trance-Community mit Plattenlabels wie Spirit Zone. [76]

Feste und regelmäßige Veranstaltungen Bearbeiten

Hamburg ist bekannt für mehrere Festivals und regelmäßige Veranstaltungen. Einige davon sind Straßenfeste, wie der Gay Pride Hamburger Stolz [77] oder die Alstermesse (deutsch: Alstervergnügen), [78] gehalten an der Binnenalster. Die Hamburger DOM ist Norddeutschlands größte Kirmes, die dreimal im Jahr stattfindet. [79] Hafengeburtstag ist eine Kirmes zum Geburtstag des Hamburger Hafens mit einer Party und einer Schiffsparade. [80] Der jährliche Bikergottesdienst in der Michaeliskirche zieht Zehntausende Biker an. [81] Weihnachtsmärkte im Dezember finden unter anderem auf dem Hamburger Rathausplatz statt. [82] Die Lange Nacht der Museen (Deutsch: Lange Nacht der Museen) bietet bis Mitternacht einmaligen Eintritt für ca. 40 Museen. [83] Der sechste Festival der Kulturen fand im September 2008 statt und feierte das multikulturelle Leben. [84] Das Filmfest Hamburg – ein Filmfestival aus den 1950er Jahren Filmtage (Deutsch: Filmtage) — präsentiert eine breite Palette von Filmen. [85] Die Hamburg Messe und Kongress bietet einen Veranstaltungsort für Messen, wie z hanseboot, eine internationale Bootsmesse, oder Du und deine Welt, eine große Konsumgütermesse. [86] Regelmäßige Sportveranstaltungen – teilweise für Profis und Amateure offen – sind der Radsportwettbewerb EuroEyes Cyclassics, der Hamburg Marathon, nach Berlin der größte Marathon Deutschlands, [87] das Tennisturnier Hamburg Masters und Pferdesportveranstaltungen wie das Deutsche Derby.

Hamburg ist auch für seine Musik- und Festivalkultur bekannt. Allein die Reeperbahn hat beispielsweise jährlich zwischen 25 - 30 Millionen Besucher. Hinzu kommen über eine Million Besucher zu den jährlichen Festivals und großen Musikveranstaltungen. [88] Zu den Hamburger Festspielen gehört das Elbjazz-Festival, das an 2 Tagen im Jahr (meist am Pfingstwochenende) im Hamburger Hafen und in der HafenCity stattfindet.

Für zeitgenössische und experimentelle Musik folgt in der Regel im Mai das Festival „blurred edge“ an verschiedenen Spielorten in Hamburg. Mitte August findet im Stadtteil Wilhelmsburg seit 2007 jährlich das Musik- und Kunstfestival MS Dockville statt. [89] Ende September folgt das seit 2006 laufende Reeperbahn Festival. Als Europas größtes Clubfestival bietet es an vier Tagen mehrere hundert Programmpunkte rund um die Reeperbahn in Hamburg und ist eines der wichtigsten Treffpunkte für die Musikindustrie weltweit. [90] Im November startet jedes Jahr auf Kampnagel das ÜBERJAZZ Festival, das die stilistischen Grenzen des Jazzbegriffs erweitern will. [91]

Küche Bearbeiten

Original Hamburger Gerichte sind Birnen, Bohnen und Speck (grüne Bohnen gekocht mit Birnen und Speck), [92] Aalsuppe (Hamburgisch Oolsupp) wird oft fälschlicherweise mit "Aalsuppe" (Aal/Ool übersetzt 'Aal'), aber der Name stammt wahrscheinlich aus dem Niedersächsischen allns [aˑlns] , was "alles" bedeutet, "alles und die Spüle", nicht unbedingt Aal. Heutzutage wird Aal oft hinzugefügt, um die Erwartungen ahnungsloser Gäste zu erfüllen. [93] Es gibt Bratkartoffeln (gebratene Kartoffelscheiben), Finkenwerder Scholle (Niedersächsisch Finkwarder Scholl, gebratene Scholle), Pannfisch (gebratener Fisch mit Senfsauce), [94] Rote Grütze (Niedersächsisch Rode Grütt, verwandt mit Dänisch rødgrød, eine Art Sommerpudding, der hauptsächlich aus Beeren besteht und normalerweise mit Sahne serviert wird, wie Dänisch rødgrød med fløde) [95] und Labskaus (eine Mischung aus Corned Beef, Kartoffelpüree und Rote Beete, ein Cousin der Norweger lapskaus und Liverpools Lobscouse, allesamt Ableger einer alten Eintopfmahlzeit, die auf hoher See der Hauptbestandteil der eintönigen Ernährung des gemeinen Seemanns war). [96]

Alsterwasser (in Anlehnung an den Fluss der Stadt, die Alster) ist die lokale Bezeichnung für eine Art Radler, eine Mischung aus gleichen Teilen Bier und kohlensäurehaltiger Limonade (Zitronenlimonade), wobei dem Bier Limonade zugesetzt wird. [97]

Da gibt es das kuriose regionale Dessertgebäck namens Franzbrötchen. Sieht eher aus wie ein abgeflachtes Croissant, ist aber in der Zubereitung ähnlich, enthält aber eine Zimt-Zucker-Füllung, oft mit Rosinen oder braunen Zuckerstreuseln. Der Name kann auch auf das croissantartige Aussehen der Rolle zurückzuführen sein – Franz scheint eine Verkürzung von zu sein französisch, was "Französisch" bedeutet, was ein Franzbrötchen eine "französische Rolle". Gewöhnliche Brötchen sind in der Regel oval und von der Sorte französisches Brot. Der lokale Name ist Schrippe (in Längsrichtung geritzt) für die ovale Art und für die runde Art, Rundstück ("Rundstück" statt Mainstream-Deutsch Brötchen, Verkleinerungsform von Brot "Brot"), [98] ein Verwandter von Dänemarks rundstykke. Tatsächlich haben die Küchen von Hamburg und Dänemark, insbesondere von Kopenhagen, viel gemeinsam, obwohl sie keineswegs identisch sind. Dazu gehört auch eine Vorliebe für offene Sandwiches aller Art, besonders belegt mit kaltgeräuchertem oder eingelegtem Fisch.

Der amerikanische Hamburger könnte sich aus Hamburgs . entwickelt haben Frikadeller: ein in der Pfanne gebratener Patty (normalerweise größer und dicker als sein amerikanisches Gegenstück) aus einer Mischung aus Rinderhackfleisch, eingeweichtem altem Brot, Ei, gehackten Zwiebeln, Salz und Pfeffer, der normalerweise wie jedes andere Fleischstück mit Kartoffeln und Gemüse serviert wird, normalerweise nicht auf einem Brötchen. Das Oxford Dictionary definiert a Hamburgersteak 1802: ein manchmal geräuchertes und gesalzenes Stück Fleisch, das einigen Quellen zufolge von Hamburg nach Amerika kam. [99] Der Name und das Essen "Hamburger" sind in alle englischsprachigen Länder und abgeleitete Wörter in nicht englischsprachigen Ländern eingegangen.

Vor allem in der HafenCity gibt es Restaurants, die die meisten dieser Gerichte anbieten.

Hauptsehenswürdigkeiten Bearbeiten

Reeperbahn, Ausgehviertel von St. Pauli

Spielbudenplatz auf der Reeperbahn

Blick über die zugefrorene Alster in Richtung Radisson Hotel und Hertz-Turm

Hamburg Hauptbahnhof, der verkehrsreichste Bahnhof Deutschlands

Hanseatisches Oberlandesgericht ("HansOLG"), Obergericht

Hochhäuser in St. Pauli (Hafenkrone)

Traditionelle Segelschiffe am Sandtorkai in der HafenCity

Blick über Hamburg und die Alster

Alternative Kultur Bearbeiten

Hamburg ist seit langem ein Zentrum alternativer Musik- und Gegenkulturbewegungen. Die Stadtteile St. Pauli, Sternschanze und Altona sind als Heimat vieler linksradikaler und anarchistischer Gruppen bekannt, die alljährlich mit den traditionellen 1. Mai-Demonstrationen ihren Höhepunkt finden. [100]

Während des G20-Gipfels 2017, der vom 7. bis 8. Juli in Hamburg stattfand, kam es im Bereich der Sternschanze und insbesondere rund um die Rote Flora zu gewaltsamen Zusammenstößen mit der Polizei. Am 7. Juli wurden mehrere Autos angezündet und Straßenbarrikaden errichtet, um das Eindringen der Polizei in das Gebiet zu verhindern. Als Reaktion darauf setzte die Polizei intensiv Wasserwerfer und Tränengas ein, um die Demonstranten zu zerstreuen. Dies stieß jedoch auf starken Widerstand von Demonstranten, was insgesamt 160 verletzte Polizisten und 75 festgenommene Teilnehmer an den Protesten zur Folge hatte. [101]

Nach dem Gipfel veröffentlichte die Rote Flora jedoch eine Erklärung, in der sie die willkürlichen Gewalttaten einiger Demonstranten verurteilte und gleichzeitig das Recht auf Gewalt als Mittel zur Selbstverteidigung gegen polizeiliche Unterdrückung verteidigte. Insbesondere zu den Nachbarn und Anwohnern habe das autonome Kulturzentrum traditionell ein gutes Verhältnis, sagte der Sprecher der Roten Flora, da diese im Kampf gegen die Gentrifizierung in der Nachbarschaft einig seien. [102]

Britische Kultur Bearbeiten

Es gibt mehrere englischsprachige Communities, wie die Caledonian Society of Hamburg, The British Club Hamburg, British and Commonwealth Luncheon Club, Anglo-German Club eV, [103] Professional Women's Forum, [104] The British Decorative and Fine Arts Society , The English Speaking Union of the Commonwealth, The Scottish Country Dancers of Hamburg, The Hamburg Players eV English Language Theatre Group, The Hamburg Exiles Rugby Club, mehrere Cricket-Clubs und The Morris Minor Register of Hamburg. Darüber hinaus arbeitet die Anglo-Hanseatic Loge No. Es gibt auch eine 400 Jahre alte anglikanische Kirchengemeinde, die in Kirche St. Thomas Becket. [108]

Zu den amerikanischen und internationalen englischsprachigen Organisationen gehören der American Club of Hamburg eV, [109] der American Women's Club Hamburg, [110] die English Speaking Union, der German-American Women's Club, [111] und der International Women's Club of Hamburg eV Die Amerikanische Handelskammer befasst sich mit kaufmännischen Angelegenheiten. [112] Die International School of Hamburg dient Schulkindern.

William Wordsworth, Dorothy Wordsworth und Samuel Taylor Coleridge verbrachten die letzten beiden Septemberwochen 1798 in Hamburg. Dorothy verfasste ein ausführliches Tagebuch über ihren Aufenthalt mit dem Titel "The Hamburg Journal (1798) by notierter Wordsworth-Gelehrter Edward de Selincourt". [113]

Ein Hamburger Sprichwort, das sich auf seinen anglophilen Charakter bezieht, lautet: "Wenn es in London anfängt zu regnen, spannen die Hamburger den Schirm auf." . "Wenn es in London zu regnen beginnt, öffnen die Hamburger ihre Regenschirme."

Gedenkstätten Bearbeiten

In der Nähe des Bahnhofs Baumwall in der Vorsetzenstraße steht ein Denkmal für den erfolgreichen englischen Ingenieur William Lindley, der ab 1842 das Trinkwasser- und Abwassersystem sanierte und damit im Kampf gegen die Cholera half.

2009 mehr als 2.500 „Stolpersteine“ (Stolpersteine) gelegt, eingraviert mit den Namen deportierter und ermordeter Bürger. Eingefügt in den Bürgersteig vor ihren ehemaligen Häusern machen die Blöcke auf die Opfer der NS-Verfolgung aufmerksam. [114]

Das Hamburger Bruttoinlandsprodukt (BIP) betrug 2018 119,0 Mrd. € und machte 3,6 % der deutschen Wirtschaftsleistung aus. Das kaufkraftbereinigte Pro-Kopf-BIP betrug im selben Jahr 59.600 € oder 197 % des EU27-Durchschnitts. Das BIP pro Arbeitnehmer betrug 132 % des EU-Durchschnitts. [115] Die Stadt hat eine relativ hohe Beschäftigungsquote von 88 Prozent der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter, die in über 160.000 Unternehmen beschäftigt ist. Das durchschnittliche Einkommen der Arbeitnehmer lag im Jahr 2016 bei 49.332 €. [116]

Die Arbeitslosenquote lag im Oktober 2018 mit 6,1 % über dem deutschen Durchschnitt. [117]

Jahr [118] 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
Arbeitslosenquote in % 8.9 8.3 9.0 9.9 9.7 11.3 11.0 9.1 8.1 8.6 8.2 7.8 7.5 7.4 7.6 7.4 7.1 6.8 6.3 6.1

Bankwesen Bearbeiten

Hamburg ist seit Jahrhunderten ein Handelszentrum Nordeuropas und die wichtigste Bankenstadt Norddeutschlands. Die Stadt ist Sitz der ältesten Bank Deutschlands, der Berenberg Bank, der M.M.Warburg & CO und der Hamburg Commercial Bank. Die Hamburger Börse ist die älteste ihrer Art in Deutschland.

Hafen bearbeiten

Die bedeutendste Wirtschaftseinheit ist der Hamburger Hafen, der nach Rotterdam und Antwerpen in Europa an dritter Stelle und weltweit an 17. 119] Der internationale Handel ist auch der Grund für die große Zahl von Konsulaten in der Stadt. Obwohl es 110 Kilometer elbaufwärts liegt, gilt es aufgrund seiner Fähigkeit, große Seeschiffe abzufertigen, als Seehafen. [120]

Industrielle Produktion Bearbeiten

Die Hamburger Schwerindustrie umfasst die Herstellung von Stahl, Aluminium, Kupfer und verschiedene große Werften wie Blohm + Voss. [121]

Hamburg ist neben Seattle und Toulouse ein wichtiger Standort der zivilen Luft- und Raumfahrtindustrie. Airbus, der das Montagewerk Hamburg-Finkenwerder in Finkenwerder betreibt, beschäftigt über 13.000 Mitarbeiter. [122]

HafenCity Bearbeiten

Die HafenCity ist Europas größtes Stadtentwicklungsprojekt und liegt im Stadtteil Hamburg-Mitte. Es besteht aus dem Gebiet des Großen Grasbrooks, dem nördlichen Teil der ehemaligen Elbinsel Grasbrook, und der Speicherstadt auf den ehemaligen Elbinseln Kehrwieder und Wandrahm. Es grenzt im Norden an den Zollkanal zur Hamburger Innenstadt, im Westen und Süden an die Elbe und im Osten an den Oberhafen Rothenburgsort. Der von Flüssen und Bächen durchzogene Bezirk ist von Kanälen umgeben und hat eine Gesamtfläche von etwa 2,2 Quadratkilometern.

Die HafenCity verfügt über 155 Hektar im ehemaligen Freihafengebiet nördlich des Großen Grasbrooks. Bis etwa Mitte der 2020er Jahre sollen auf dem Gelände Wohneinheiten für bis zu 12.000 Menschen entstehen und Arbeitsplätze für bis zu 40.000 Menschen, vor allem im Bürobereich, geschaffen werden. Es ist das größte laufende Stadtentwicklungsprojekt in Hamburg.

2003 wurde mit den Bauarbeiten begonnen, 2009 wurde mit der Fertigstellung des Quartiers Dalmannkai / Sandtorkai – der ersten Etappe des Projekts HafenCity – der erste Teil des städtebaulichen Projekts abgeschlossen. Nach Angaben des Verantwortlichen für die Entwicklung und Vermarktung der HafenCity HafenCity Hamburg GmbH, ist die Hälfte des Masterplans, der dem Hochbau zugrunde liegt, bereits fertiggestellt, die andere Hälfte befindet sich entweder im Bau oder in der Bauvorbereitung.

Viele im E-Commerce tätige Unternehmen sind in die HafenCity gezogen oder haben dort angefangen. Neben Kreuzfahrtagenturen sind in der HafenCity viele Start-up-Unternehmen zu finden, die keinen direkten Hafen- oder Schiffsanschluss haben.

Tourismus Bearbeiten

Im Jahr 2017 besuchten mehr als 6.783.000 Besucher mit 13.822.000 Übernachtungen die Stadt. [123] Die Tourismusbranche beschäftigt mehr als 175.000 Vollzeitbeschäftigte und erwirtschaftet einen Umsatz von knapp 9 Milliarden Euro, was die Tourismusbranche zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor in der Metropolregion Hamburg macht. Hamburg hat eine der am schnellsten wachsenden Tourismusbranchen in Deutschland. Von 2001 bis 2007 stiegen die Übernachtungen in der Stadt um 55,2% (Berlin +52,7%, Mecklenburg-Vorpommern +33%). [124]

Ein typischer Hamburg-Besuch beinhaltet einen Rundgang durch das Rathaus und die prachtvolle Kirche St. Michaelis (genannt Michel) und Besuch der alten Speicherstadt (Speicherstadt) und die Hafenpromenade (Landungsbrücken). Sightseeing-Busse verbinden diese Sehenswürdigkeiten. Da Hamburg einer der größten Häfen der Welt ist, unternehmen viele Besucher eine der Hafen- und/oder Kanalrundfahrten (Große Hafenrundfahrt, Flottenfahrt) die ab dem Landungsbrücken. Zu den wichtigsten Zielen zählen auch Museen.

Das Areal der Reeperbahn im Stadtteil St. Pauli ist Europas größtes Rotlichtviertel und Heimat von Stripclubs, Bordellen, Bars und Diskotheken. Der Sänger und Schauspieler Hans Albers ist stark mit St. Pauli verbunden und schrieb in den 1940er Jahren die inoffizielle Hymne des Viertels "Auf der Reeperbahn Nachts um Halb Eins". Die Beatles hatten schon früh in ihrer Karriere Stationen auf der Reeperbahn. Andere bevorzugen die entspannte Nachbarschaft Schanze mit seinen Straßencafés oder ein Barbecue an einem der Strände entlang der Elbe. Hamburgs berühmter Tierpark, der Tierpark Hagenbeck, wurde 1907 von Carl Hagenbeck als erster Tiergarten mit gitterlosen Wassergehegen gegründet. [125]

Im Jahr 2016 verbrachte der durchschnittliche Besucher zwei Nächte in Hamburg. [126] Die meisten Besucher kommen aus Deutschland. Die meisten Ausländer sind Europäer, insbesondere aus Dänemark (395.681 Übernachtungen), Großbritannien (301.000 Übernachtungen), der Schweiz (340.156 Übernachtungen), Österreich (ca. 252.397 Übernachtungen) und den Niederlanden (ca. 182.610 Übernachtungen). [126] Die größte Gruppe außerhalb Europas kommt aus den USA (206.614 Übernachtungen). [126]

Die Königin Maria 2 legt seit 2004 regelmäßig an, ab 2010 waren sechs Abfahrten geplant. [127]

Kreativwirtschaft Bearbeiten

Medienunternehmen beschäftigen über 70.000 Mitarbeiter. [128] Der Norddeutsche Rundfunk, zu dem auch der Fernsehsender NDR Fernsehen gehört, hat seinen Sitz in Hamburg, einschließlich der sehr beliebten Nachrichtensendung Tagesschau, ebenso wie der private Fernsehsender Hamburg 1, der christliche Fernsehsender Bibel TV und die zivilen Medien Gezeitenfernsehen. Es gibt regionale Radiosender wie Radio Hamburg. Einige der größten deutschen Verlage, Axel Springer AG, Gruner + Jahr, Bauer Media Group sind in der Stadt ansässig. Viele überregionale Zeitungen und Zeitschriften wie z Der Spiegel und Die Zeit werden in Hamburg produziert, sowie einige Special-Interest-Zeitungen wie Financial Times Deutschland. Hamburger Abendblatt und Hamburger Morgenpost sind auflagenstarke regionale Tageszeitungen. Es gibt Musikverlage wie Warner Bros. Records Deutschland und ICT-Firmen wie Adobe Systems und Google Deutschland.

Insgesamt sind in Hamburg rund 2.000 Unternehmen ansässig, die in der Musikbranche tätig sind. Mit über 17.000 Beschäftigten und einer Bruttowertschöpfung von rund 640 Millionen Euro gehört diese Branche zu den stärksten der Stadt. [129] Die Interessengemeinschaft Hamburger Musikwirtschaft und das Clubkombinat vertreten die Unternehmen der Branche. Die Interessen der Hamburger Musiker*innen werden beispielsweise durch RockCity Hamburg e.V. vertreten.

Hamburg war einer der Drehorte für den James-Bond-Reihenfilm Morgen stirbt nie. Die Reeperbahn war der Drehort für viele Szenen, einschließlich des Beatles-Films von 1994 Backbeat. [130] Der Film Ein meistgesuchter Mann wurde in Hamburg eingestellt und gedreht. Hamburg wurde auch in gezeigt Ein amerikanischer Schwanz wo Fievel Mousekewitz und seine Familie nach Amerika auswandern, in der Hoffnung, Katzen zu entkommen.

Gesundheitssysteme Bearbeiten

Hamburg hat 54 Krankenhäuser. Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf mit rund 1.736 Betten beherbergt eine große medizinische Fakultät. Es gibt auch kleinere private Krankenhäuser. Am 1. Januar 2011 gab es rund 12.507 Krankenhausbetten. [131] Die Stadt hatte 2010 5.663 niedergelassene Ärzte und 456 Apotheken. [132]

Transport Bearbeiten

Hamburg ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, angebunden an vier Autobahnen und der wichtigste Eisenbahnknotenpunkt auf dem Weg nach Skandinavien.

Brücken und Tunnel verbinden den nördlichen und südlichen Teil der Stadt, wie zum Beispiel der alte Elbtunnel (Alter Elbtunnel) oder St. Pauli Elbtunnel (offizieller Name), der 1911 eröffnet wurde und heute eine bedeutende Touristenattraktion ist, und der Elbtunnel (Elbtunnel) das Überqueren einer Autobahn. [133]

Hamburg Airport ist der älteste noch in Betrieb befindliche Flughafen Deutschlands. [134] [135] Es gibt auch den kleineren Flughafen Hamburg Finkenwerder, der nur als Firmenflughafen für Airbus genutzt wird. Einige Fluggesellschaften vermarkten den Flughafen Lübeck in Lübeck als Dienst für Hamburg. [136]

Hamburgs Kennzeichenvorsatz war zwischen 1906 und 1945 und ab 1956 "HH" (Hansestadt Hamburg) und nicht der seit der Meldereform 1956 für Großstädte übliche Einzelbuchstabe wie B für Berlin oder M für München. "H" war Hamburgs Vorsilbe in den Jahren 1945 bis 1947 (von Hannover seit 1956 verwendet) [137]

Öffentliche Verkehrsmittel Bearbeiten

Der ÖPNV mit Bahn, Bus und Schiff wird von der Hamburger Verkehrsverbund (HVV). Von einem Unternehmen verkaufte Fahrkarten gelten für alle anderen HVV-Unternehmen. Der HVV war weltweit die erste Organisation dieser Art. [138]

33 S-Bahnlinien durch die ganze Stadt sind das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs. [139] Die S-Bahn umfasst sechs Linien und die U-Bahn vier Linien – U-Bahn Kurzform für Untergrundbahn (U-Bahn). Ungefähr 41 km (25 mi) von 101 km (63 mi) der U-Bahn sind unterirdisch, die meisten befinden sich auf Böschungen oder Viadukten oder ebenerdig. Ältere Bewohner sprechen noch immer vom System als Hochbahn (Hochbahn), auch weil die Betreibergesellschaft der U-Bahn die Hamburger Hochbahn. Die AKN-Bahn verbindet Satellitenstädte in Schleswig-Holstein mit der Stadt. Auf einigen Strecken Regionalzüge der Deutschen Bahn AG und der Regionalbahn Metronom Züge können mit einem HVV-Ticket genutzt werden. Außer an den vier größeren Bahnhöfen der Stadt Hauptbahnhof, Dammtor, Altona und Harburg halten die Regionalzüge nicht innerhalb der Stadt. Das Straßenbahnsystem wurde 1866 eröffnet und 1978 stillgelegt. [140]

Lücken im Schienennetz schließen mehr als 669 Buslinien, die von einstöckigen zwei-, drei- und vierachsigen Dieselbussen bedient werden. [139] In Hamburg gibt es keine Straßenbahnen oder Oberleitungsbusse, dafür aber wasserstoffbetriebene Busse. Die Busse verkehren während der Arbeitszeit häufig, auf einigen sogenannten MetroBus-Strecken sogar alle 2 Minuten. [ Zitat benötigt ] Auf speziellen Nachtlinien an Wochentagen können die Intervalle 30 Minuten oder länger sein, an normalen Tagen (Montag-Freitag) halten die normalen Busse nachts. (MetroBusse fahren rund um die Uhr, jeden Tag im Jahr mindestens jede halbe Stunde.)

Auf der Elbe gibt es acht Fährlinien, die von . betrieben werden HADAG, die unter die Ägide des HVV fallen. Sie werden hauptsächlich von Bürgern und Hafenarbeitern genutzt, können aber auch für Sightseeing-Touren genutzt werden. [141]

Der internationale Flughafen Hamburg, Hamburg Airport Helmut Schmidt (IATA: HAM, ICAO: EDDH) ist der fünftgrößte und älteste Flughafen Deutschlands. Er wurde 1912 gegründet und liegt etwa 8 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt. Etwa 60 Fluggesellschaften bedienen 125 Zielflughäfen, darunter einige Langstreckenziele wie Newark, New Jersey mit United Airlines, Dubai mit Emirates und Teheran mit Iran Air. Hamburg ist ein sekundäres Drehkreuz für Lufthansa, die größte Fluggesellschaft am Flughafen, und die Fluggesellschaft betreibt dort auch eine ihrer größten Wartungseinrichtungen der Lufthansa Technik. Der zweite Flughafen befindet sich in Hamburg-Finkenwerder, offiziell heißt der Flughafen Hamburg Finkenwerder (IATA: XFW, ICAO: EDHI). Er liegt etwa 10 km vom Stadtzentrum entfernt und ist ein nicht öffentlicher Flughafen für das Airbus-Werk. Es ist das zweitgrößte Airbus-Werk nach Toulouse und das drittgrößte Luftfahrtwerk nach Seattle und Toulouse. Das Werk beherbergt die Endmontagelinien für A318, A319, A320, A321 und A380. [142]

Statistik des öffentlichen Verkehrs Bearbeiten

Die durchschnittliche Pendlerzeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln in Hamburg, zum Beispiel von und zur Arbeit, an einem Wochentag beträgt 58 Minuten. 16% der ÖPNV-Fahrer fahren täglich mehr als zwei Stunden. Die durchschnittliche Wartezeit an einer Haltestelle oder Station für öffentliche Verkehrsmittel beträgt 11 Minuten, während 11% der Fahrgäste im Durchschnitt täglich über 20 Minuten warten.Die durchschnittliche Entfernung, die Menschen in einer einzigen Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln normalerweise zurücklegen, beträgt 8,9 km, während 21% mehr als 12 km in eine Richtung zurücklegen. [143]

Dienstprogramme Bearbeiten

Strom für Hamburg und Norddeutschland wird größtenteils von Vattenfall Europa, ehemals staatliche Hamburgische Electricitäts-Werke. Vattenfall Europe hat bisher die Kernkraftwerke Brunsbüttel und Krümmel betrieben, die beide im Zuge des Atomausstiegs außer Betrieb genommen wurden. Darüber hinaus betreibt E.ON das Kernkraftwerk Brokdorf bei Hamburg. Hinzu kommen die Kohlekraftwerke Wedel, Tiefstack und Moorburg sowie das Brennstoffzellen-Kraftwerk in der HafenCity. VERA Klärschlammverbrennung nutzt die Biofeststoffe der Hamburger Kläranlage die Pumpspeicherwerk Geesthacht ist ein Pumpspeicherkraftwerk und ein Müllverbrennungskraftwerk ist Müllverwertung Borsigstraße. [144]

Die Stadt Hamburg hat im Juni 2019 ein Gesetz zum Ausstieg aus der kohlebasierten thermischen und elektrischen Energieerzeugung (Kohleausstiegsgesetz) erlassen. [145] Dieser Schritt war das Ergebnis von Verhandlungen zwischen Parlamentsparteien und Vertretern der Volkspetition Tschüß Kohle ("Auf Wiedersehen Kohle"). Das Hamburger Ministerium für Umwelt und Energie hat 2020 eine Partnerschaft mit Namibia bekannt gegeben, das ein potenzieller Lieferant von holziger Biomasse aus Encroacher-Busch als Ersatz für Kohle ist. [146]

Der Hamburger SV ist eine Fußballmannschaft, die in der 2. Bundesliga spielt (Stand 2018). Der HSV war die älteste Mannschaft der Bundesliga und spielte seit ihrer Gründung im Jahr 1963 in der Liga, bis sie 2018 aufgrund einer Ergebnisänderung aus der Bundesliga abstieg. Der HSV ist sechsmaliger deutscher Meister, dreimaliger deutscher Pokalsieger und triumphierte 1983 im Europapokal und spielte zweimal in der Gruppenphase der Champions League: 2000/01 und 2006/07. Sie spielen im Volksparkstadion (die durchschnittliche Besucherzahl in der Saison 12-13 betrug 52.916). Darüber hinaus war der FC St. Pauli ein Fußball-Zweitligist, der in der Saison 2009/10 den zweiten Platz belegte und sich erstmals seit der Saison 2001/02 wieder für den Hamburger SV in der ersten Liga qualifizierte. Die Heimspiele von St. Pauli finden im Millerntor-Stadion statt.

Die Hamburg Freezers vertraten Hamburg bis 2016 in der DEL, der höchsten Eishockeyliga Deutschlands.

Der HSV Handball vertrat Hamburg bis 2016 in der deutschen Handballliga. 2007 gewann der HSV Handball den Europapokal der Pokalsieger. Der Club gewann die Meisterschaft in der Saison 2010/11 und hatte im selben Jahr eine durchschnittliche Zuschauerzahl von 10.690 in der O2 World Hamburg. Der jüngste Erfolg für das Team war der Sieg in der EHF Champions League 2013. Seit 2014 leidet der Verein unter wirtschaftlichen Problemen und erhielt fast keine Spiellizenz für die Saison 2014/15. Aufgrund der wirtschaftlichen Unterstützung durch den ehemaligen Vereinspräsidenten/Sponsor Andreas Rudolf erhielt der Verein jedoch in letzter Minute die Lizenz. Am 20. Januar 2016 wurde ihre Lizenz jedoch aufgrund von Verstößen nach den anhaltenden wirtschaftlichen Kämpfen entzogen. In den Jahren 2016-17 durften sie nicht in der ersten oder zweiten Liga spielen. Die Mannschaft lebt durch ihre ehemalige zweite Mannschaft (jetzt ihre Hauptmannschaft) in der dritten Liga (2016-2018) und in der zweiten Liga (seit 2018) weiter.

Die BCJ Hamburg spielte von 1999 bis 2001 in der Basketball-Bundesliga. Seitdem versuchen Hamburger Teams, in die deutsche Eliteliga zurückzukehren. Die neu gegründeten Hamburg Towers haben sich bereits als eines der Hauptteams in Deutschlands Zweitligist ProA etabliert und wollen das Erbe des BCJ Hamburg antreten. Die Towers tragen ihre Heimspiele im Inselparkhalle in Wilhelmsburg.

Hamburg ist die Hockey-Hauptstadt des Landes und dominiert sowohl die Herren- als auch die Damen-Bundesliga. Hamburg beherbergt viele Spitzenmannschaften wie den Uhlenhorster Hockey Club, Harvesterhuder Hockey Club und den Club An Der Alster.

Die Hamburg Warriors sind einer der besten Lacrosse-Clubs Deutschlands. [147] Der Verein ist in den letzten Jahren immens gewachsen und umfasst mindestens eine Jugendmannschaft, drei Männer- und zwei Frauenmannschaften. Das Team nimmt am Deutsch Lacrosse Verein teil. Die Hamburg Warriors sind Teil des Harvestehuder Tennis- und Hockey-Club e.V. (HTHC). [148]

Hamburg Blue Devils war eines der prominentesten American Football-Teams, die in der Deutschen Fußball Liga vor ihrem Ausstieg im Jahr 2017 spielten. [149] Hamburg Sea Devils ist ein Team der European League of Football (ELF), einer geplanten Profiliga, die auf den wird die erste vollprofessionelle Liga in Europa seit dem Untergang der NFL Europe. [150] Die Sea Devils werden im Juni 2021 mit dem Spielen beginnen. [151]

Es gibt auch die Hamburg Dockers, einen australischen Fußballverein. [152] Die Mannschaft des FC St. Pauli dominiert das Frauenrugby in Deutschland. Weitere Erstligateams sind VT Aurubis Hamburg (Volleyball) und der Hamburger Polo Club. [153] Es gibt auch mehrere Minderheitssportvereine, darunter vier Cricket-Clubs.

Der Center Court der Spielstätte Tennis Am Rothenbaum ist mit einer Kapazität von 13.200 Personen der größte in Deutschland. [154]

Hamburg veranstaltet auch Pferdesport-Events bei Reitstadion Klein Flottbek (Deutsches Derby Springen und Dressur) und Horner Rennbahn (Deutsches Derby Flachrennen). [155] Daneben besitzt Hamburg die berühmte Trabrennbahn "Trabrennbahn Bahrenfeld". Der Hamburg-Marathon ist nach dem Berliner Marathon der größte Marathon in Deutschland. Im Jahr 2008 wurden 23.230 Teilnehmer registriert. [156] Weltcup-Events im Radsport, der UCI ProTour-Wettbewerb EuroEyes Cyclassics und das Triathlon-ITU-Weltcup-Event Hamburger Stadtmann finden auch hier statt. [157]

Das Volksparkstadion wurde als Austragungsort für die WM 2006 genutzt. 2010 veranstaltete die UEFA das Finale der UEFA Europa League in der Arena. [158]

Hamburg hat sich für die Olympischen Spiele 2024 beworben, aber 51,7 Prozent der Bürgerinnen und Bürger, die im November 2015 an einer Volksabstimmung teilgenommen haben, stimmten gegen eine Fortführung der Hamburger Bewerbung um die Spiele. Für die Ausrichtung der Veranstaltung stimmte unterdessen Hamburgs Partnerstadt Kiel, fast 66 Prozent aller Teilnehmer unterstützten die Bewerbung. Gegner der Bewerbung hatten argumentiert, dass die Ausrichtung der 33. Olympischen Spiele die Stadt zu viel an öffentlichen Mitteln kosten würde. [159]

Das Schulsystem wird vom Ministerium für Schule und Berufsbildung verwaltet (Behörde für Schule und Berufsbildung). Das System hatte im Jahr 2016 ca. 191.148 Schüler in 221 Grundschulen und 188 weiterführenden Schulen. [160] In Hamburg gibt es 32 Öffentliche Bibliotheken. [161]

In Hamburg befinden sich 19 Hochschulen mit insgesamt etwa 100.589 Studierenden, darunter 9.000 inländische Studierende. [162] Sechs Universitäten sind öffentlich, darunter die größte Universität Hamburg (Universität Hamburg) mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, der Hochschule für Musik und Theater, der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, der HafenCity Universität Hamburg und der Hamburg Technische Universität. Sieben Hochschulen sind privat, wie die Bucerius Law School, die Kühne Logistics University und die HSBA Hamburg School of Business Administration. In der Stadt gibt es auch kleinere private Hochschulen und Universitäten, darunter viele kirchliche und zweckgebundene Einrichtungen, wie die Helmut-Schmidt-Universität (ehemals Universität der Bundeswehr Hamburg). [163] Hamburg beherbergt eine der ältesten internationalen Schulen Deutschlands, die International School of Hamburg.

  • Sankt Petersburg, Russland (1957)
  • Marseille, Frankreich (1958)
  • Schanghai, China (1986)
  • Dresden, Deutschland (1987)
  • Leon, Nicaragua (1989)
  • Osaka, Japan (1989)
  • Prag, Tschechien (1990)
  • Chicago, Vereinigte Staaten (1994)
  • Daressalam, Tansania (2010)

In Hamburg ist es schwer, einen gebürtigen Hamburger zu finden. Bei einer hastigen und oberflächlichen Suche werden nur Krebse, Pinneberger und Bergedorfer gefunden. Man begleitet die zufriedenen kleinen Bücklinge einer strebsamen Gesellschaft Makrelen aus Stade, Seezungen aus Finkenwerder, Heringe aus Cuxhaven schwimmen in erwartungsvollen Scharen durch die Straßen meiner Stadt und Hummer patrouillieren mit offenen Klauen über die Börse. Der erste sogenannte unbewachte Blick landet immer auf dem Meeresgrund und fällt in die Dämmerung des Aquariums. Die gleiche Erfahrung muss Heinrich Heine gemacht haben, als er mit kultivierter Verachtung und begnadeter Melancholie versuchte, die Hamburger zu finden.


Die Bombardierung Hamburgs 1943

Hamburg wurde im Juli 1943 bombardiert. Laut Joseph Goebbels, Nazi-Propagandaminister, war die Bombardierung Hamburgs das erste Mal, dass er dachte, Nazi-Deutschland könnte zum Frieden aufrufen.

Die Bombardierung deutscher Städte, angeführt von „BomberHarris“ und den Männern des Bomber Command, bleibt ein umstrittenes Thema und die Bombardierung Dresdens 1945 wird häufig erzählt. Die Bombardierung Hamburgs brachte jedoch der Stadt völlige Zerstörung und ungeachtet dessen, was mit der Stadt selbst geschah, ermutigte sie die Menschen in Großbritannien, die gesehen hatten, wie London und viele andere Städte angegriffen und bombardiert wurden, mit den daraus resultierenden Opfern.

1943 glaubten viele in Hitlerdeutschland noch, sie würden den Krieg gewinnen – vor allem wegen der Propaganda, die sie fütterten und der Strafen für die als „Defätisten“ bezeichneten.

Der Überfall der „1000 Bomber“ auf Köln hatte gezeigt, dass Massenbombenabwürfe ungenau und in Bezug auf strategische Gewinne nicht ganz zielführend waren. Harris, der zu dieser Zeit von Winston Churchill unterstützt wurde, glaubte jedoch immer noch, dass ein verheerender Angriff auf ein symbolisches Ziel die Nazis dazu bringen würde, ein Friedensabkommen zu suchen. Köln, Dortmund und Düsseldorf waren alle bombardiert worden. Das offensichtlichste andere Ziel von symbolischer Bedeutung für die Deutschen war Hamburg.

Der Angriff auf Hamburg wurde als „Operation Gomorrha“ bezeichnet. Es war ein britisch-amerikanisches Gemeinschaftsunternehmen. Viele der Angriffe auf Deutschland bis „Gomorrha“ waren getrennte britische (nachts) und amerikanische (tagsüber) Angriffe gewesen. Die Kombination beider Bomberkräfte gab Harris eine beträchtliche Anzahl von Bombern und damit eine beträchtliche Anzahl von Bomben, die abgeworfen werden konnten.

Hamburg war gut verteidigt. Die Nazis waren sich seiner historischen Bedeutung als bedeutender Hafen der alten Hanse bewusst. Die Stadt war von Flugabwehranlagen umgeben und es gab 1700 Unterkünfte für 230.000 Einwohner. Radar rund um die Stadt konnte feindliche Bomber erfassen, wenn sie 100 Meilen entfernt waren.

Die „Operation Gomorrha“ sollte drei Nächte dauern, beginnend am 24. Juli. Für die Mission wurden Bomberbesatzungen mit auf Papier gestrichenen Zinnfolienstreifen („Spreu“) ausgegeben, die von jedem Bomber abgeworfen werden sollten. Diese dienten dazu, Radarbesatzungen zu verwirren, deren Bildschirme effektiv von einem Massenecho-Klumpen verdeckt waren und einzelne Bomber nicht identifiziert werden konnten.

Der erste Angriff erfolgte in den frühen Morgenstunden des 24. Sonntags. In einer Stunde, zwischen 01.00 und 02.00 Uhr, wurden 2.300 Tonnen Bomben abgeworfen, darunter 350.000 Brandbomben. 15.000 Menschen wurden getötet und viele weitere verletzt. Bei früheren Bombenangriffen hatte die RAF Pfadfinderflugzeuge geschickt, um das Ziel durch Abwerfen von Brandbomben zu beleuchten. Der Hauptteil des Angriffs folgte auf das, was jetzt ein brennendes Ziel war. Für den Angriff auf Hamburg kombinierte die RAF den Einsatz von Sprengbomben und Brandbomben, die gemeinsam abgeworfen wurden. Das Ergebnis machte jede Form der Brandbekämpfung praktisch nutzlos.

Die Amerikaner griffen am Montag, 26. Juli, an und erlitten durch Angriffe der Luftwaffe schwere Verluste. Ein amerikanischer Angriff am Dienstag wurde wegen schlechten Wetters abgesagt.

Am Mittwoch wurde die Razzia fortgesetzt. Die 722 Bomber wurden mit zusätzlichen 240 Tonnen Brandbomben beladen und warfen in nur 50 Minuten insgesamt 2.313 Tonnen Bomben ab. Die Auswirkungen dieses Angriffs führten zu einem Feuersturm mit Temperaturen, die auf 1000 °C geschätzt wurden. Winde am Boden erreichten 120 Meilen pro Stunde. Hamburg war zwar keine reine Holzstadt, hatte aber viele alte Holzhäuser, die nach einem trockenen Sommer leicht brannten.

„Wir kamen in eine donnernde, lodernde Hölle. Die Straßen brannten, die Bäume brannten und ihre Wipfel waren bis zur Straße hinabgebogen. Brennende Pferde aus dem Hertz-Transportgeschäft liefen an uns vorbei, die Luft brannte, es brannte einfach alles.“ Henni Klank.

Der Asphalt auf den Straßen schmolz, und jeder, der die Chance hatte, zu entkommen, stellte fest, dass er in der klebrigen Masse feststeckte, die zurückblieb.

„Immer wieder sahen wir, wie brennende Menschen plötzlich zu rennen begannen und kurz darauf hinfielen. Es gab keine Möglichkeit, sie zu retten. Der Kopf meiner Frau fing an zu brennen. Ihr Haar hatte Feuer gefangen. Mit der kleinen Wassermenge, die ich in einem Eimer dabei hatte, konnte ich ihr brennendes Haar löschen. Gleichzeitig kühlte ich meine Hände und mein Gesicht. Wir Frau beschwerten uns: „Ich kann nicht weitermachen. Meine Füße sind verbrannt. Meine Hände." Wir kamen an verschmolzenen Menschenmassen vorbei, die aus vier oder fünf Leichen bestanden, jeder wahrscheinlich eine Familie, nur sichtbar als ein Haufen verbrannter Substanz, nicht größer als ein kleines Kind. Um uns herum waren Hunderte von Menschen. All dies geschah in Stille. Die schreckliche Hitze hatte die Kehlen so ausgetrocknet, dass niemand schreien konnte.“

30.000 starben bei diesem Überfall. Am Donnerstag verdunkelte der Rauch das mit Juli verbundene Sonnenlicht. Goebbels nannte die Angriffe „die größte Krise des Krieges“. Hamburg war für den Rest des Krieges abgesperrt, so dass die Überfälle auf die Nazi-Hierarchie entnervende Auswirkungen hatten.

Hatten die Raids einen Wert? Es besteht kein Zweifel daran, dass die berichteten Auswirkungen der Razzien die Moral in Großbritannien erheblich gehoben haben. Sie wirkten sich auch eindeutig auf die Nazi-Regierung aus – Hitler weigerte sich, die Stadt zu besuchen, weil er möglicherweise nicht sehen wollte, was sein Krieg bewirkt hatte. Hamburg war der größte Hafen des Nordens und die Arbeit des Hafens wurde gestört.

Die Bombardierung deutscher Städte hatte ihre Befürworter – vor allem Harris glaubte, dass ein groß angelegter Feldzug den Krieg früher beendet hätte. Andere waren weniger begeistert. Bomber Command war die einzige britische Militärwaffe im Zweiten Weltkrieg, die keine Wahlkampfmedaille erhielt – bestreiten Sie die sehr hohen Verluste. Harris hatte das Gefühl, dass das Establishment ihm den Rücken gekehrt hatte und er verließ Großbritannien und zog sich nach Südafrika zurück.


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4. Montag im Monat um 19:00 Uhr im Ratssaal des Gemeindezentrums

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3. Mittwoch im Monat um 19:00 Uhr im Ratssaal des Gemeindezentrums

Planungskommission

3. Dienstag im Monat um 19:00 Uhr im Ratssaal des Gemeindezentrums

Bibliotheksvorstand

jeden zweiten Dienstag im Monat um 18:00 Uhr in der Stadtbücherei Hamburg, 35 Nord 3rd Street

Anhörungsausschuss für Zoneneinteilung und Kommission für den öffentlichen Dienst

Besprechungen werden nach Bedarf geplant und ausgeschrieben.

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Alle Ausschusssitzungen finden im Sitzungssaal des Gemeindezentrums statt:

Straßenausschuss - jeden zweiten Dienstag im Monat um 15:00 Uhr

Eigentumsausschuss - jeden zweiten Dienstag im Monat um 15:30 Uhr

Personalausschuss - jeden zweiten Dienstag im Monat um 16:00 Uhr

Finanzausschuss - 4. Montag im Monat um 18:00 Uhr

Ausschuss für Sicherheit und Öffentlichkeitsarbeit - 4. Montag im Monat um 18:30 Uhr


Wer hat die Kabine gebaut?

Die Hütte wurde von Nicholas Barker gebaut, einem Quäker, der aus England in die USA einwanderte und sich laut Peyton in den 1830er Jahren in Westfield niederließ.

Barker und seine Frau haben in der Hütte 11 Kinder großgezogen. Als das Haus zu klein wurde, bauten sie in der Nähe ein neues, sagte Peyton.

Diana Peyton und Jim Peyton von der Westfield Washington Historical Society posieren im Januar 2020 in der Hütte aus den 1830er Jahren in Westfield. Die Westfield Washington Historical Society hat die Hütte demontiert und plant, sie 2022 auf einem Grundstück in der Nähe des Rathauses wieder aufzubauen. (Foto: Foto eingereicht von Diana Peyton)

Nach der Räumung der Hütte bauten die Barkers eine Scheune um das Gebäude herum, sagte Peyton. Die Barkers nutzten die Hütte später, um Getreide, Werkzeuge und Tiere zu lagern, sagte sie.

Die Scheune habe dazu beigetragen, die Hütte über Hunderte von Jahren in gutem Zustand zu halten, sagte sie.

„Das hat es uns gerettet“, sagt sie. Während die Kabine jetzt im Freien steht, werden zum Schutz vordere und hintere Veranden sowie ein Überhang um die Kabine herum gebaut, sagte Peyton.

Das Blockhaus wird ein wichtiger Teil der Gemeinschaft für zukünftige Generationen in Westfield sein, sagte Jim Peyton, der Ehemann von Diana Peyton, der für die Programme der Historical Society verantwortlich ist.

„Diese Hütte wird dort sitzen und du kannst reinkommen und sagen: ‚Nun, siehst du all die schönen Häuser und neuen Gebäude? So haben wir angefangen.’“, sagte er.

Die Gesellschaft hofft, im Spätsommer oder Frühherbst dieses Jahres den Grundstein für die Hütte zu legen, sagte Diana Peyton. Die Organisation hofft, dass der Bau im Frühjahr 2022 beginnen kann, um eine Eröffnung im Herbst 2022 anzustreben.

„Wie wunderbar von unserer Stadt, die Weitsicht zu haben, sich zu engagieren und sich um ein so ikonisches Stück unserer Geschichte zu kümmern“, sagte sie.


6. St. Michaelskirche

Kirche St. Michael

Die berühmteste der vielen Kirchen Hamburgs, die Hauptkirche Sankt Michaelis, wurde zwischen 1750 und 1762 im Barockstil erbaut und ist eines der wichtigsten Wahrzeichen der Stadt. Eine der Top-Aktivitäten bei einem Besuch dieser katholischen Kirche ist die Besteigung des 132 Meter hohen Turms, der im Volksmund "Michel" genannt wird. Die über Treppen und einen Aufzug erreichbaren Aussichtsplattformen des Turms bieten einen hervorragenden Panoramablick über die Stadt und den Hafen, ein besonderer Genuss während der regelmäßig verlängerten Abendöffnungen.

Achten Sie auch auf die atemberaubende Bronzestatue des Erzengels Michael, die den Teufel tötet, ein faszinierendes Kunstwerk, das über dem Eingang zu sehen ist.Bemerkenswert ist auch die Krypta der Kirche, die letzte Ruhestätte von rund 2.425 Menschen und einer der interessantesten Konzertorte der Stadt.

In einem Hof ​​östlich der Kirche befinden sich die Krameramtswohnungen, Wohnungen, die ursprünglich gebaut wurden, um die Witwen der Mitglieder der örtlichen Ladenbesitzergilde zu beherbergen, sowie ein Museum.

Eine weitere bemerkenswerte Kirche in der Nähe ist Jakobsweg (Hauptkirche St. Jacobi), ein prächtiges Gebäude aus dem 14. Jahrhundert mit mittelalterlichen Altären und einer Arp-Schnitger-Orgel.

Adresse: Englische Planke 1, 20459 Hamburg


Willkommen in der Stadt Hamburg, Marathon County Wisconsin

Hamburg liegt im Marathon County, Wisconsin und ist Teil der Statistischen Metropolregion Wausau, Wisconsin. Die sichere Landgemeinde Hamburg hat derzeit 918 Einwohner.

Die Stadt Hamburg wurde am 10. Februar 1876 gegründet, als sie von der Stadt Berlin abgetrennt wurde. Nach dieser Zeit besiedelten Siedler langsam das Gebiet. Ein Großteil dieser Siedler waren deutsche Auswanderer, die aus der deutschen Provinz Pommern kamen. Weißkiefernwälder dominierten die Landschaft, als in ganz Hamburg kleine Bauernhöfe, die meisten weniger als 60 Hektar groß waren, auftauchten.

1904 begannen die vier heute berühmten Fromm-Brüder mit dem Anbau von Ginseng und nutzten ihre Gewinne, um in die Fuchszucht zu expandieren. 1929 waren sie der weltweit größte Produzent von beiden und ihre Farm wurde 2013 in das National Register of Historic Places aufgenommen. Die Maple Grove School wurde ebenfalls 1904 gegründet und ist bis heute eines der Wahrzeichen Hamburgs.

Aus der Großzügigkeit der Familie Fromm/Nieman entstand das Walter-und-Mabel-Fromm-Stipendium, das auch heute noch Studenten, die die Maple Grove School besuchen und die Merrill High School abschließen, ein Stipendium für ein öffentliches College in Wisconsin verleiht.

Helfen Sie mit, die Geschichte Hamburgs lebendig zu halten! Wenn Sie historische Fotos haben, die Sie teilen möchten, bitte Schreiben Sie uns eine E-Mail at mit dem Betreff "TOH Historical Photo". Dankeschön!

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Check-In: ab 15 Uhr

Auschecken: um 10 Uhr morgens

Später check out: um 14.00 Uhr

Wochenend-Check-out: um 11 Uhr

Was hat Ihnen während Ihres Aufenthaltes bei uns besonders gefallen?

Vom Hauptbahnhof / Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB):

Zu Fuß: Im Hauptbahnhof finden Sie die Treppe über die Südmole auf den Steintorplatz. Dort führt die Adenauerallee am Zentralen Omnibusbahnhof vorbei. Folgen Sie der Allee etwa 10 Minuten nach Nordosten. Die Straße endet mit einer Rechtskurve in der Kurt-Schumacher-Allee. 50 Meter weiter nordöstlich verläuft rechts die Hammerbrookstraße. Folgen Sie dieser für etwa 5 Minuten. Nach der Bahnhofsbrücke erreichen Sie die Spaldingstraße, wo Sie links abbiegen. Dann sehen Sie unser a&o Hamburg City auf der rechten Straßenseite.

Mit der S-Bahn: Nehmen Sie die S1 Richtung Hamburg-Poppenbüttel oder die S3 Richtung Hamburg-Harburg Rathaus eine Station bis Berliner Tor. Nehmen Sie den Ausgang zur Bürgerweide und folgen Sie dieser ca. 50 Meter bis zum Anckelmannsplatz. Dort schließt sich die Spaldingstraße an. Folgen Sie dieser 100 Meter südwestlich, bis Sie auf der linken Straßenseite das a&o Hamburg City sehen.

Vom Hamburger Flughafen:

Nehmen Sie die S1 Richtung Hamburg-Blankenes bis Berliner Tor. Nehmen Sie den Ausgang zur Bürgerweide und folgen Sie dieser ca. 50 Meter bis zum Anckelmannsplatz. Dort schließt sich die Spaldingstraße an. Folgen Sie dieser 100 Meter südwestlich, bis Sie auf der linken Straßenseite das a&o Hamburg City sehen.

Hamburger Verkehrsverbund (HVV) mit aktuellen Informationen zum öffentlichen Verkehrsnetz: HVV

Mit dem Auto:

Wenn Sie mit dem Auto anreisen, klicken Sie einfach auf diesen Link und geben Sie Ihre Startadresse ein. Der Routenplaner von Google Maps führt Sie zu unserem a&o.


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