Der Frühling der Renaissance: Bildhauerei und Kunst in Florenz 1400-60

Der Frühling der Renaissance: Bildhauerei und Kunst in Florenz 1400-60


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Frühling der Renaissance: Bildhauerei und Kunst in Florenz, 1400-60 ist der Ausstellungskatalog einer internationalen, retrospektiven Ausstellung, die derzeit im Palazzo Strozzi in Florenz, Italien, zu sehen ist. Herausgegeben von Beatrice Paolozzi Strozzi – Direktorin des Bargello Museums in Florenz (und ein Nachkomme der berühmten Familie, die den Palazzo aus dem 15. die Art und Weise, wie die Skulptur als Zweig der figurativen Künste das Interesse an antiken Formen wieder entfachte und so den Weg für Innovationen im gesamten künstlerischen Spektrum während der florentinischen Renaissance ebnete.

Der Katalog ist in zehn thematische Abschnitte und 29 Essays unterteilt und beginnt damit, die Ursprünge der florentinischen Renaissance bis zur "Wiederentdeckung" der antiken griechisch-römischen Skulpturen im 13. . Die folgenden Abschnitte analysieren die Rolle monumentaler öffentlicher Architektur bei der Gestaltung von Florenz als idealer Stadtstaat und Erbe des Römischen Reiches im Quattrocento; die unzähligen Arten, in denen die Bildhauerei – insbesondere die plastische Form – eine Generation talentierter Künstler wie Filippo Lippi und Masaccio inspirierte; die Rezeption und Transformation anderer Themen der klassischen Antike über die Skulptur; und die Art und Weise, wie die Skulptur auf allen Ebenen der florentinischen Gesellschaft eine Vorliebe für neue Formen der Schönheit erzeugte.

Dieser umfangreiche Katalog bietet einen dringend benötigten künstlerischen und gesellschaftlichen Ausflug in ein wichtiges künstlerisches Medium, das das Erbe von Florenz bereichert und neu definiert hat. Der Band gelingt es, die der Ausstellung zugrunde liegende Botschaft zu skizzieren, dass es zu Beginn der Renaissance die „öffentliche“ Funktion der Skulptur im Gegensatz zur eher „privaten“ Rolle der Malerei war, die eine neue künstlerische und intellektuelle Stimmung anregte und ermöglichte.

Die Anhänge enthalten eine detaillierte bibliographische Referenz mit Titeln in Englisch, Französisch, Deutsch und Italienisch sowie eine Auflistung der Bildnachweise. Wir waren überrascht, dass keine allgemeine Zeitleiste enthalten war. Besonders hervorzuheben ist die hervorragende Fotoqualität – neben Farbe auch in Schwarzweiß – der 140 ausgestellten Exponate. Die Liebe zum Detail und Licht ist hervorragend. Es war auch ein Genuss, Bilder von tatsächlichen Antiquitäten zu sehen, die Künstler während der Renaissance inspirierten.

The Our Site empfiehlt dieses optisch ansprechende Werk Kunsthistorikern, Sozialhistorikern und an vergleichenden Studien Interessierten. Historiker und Experten der Antike werden sich darüber hinaus an den künstlerischen Transformationsprozessen erfreuen.

Dieser Band wird in englischer, italienischer und französischer Ausgabe über Mandragora am 16. Mai 2013 in den Vereinigten Staaten veröffentlicht

Über den Rezensenten

James ist Schriftsteller und ehemaliger Geschichtsprofessor. Er hat einen MA in Weltgeschichte mit besonderem Interesse an interkulturellem Austausch und Weltgeschichte. Er ist Mitbegründer von Our Site und war früher deren Kommunikationsdirektor.


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