Belgische Infanterie marschiert nach Haelen, 1914

Belgische Infanterie marschiert nach Haelen, 1914


We are searching data for your request:

Forums and discussions:
Manuals and reference books:
Data from registers:
Wait the end of the search in all databases.
Upon completion, a link will appear to access the found materials.

Belgische Infanterie marschiert nach Haelen, 1914

Hier sehen wir eine Kolonne belgischer Infanterie auf Haelen marschieren, wo sie an der Verzögerung des deutschen Vormarsches mitwirkten.


Sonderartikel - Brave Little Belgium - Retreat To The Gete

Der Fall der Lütticher Festungen öffnete den Weg für die deutsche 1. und 2. Armee, um durch Belgien in Richtung der französischen Grenze zu schwingen, mit der Absicht von Schlieffen, Paris im Norden einzukreisen. Die 3. Armee würde auf Dinant, die 4. auf Sedan und die 6. auf Verdun marschieren.

Der rechte Flügel der belgischen Armee stand bei Namur fest, wo die 4. Division die Festung verstärkte. Am 5. August hatten die Franzosen zugesichert, die notwendige militärische Unterstützung auf Anfrage zu gewähren. Der Rest der belgischen Armee wurde neu aufgestellt, um den Norden des Landes zu verteidigen und den deutschen Vormarsch einzudämmen. Der Fluss Gete (auf Französisch Gette) wurde als erste natürliche Verteidigungslinie hinter Lüttich gewählt.

Am Morgen des 7. hat sich der belgische Militärdelegierte in Frankreich mit einer Nachricht von Joffre beim Hauptquartier in Leuven gemeldet. Es hieß, dass der vollständige französische Einsatz bis zum 11. abgeschlossen sein würde.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Joffre noch den Eindruck, Lüttich sei sicher in belgischer Hand, er wollte es behalten, bis er vier Korps aus Richtung Namur ins Maastal schicken konnte. Er bestand darauf, dass, wenn ein Rückzug notwendig wird, dieser in südwestlicher Richtung (dh in Richtung Frankreich) erfolgen muss. Aber natürlich, als diese Nachricht einging, befanden sich die Deutschen auf beiden Ufern der Maas und die belgische 3. Division begann sich auf die Gete zurückzuziehen.

Das französische Kavalleriekorps unter General Sordet marschierte am 6. in Belgien ein. Ihr Befehl lautete nicht, den Belgiern in Lüttich direkte Hilfe zu leisten, sondern die Deutschen am rechten Ufer zu halten.

Der belgischen Kavallerie, die seit dem 4. in Wavre stationiert war, wurde befohlen, Truppenbewegungen nördlich von Lüttich zu decken und notfalls gegen Maastricht und Maaseik vorzurücken, um die Deutschen am Durchschneiden der Rückzugslinie zu hindern. Als die Schlacht bei Lüttich begann, zogen sie nach Hannuit, einer zentralen Position, um ein Sperrfeuer abzufeuern.

Am 6. verlegte General de Witte sie nach Hallogne, wo Kontakt zur Infanterie der 3. Division aufgenommen wurde. Als am 7. das GHQ signalisierte, dass die Richtung Huy angegriffen wurde und gefährlich wurde, rückte die Kavallerie nach Warnaut vor. Die weitere Ordnung zeigte jedoch, dass im Norden und Nordwesten tatsächlich die kritischeren Kämpfe stattfanden. Viele deutsche Truppen waren in Limburg und westlich von Tongeren gemeldet worden.

De Witte kehrte daher um und eilte nach Sint-Truiden, und am Morgen des 8. lagen seine Truppen südlich der Stadt. Die Stärke des deutschen Vormarsches wuchs jedoch merklich, und er wurde am 9. befohlen, kein Risiko einzugehen und sich auf die Gete-Linie zurückzuziehen.

Südlich der Kavallerie hielt die belgische Armee nun eine mehr oder weniger durchgehende Linie von Tienen bis Jodoigne. Vorne die 1., 3. und 5. Division. Dahinter waren die 2. in Leuven, die 6. in Hamme-Mille. Die Verteidigung von Namur wurde der 4. Division überlassen, von der die 8. gemischte Brigade die Maasbrücken bei Huy und Andenne hielt. Als die letzten Lütticher Forts fielen, zog sich diese Brigade zurück, und die Deutschen kreuzten am 19. an diesen Stellen. Die Armeen von Kluck und von Bülow hatten an allen wichtigen Maasbrücken völlig freien Durchgang erhalten.

In der Tat waren bereits am 8. die 2. und 4. deutsche Kavalleriedivision unter von Marwitz durch eine Behelfsbrücke bei Lixhe überquert und auf eine Stellung südlich von Tongeren vorgerückt, die die Lütticher Truppen von hinten bedrohte. Sie zogen am nächsten Tag in die alte Römerstadt um, aber eine Gruppe von Radfahrern mit Hilfe der burgerwacht (Miliz), vertrieb eine komplette Brigade von Liebeshuzaren, und sie zogen sich nach Gothem zurück. Die deutsche Kavallerie war nach diesem Schock nie so kühn, was einen wichtigen Effekt auf die Verlangsamung des allgemeinen Vormarsches hatte.

Am nächsten Tag nahm Tongeren jedoch eine stärkere deutsche Kavallerie ein. Von Marwitz erkannte jedoch, dass er abgeschnitten zu werden drohte, als sich die belgische Verteidigungslinie hinter ihm und zwischen ihm und dem Rest der deutschen Armeen festigte. Er versuchte zu fliehen, indem er eine nördliche Route in Richtung Diest nahm. Seine Truppen kamen in regelmäßigen Kontakt mit belgischen Patrouillen und Nachschubkolonnen. Am 10. in der Nähe von Orsmal kam es zu einem schweren Zusammenstoß, wo die 3. belgischen Lansiers angriffen. Obwohl das Feuergefecht nur kurz war, starben 28 Belgier und unzählige Deutsche. Nach einem Ruhetag zog von Marwitz in Richtung Haelen.

Die Schlacht der Silberhelme

Am 12. August kam es in Haelen zu einem schweren Zusammenstoß. Einheiten der belgischen Kavallerie (4. und 5. Lansiers sowie eine Kompanie von Radfahrern und eine weitere von Pionieringenieuren) unter General de Witte überfielen die fortgeschrittenen Schwadronen der deutschen Kavallerie, in dem mit ziemlicher Sicherheit letzten Kampf zwischen berittenen Kavalleristen, die Brustpanzer und Helme einer anderen Zeit tragen.

Die Schlacht dauerte fast den ganzen Tag und zog Verstärkungen von beiden Seiten an. Die Deutschen erlitten im Dorf und in den umliegenden Bauernhöfen eine schwere Niederlage und verloren etwa 150 Tote, 600 Verwundete und 200-300 Gefangene. Die Zahl der toten Pferde wurde auf über 400 geschätzt. Die belgischen Verluste beliefen sich auf rund 500. Von Marwitz zog sich zurück und rückte Tage später mit großer Vorsicht vor. Diese Schlacht wurde in der belgischen Folklore als "Schlacht der Silberhelme" bezeichnet.

Zwischen den Belgiern und der französischen 5. Armee bestand eine große Lücke, die erst am 12. August geschlossen werden sollte, als General Lanrezac aufgrund der Ereignisse in Lüttich eine Verteidigungsstellung an der Maas zwischen Namur und Givet einnahm . Er benutzte das 1. Korps unter Franchet D'Esprey, die eine ganze Woche brauchten, um ihre Position einzunehmen.

Nach dem belgischen Sieg in Haelen folgten einige Tage relativer Ruhe. Die belgische Armee, die bereits durch den Verlust von Lüttich und eines Großteils der 3. Division erschüttert war, hatte Zeit, zu Atem zu kommen.

Unregelmäßiges Maschinengewehrfeuer von Diest aus brach De Wittes Illusionen über die Aussichten auf einen weiteren Durchbruch, denn von Kluck hatte den drei Korps seiner 1. Armee befohlen, durch Zentralbelgien nach Diest und Tienen vorzurücken. Ein Reservekorps folgte jedem Angriffskorps, und so bildete sich vor den Belgiern ein undurchdringlicher und vorrückender Vorhang. Letzterer stand damit noch ganz allein, denn eine Verbindung zu den Franzosen Lanrezacs war noch nicht hergestellt, und die kleine britische Streitmacht (von der die Belgier nur sehr wenig wussten) war noch auf dem Weg nach Frankreich. Ständig besetzten die Feldgrauen Sint-Truiden, Tongeren, die Gin-Stadt Hasselt, Genk und Mol, während weiterhin Massen über die Maasbrücken strömten. Belgien hatte bereits einen Großteil seiner industriellen Kapazitäten verloren, da in der Region Limburg ein Großteil seiner Kohle- und Eisenverarbeitung stattfand.

Am Morgen des 18. August eröffnete deutsches Artilleriefeuer auf Haelen und die umliegenden Dörfer. Die deutsche Infanterie rückte vor, und trotz des Widerstands von zwei Radfahrergruppen und einer abgesessenen Staffel der 5. Lansiers nahmen sie es recht schnell ein. Dies ermöglichte es der deutschen Kavallerie, die Gete zu überqueren. Der gesamten belgischen Armee vor Leuven drohte nun eine Einkreisung.

Den Belgiern blieb nichts anderes übrig, als sich ruhig nach Norden abzuschleichen, solange sie noch die Chance hatten. Die nächste natürliche Verteidigungsposition war die Besetzung der Ufer des Flusses Dijle (Dyle).

Auf dem Rückzug leisteten sie starken Widerstand, und Einheiten der 3. Division kämpften bei Sint-Margriethe-Houthem (18.) und Aarschot (19.) zu groß angelegten Abwehraktionen. Die Aktion bei Aarschot zeichnete sich durch die heftige Reaktion der Deutschen aus. Eine einzelne belgische Infanteriebrigade mit einer Artilleriebatterie hielt den deutschen Vormarsch mehrere Stunden lang auf, zog sich aber nach schweren Verlusten und Angriffen von drei Seiten zurück.

Zwangsläufig machten die Deutschen Gefangene, meist Verwundete. Eine große Anzahl wurde an die Ufer des Flusses Demer marschiert, wo sie erschossen wurden. Diejenigen, die entkamen, wurden in den Fluss geworfen, um zu ertrinken. Die Deutschen wandten sich dann gegen die Bürger der Aarschot. 400 Häuser wurden geplündert und angezündet und 150 Menschen hingerichtet. In den nächsten Tagen ging die Wut weiter, und die Städte Diest, Schaffen und Tremelo wurden dem Erdboden gleichgemacht.

Der Verlust von Aarschot gefährdete die Position von Dijle. Albert entschied sich widerstrebend, den Hauptsitz von Leuven nach Mechelen zu verlegen. Er befahl der ganzen Armee, sich innerhalb des Festungsrings von Antwerpen zurückzuziehen.

Nach einem langen und angespannten Nachtmarsch zogen am 20. August die ersten Einheiten der erschöpften Feldarmee in die Festung ein. Entmutigt durch den schnellen Rückzug nach den hoffnungsvollen Ergebnissen von Haelen und Aarschot, wanderten sie durch einen wachsenden Flüchtlingsstrom zu den Hafenwiesen.

Die Deutschen nutzten den Rückzug schnell aus. Am 19. nahmen sie Leuven ein, und die deutsche Flagge wehte auf dem Stadhuis, das bis vor wenigen Stunden König Albert und den Generalstab der belgischen Armee beherbergte. Am 20. zogen sie triumphierend in Brüssel ein und tränkten ihre Pferde auf dem Grote Markt und entlang der eleganten Boulevards der Hauptstadt.

Ab dem 21. begannen die Deutschen, ihren Schwung nach Süden zu erneuern. Sie ließen nur das 3. Reservekorps als Sichtschutz mit Blick auf Antwerpen und wurden im Raum Vilvoorde - Haacht nordöstlich der Hauptstadt aufgestellt.

Das deutsche Oberkommando war nun der Meinung, dass die belgische Armee eine verbrauchte Streitmacht war, die zu offensiven Aktionen unfähig war.

Es wurde jedoch schnell klar, dass die Belgier eine ständige Bedrohung für die norddeutsche Flanke darstellten, als ihre Vormarscheinheiten auf Paris zusteuerten. Die durch Belgien verlaufenden seitlichen Kommunikationslinien und Eisenbahnen waren eine Arterie, die die Kampffront mit Material und Männern aus Deutschland versorgte. Sie waren allzu anfällig für einen plötzlichen Angriff aus Antwerpen, und von Kluck musste schließlich den Schirm stärken, der vor den sechs belgischen Divisionen stand.

Namur, Dinant und die deutsche Schaukel nach Süden

Am 20. August befahl das deutsche Oberkommando der 3. Armee, in Kontakt mit der 2. Armee unter von Bülow, auf französische Truppen zwischen Sambre und Maas zu marschieren. Während sie vorrückten, grub sich die belgische 4. Division, der einsame Teil der belgischen Armee in der Gegend, ein, um Namur zu verteidigen. In der weiten Lücke zwischen der französischen 5. und 3. Armee unter Lanrezac bzw. Ruffey gab es nur eine Brigade, die 45. französische Infanterie, die den Auftrag hatte, die belgische Verteidigung zu unterstützen. Sie würden auf deutschen Widerstand von mindestens dem Vierfachen ihrer Gesamtstärke stoßen.

Die ersten Sondierungsangriffe erfolgten am 20. in Richtung Fort de Marchovelette. Am nächsten Morgen öffneten die deutschen Feldgeschütze viele der Forts. Die superschweren Mörser waren in Position und machten ihre ersten Registrierungsschüsse am 21. . Bei Einbruch der Dunkelheit waren alle Telefonleitungen zu den östlichen Forts unterbrochen. Marchovelette wurde ständig getroffen und außer Gefecht gesetzt. Der Rest würde nach und nach folgen.

Der Großteil der Deutschen erreichte das Gebiet von Namur am 23., am selben Tag, an dem sie bei Mons zum ersten Mal mit dem BEF zusammenstießen. Am Tag zuvor waren sie bei Charleroi mit den Franzosen zusammengestoßen und hatten Dinant eingenommen. An letzterem Ort exekutierte German kultur 85 Bürger auf dem Marktplatz, nachdem sie die Gemeinde einer Kirche aus der Messe gezerrt hatte. Frauen, Kinder und Greise wurden von deutschen Truppen überfallen, die auch drei Viertel der Häuser der Stadt dem Erdboden gleichmachten.

Namur hatte ähnliche Befestigungen wie Lüttich. Die Stadt liegt an einer sanften Biegung der Maas, an deren Zusammenfluss mit der Sambre. Es war von neun Forts umgeben, etwa acht Kilometer vom Zentrum entfernt. Die Forts waren, wie in Lüttich, durch Schützengräben und Stacheldraht verbunden, obwohl deren Zustand alles andere als perfekt war. Die deutsche Bombardierung der Forts folgte dem Muster von Lüttich.

Die nach Osten ausgerichteten Forts wurden systematisch von den 305-mm- und 420-mm-Mörsern zerstört. Am Nachmittag des 23. rückten die deutschen 38., 3. Garde- und 1. Garde-Reserve-Divisionen in die Stadt ein. Der belgischen 4. Division wurde befohlen, in der Nacht zu versuchen, dem Holocaust zu entkommen, und obwohl die Nachhut schließlich bei Ermeton-sur-Biert gefangen und gefangen genommen wurde, wurde der Befehl - wie durch ein Wunder - ausgeführt.

Nach ihrem Rückzug aus Namur zogen sich die 12.000 Mann der 4. Division zurück und marschierten in französisches Territorium ein. Sie wurden gesammelt und nach Le Havre geschickt, wo sie den Ärmelkanal hinaufsegelten, um rechtzeitig in Oostende von Bord zu gehen, um sich am 5. September den anderen 5 Divisionen anzuschließen, die rückwärts in Westflandern vorrückten.


Geschichte und Überlieferung des Alten Weltkriegs

In einem früheren Eintrag habe ich Auszüge aus Frances Wilson Huard’s . gepostet Mein Zuhause im Ehrenfeld in dem sie die ersten Kriegstage im August 1914 und die verheerenden Auswirkungen auf die Landschaft um Chateau Thierry schilderte.

Hier biete ich einen weiteren Zeugen aus diesen ersten Kriegstagen an, einen jungen Soldaten, Gefreiter Karl Schöning aus Höxter, der in der 10. Kompanie Landwehr-Infanterie-Regiment 13 der 25. gemischten Landwehr-Brigade (2 seiner Erfahrungen, da er unmittelbar nach Kriegsausbruch nur zwei Wochen trainiert und dann mit seinem Regiment durch die rauchenden Trümmer des belgischen Landes marschiert. Mein begleitender Kommentar zu den Tagebucheinträgen erscheint kursiv.

[2. August: Deutsches Ultimatum an Belgien, das die Durchreise durch ihr Territorium fordert]

Montag, 3. August 1914

Wurden in einer Reitschule gemustert und von Herman Mueller und Engleschen begrüßt.

Geschlafen in der Reitschularena.

[3. August: Belgien lehnt deutsches Ultimatum ab. Großbritannien verspricht die Unterstützung Belgiens und ordnet die allgemeine Mobilmachung an. Deutschland erklärt Frankreich den Krieg].

Dienstag, 4. August

Um 5:30 Uhr auf und zum Bahnhof, um unsere Waffen abzuholen und unsere Säbel und Schwerter zu schärfen.

10:00: Kaffee. Dann bekamen wir den Rest unserer Ausrüstung.

Mittag: Linsensuppe mit Rindfleisch — ausgezeichnet!

Nachmittag: Ging mit Stahle und Rohrberg zu Edward Ewers (einem ehemaligen Ausbilder), um unsere Schwertriemen zu verlängern. Bei unserer Rückkehr haben wir Äpfel gestohlen.

Habe wieder in der Reitschularena geschlafen, aber vor dem Ruhestand mit rund 100 jungen Burschen (17-Jährigen) aus Dortmund in der Arena spaßig herumgerutscht. zog ihm rohrbergs stiefel aus und rannte mit ihnen herum und herum (benahm sich doof).

[4. August: Großbritannien erklärt Deutschland den Krieg. Deutschland erklärt Belgien den Krieg, dringt entlang einer 24 km langen Front ein und greift Lüttich an. Deutsche Kavallerie erobert Vise und überquert die Maas].

Mittwoch, 5. August

Appell, dann Marsch zum Bahnhof. Abfahrt gegen 8 Uhr nach Steinheim und dort Quartier bei Karl Duwel’s, Rohnstr. 10.

Gewaschen, gegessen und dann Henning’s besucht.

Um 16 Uhr meldeten wir uns beim Bahnhof zurück.

An diesem Abend die gleiche Routine ’bis 20:00 Uhr.

In dieser Nacht schliefen wir auf Stroh mit Decken.

[5. August: Die deutsche Belagerung gegen Lüttich und die umliegenden Festungen geht weiter. Deutsche Kavalleriepatrouillen erreichen Namur].

Donnerstag, 6. August

Um 2:30 Uhr wegen Halsschmerzen aufgestanden, bis 4:00 Uhr durch die Straßen gelaufen, wieder hingelegt und um 6:00 Uhr aufgestanden, um zum Arzt zu gelangen.

Um 6:45 Uhr ging es in die Apotheke. Der Drogist war ein schäbiger Bursche, der extra Geld für die nächtliche Öffnung wollte und mir ohne das Geld die Medizin nicht geben wollte.

Um 8 Uhr im Dienst gemeldet und ins Quartier geschickt, um sich für den Tag auszuruhen. Den ganzen Tag geschlafen.

[6. August: Beginn der Schlachten an den französischen Grenzen. MajGen Ludendorff führt persönlich 1500 Mann zwischen Forts und in die Stadt Lüttich].

Freitag, 7. August

Ging zum Doktor zurück und musste mittags wieder erscheinen. An diesem Nachmittag gab es Gerüchte, dass eine Zugladung französischer Soldaten ankommen würde. Natürlich gingen alle zum Bahnhof. da kamen Lunghardts Vater Johannes’ (ein Malerkollege aus Hoxter) und [sein] Sohn und weitere Leute von Firma Rux, Hoxter, an. Als sie nach einem Drink und Besuch gingen, schickte ich Grüße an meine Frau und alle meine Freunde. Eine Minute später, als ich aus meinem Quartier kam, sah ich einen Wagen und ahnte sofort, dass auch meine Frau zu Besuch gekommen war. Frau, Schwester Anna und Schwager August suchten mich schon. Ein glücklicher Wiedersehen und viel zu erzählen. Um 9 Uhr mussten sie nach Hause gehen und nach einem herzlichen „Auf Wiedersehen“ ins Bett und wieder schlafen.

[7. August: Die Stadt Lüttich wird besetzt. Vorhut der British Expeditionary Force landet in Frankreich].

Samstag, 8. August

Den ganzen Tag nichts Besonderes.

[8. August: Die Festung Lüttich bei Barchon kapituliert. Belgische Armee zieht sich in Richtung Fluss Dyle . zurück].

Sonntag, 9. August

Nichts Neues. Alle Männer aus Höxter ließen sich fotografieren. Sah mehrere Frauen von Männern aus Hoxter.

[9. August: Französische Kavallerie dringt in Belgien ein. BEF landet in Le Havre & Boulogne.].

Montag, 10. August

Dienstag, 11. August

Nachmittags Training auf dem Schießplatz, sonst nichts Besonderes.

[11. August: Belgier und Deutsche treffen in Tirlemont, St. Trond und Diest aufeinander].

Mittwoch, 12. August

Gräben ausgehoben. Nichts anderes besonderes.

[12. August: Belgier und Deutsche treffen in Haelen aufeinander. Deutsche erobern Huy, beschießen Lütticher Forts].

Donnerstag, 13. August

Um 4 Uhr marschierte nach Horn zum Kampftraining und marschierte zurück nach Vinsebeck. Es war eine sehr warme Nacht. Wir haben uns alle angemeldet und sind dann ins Bett gegangen, um uns zu erholen.

[13. August: Deutsche erobern drei Lütticher Forts, sprengen eines in die Luft].

Freitag, 14. August

Unternehmen übte Manöver.

Am Nachmittag kamen einige liebe Besucher aus Höxter. Ehefrau mit kleinem Sohn (Karl), Mutter und Schwiegervater August. Sehr viel Glück.

Danach Kaffee bei Frau Rabe und eine Flasche Wein bei Fritz Kroneke.

Um 8 Uhr am Steinheimer Gates ein weiteres trauriges, herzliches „Auf Wiedersehen“.

[14. August: Französische 5. Armee unter Lanrezac nach Charleroi beordert. Zwei weitere Lütticher Forts erobert. Belgien beginnt mit der Brotrationierung].

Samstag, 15. August

Die Firma übte den ganzen Tag bis 6 Uhr Manöver.

Dann wurden Urlaube vergeben und gleich mit Alwin Stahl nach Höxter auf Fahrrädern gefahren. Als ich nach Hause kam, war die Freude groß.

[15. August: Fall von Lüttich Die letzten beiden Forts ergeben sich. Deutsche überqueren die Maas in Kraft].

Sonntag, 16. August

8 Uhr zur Kirche in Höxter.

Nach der Messe viele Grüße von Freunden und Verwandten usw.

Um 7 Uhr abends ein weiteres trauriges „Auf Wiedersehen“ von all meinen Lieben.

Um 9:45 Uhr zurückgekehrt, um sich zu melden, ein paar Bier getrunken und für die Nacht abgegeben.

[16. August: Kämpfe bei Wavre].

Montag, 17. August

Kompanie übte Marschieren. Nichts anderes besonderes.

[17. August: Belgische Regierung zieht von Brüssel nach Antwerpen].

Dienstag, 18. August

Um 8 Uhr mit dem Zug nach Altenbeken. Sah Nachbarn Verwohlte.

Am Nachmittag ging es über Bruckwede, Hamm, Köln, Eschweiler und Achen nach Herbesthal (Grenze).

[18. August: Schlacht von Gettes. Deutsche nehmen Tirlemont ein. Rückzug der belgischen Armee nach Antwerpen].

Mittwoch, 19. August

Immer noch die gleichen. Das Reisen ist sehr langweilig. Wir schlafen im Zug.

[19. August: Belgische Armee auf dem Rückzug vom Fluss Gette. Deutsche dringen in Löwen ein, exekutieren 150 Zivilisten in Aerschot und zerstören die Stadt. Belagerung von Namur beginnt].

Deutsche Truppen marschieren durch Belgien

Donnerstag, 20. August

Wir marschieren jetzt auf belgischem Boden und sehen an diesem ersten Tag viele Häuser, die ausgebrannt und bombardiert wurden. Ganze Dörfer in Trümmern.

Am Nachmittag richten wir Quartier in einem Schulhaus in Inslenville ein. Gleich nach unserer Ankunft kamen der Hausmeister, ein Pfarrer und ein angesehener Bürger, um uns zu beobachten, damit sich die Bürger nicht aufregten, dass wir dort waren.

Am nächsten Morgen wurden sie entlassen.

[20. August: Fall von Brüssel. Die belgische Armee flüchtet in die Festung Antwerpen. General Bülow sanktioniert Hinrichtung von 311 Zivilisten in Andenne an der Maas wegen angeblicher Scharfschützen].

Freitag, 21. August

Um 5 Uhr morgens machten wir uns wieder auf den Weg, um wieder durch zerstörte Dörfer zu marschieren. Auf den Straßen und auf den Feldern lagen tote Pferde, und viele waren schon so verwest, dass der Gestank fürchterlich war

An diesem Nachmittag richteten wir Quartier in einem verlassenen Haus ein. Das Leben hier war gut, und wir haben gut gegessen. Abends tranken wir Wein und Champagner, bis wir alle satt waren.

In dieser Nacht schliefen wir auf den Polstermöbeln.

[21. August: Schlacht von Charleroi am Fluss Sambre. Deutsche beschossen Namur. Die Ardennenschlacht beginnt].

Samstag, 22. August

7 Uhr morgens. Abmarsch unter stündlichem Kanonendonner, genau wie am Vortag, nach Zernel Fraireu. Quartiere in einem Stall.

Nachmittag: Wir haben Hühner zum Kochen gefangen. Die Leute weinten, aber sie mussten sie aufgeben. Später wurden auch Kühe und Schweine getötet und Personen, die der Kooperation verdächtigt wurden, sofort festgenommen.

[22. August: Die Deutschen beschießen Namur weiter und zerstören drei große Forts. Ardennenschlacht geht weiter].

Sonntag, 23. August

Appell um 5:30 Uhr und dann auf dem Marsch nach Heron unter schwerem Kanonenfeuer. Der Tag wirkte keineswegs wie ein Sonntag. Wir haben wieder Quartiere in einer Schule eingerichtet. Eine Frau dort war eine alte Hexe.

[23. August: Schlacht von Mons. Deutsche erleiden 4000 Tote an Briten 1640. Deutsche dringen in Namur ein, erschießen 25 Zivilisten, andere deutsche Truppen unter Hausen dringen in Dinant ein und massakrieren 612 Zivilisten. 4000 belgische Zivilisten fliehen aus Vise nach Holland 700 Zivilisten werden zur Zwangsarbeit nach Deutschland deportiert – möglicherweise die belgischen Gefangenen, die Schöning in seinem Eintrag vom 24.].

Montag, 24. August

Um 5.30 Uhr marschierten wir weiter nach Perwez. Unterwegs stießen wir auf einen Gefangenentransport aus Belgien.

Am Nachmittag gegen 14 Uhr richten wir Quartiere ein. Hier habe ich einen ehemaligen Kollegen kennengelernt, der sich gut um mich gekümmert hat.

Beim Marschieren geschah etwas sehr Tragisches. Es gab eine plötzliche Explosion der Artillerie, die eine junge Frau von 22 Jahren in Stücke riss, einem Mann den rechten Arm abriss und viele weitere verwundete. Drei Pferde wurden ebenfalls getötet. Es war ein schrecklicher Anblick.

Wir schliefen die Nacht auf Heu in einem Stall.

[24. August: BEF beginnt Retreat von Mons. Schlachten von Charleroi und Ardennen beenden die französische 4. Armee zieht sich hinter der Maas zurück. Drei Forts bei Namur fallen an Deutsche.]

Dienstag, 25. August

Um 5:30 marschierten wir nach Gembloux. Hier hatten wir seit einiger Zeit unser erstes gutes Quartal. Vor Mittag traf ein Transport von etwa 300 Franzosen ein, und am Nachmittag kam ein weiterer Transport von 3800 Belgiern und einigen weiteren Franzosen. Die Leute hier sind nett, aber sehr ängstlich. Es gibt sehr wenig zu essen – selbst unser Quartiermeister hat wenig, aber wir lassen die Piople bei uns essen, wofür sie sehr dankbar sind, und im Gegenzug haben sie uns Zigarren gegeben und uns Kaffee gemacht. Sie hatten auch ein selbstgebrautes Bier im Keller – es schmeckte kaum besser als Regenwasser. Ansonsten sind wir immer auf der Hut für einen Alarm.

Mittwoch, 26. August

Aufstehen um 6 Uhr, nachdem ich großartig in einem Himmelbett mit Baldachin geschlafen habe. Wieder traf ein großer Transport von verwundeten Deutschen und Gefangenen ein.

Am Abend wurden wir nach Charleroy transportiert — in einem Viehwagen geschlafen

Donnerstag, 27. August

Auf um 5 Uhr. Marschierte durch die Stadt zum Hauptbahnhof. Viele Blöcke großer Geschäftsgebäude wurden alle bombardiert und ausgebrannt – es war ein sehr trauriger Anblick. Die Roadroad Station hatte Wein, Congac, Obstkonserven, Butter und sogar Sardinen in Dosen. In den Lagerräumen lag alles in Trümmern, von feinster Wäsche und Spitze bis hin zu den billigsten Dingen, alles herumgeworfen und betreten. Tausende Mark Schaden.

Am Nachmittag wurde unserem Adjutanten von einem Zivilisten ins Bein geschossen. Ich zog meine erste Uhr vor dem Lagerraum am Bahnhof und schlief zwischendurch in einem Abteil zweiter Klasse in einem Zug. Es gab viel Wein.

Am Nachmittag traf sich Frank (ehemaliger Hunstiger), ein Bahnangestellter.

Freitag, 28. August

Mittags bis Samstagmittag– Wachdienst. Zwischendurch viel Wein und Champagner.

Samstag, 29. August

Ging in die Stadt — sehr saubere Straßen und Geschäfte.

Sonntag, 30. August

Am Nachmittag viele Transporte von Verwundeten und Gefangenen.

Dillenberg, Ovenhausen — Adler, Höxter — Diedrich, Höxter.

An diesem Abend, Hauptmann Simon, Höxter.

Montag, 31. August

In die Stadt gegangen (er ist immer noch in ‘Charleroy’) morgens. Als wir um 8.30 Uhr zurückkamen, war die Firma weg. Zuerst waren wir sehr besorgt, bis wir die Stimme unseres strengen Feldmarschalls hörten, als die Kompanie gerade einen Zug bestieg. Natürlich schlossen wir uns ihnen eilig an.

Abends am Bersee angekommen. Alwin Stahl und ich schliefen in einem Abteil zweiter Klasse. Ein paar Flaschen Champagner geleert, ein paar Zigaretten geraucht und dann ganz fest geschlafen.

Dienstag, 1. September

Auf um 6:30 Uhr zu den Geräuschen des schweren Kanonendonners.

Um 9:30 fuhren wir nach Baumon, wo wir Essen und Wein hatten.

Um 16.30 Uhr marschierten wir weiter und um 6.50 Uhr überquerten wir die französische Grenze – ein Höhepunkt unserer Invasion.

Später marschierten wir zu unserem ersten französischen Quartier in Sehe La Chateau. Ich hatte das Glück, ein Bett in einer Villa zu ergattern. Die Villa war nicht bewohnt und verschlossen, aber der Schlüssel des Kompaniegenerals kann jede Tür öffnen. Auch hier fanden wir Wein nach Herzenslust.

Mittwoch, 2. September

6:30, Marschierte nach Avesnes nach einem Salutschuss zu unserem Sieg in Sedan.

Donnerstag, 3. September

Freitag, 4. September

Wachdienst um 10:00 Uhr am Bahnhof.

Wir hatten zu Mittag Rind- und Kalbfleisch (dreimal so viel Fleisch wie Brot).

Vier Männer wurden für Vorräte zurückgeschickt und mit 30 Flaschen, 12 Hühnern und anderen verschiedenen Gegenständen zurückgebracht. Wir hatten ein halbes Kalb für 24 der 150 Männer.

Wir haben ein Auto aus einem Graben gezogen, für das wir 8 Flaschen und 1 Cognac und ein paar Champagner bekommen haben.

Abends kochten wir Bouillon.

Viele flüchtende Menschen kommen ständig mit all ihren Habseligkeiten vorbei (einige in Waggons, einige zu Fuß, einige schieben Kinderwagen). Diese Menschen leben in Angst und Schrecken, und wir teilen gerne mit ihnen. Eine kleine alte Dame, 88 Jahre alt, drückte unsere Hände beim Verlassen und gab uns mit tiefer Emotion einen Kuss.

Wir verbringen die Zeit ereignislos mit Reden und Geschichten.

Abends gegen 20.15 Uhr fielen mehrere hundert Mann, nachdem etwa 8 Schüsse zu hören waren, und wir suchten sofort Schutz und Bewachung am Bahnhof, aber von da an war es still.

Samstag, 5. September

Ganztägiger Wachdienst. Nichts anderes besonderes.

Sonntag, 6. September

Am Morgen fuhren wir nach Feron, wo wir Wein bekamen. Es gab ausreichend Rum, Cognac, Gin und Bier für alle. Sonst nichts besonderes.

Montag, 7. September

Um 8.30 Uhr wurde uns befohlen, zu unserer Firma zurückzukehren – wir mussten alles zurücklassen. Ansonsten den ganzen Tag nichts besonderes.

Dienstag, 8. September

Am Morgen mussten wir uns melden, um die Artillerie zu decken, mit der auf die Stadt Lain geschossen werden sollte. Hier sollte die Stadt 1 Million Francs zahlen, weil die Bürger auf unsere Truppen schossen. für die erste Rate brachten sie Geld, Gold- und Silberdinge im Wert von etwa 350.000 Mark, die wir in einem Wagen mitnahmen. Ich war unter denen, die ausgewählt wurden, um den Wagen zu begleiten. Für die verbleibenden 650.000 Mark wurden auch sechs Bürger als Geiseln genommen.

Am Abend kamen wir in Vervins an, wo wir auf nackten Böden schliefen.

Mittwoch, 9. September

Um 5 Uhr morgens marschiert nach Laron, einer Stadt mit einer Artilleriekaserne.

Donnerstag, 10. September

Um 7 Uhr morgens marschierten wir nach Crepig, mussten aber zuerst unsere Kriegsschätze und Geiseln an den Kommandanten abgeben. Anschließend fuhren wir mit dem Waggon zu unserem Firmenquartier.

Lawn ist eine sehr schöne, malerische Stadt. Hoch oben in den Bergen befindet sich eine alte Festung, und auf dem höchsten Punkt der Stadt steht eine alte Kirche, die Sie aus mindestens 15 km Entfernung sehen können. ein Weg. Sie können mit einem Eisenbahnzug dorthin fahren.

Als wir in Crepig ankamen, mussten wir Wachdienst machen und wurden informiert, dass wir morgen früh vorrücken und 3 Kompanien unseres Bataillons in den aktiven Kampf gehen würden.

Wir standen dann bis 3 Uhr Wache.

Freitag, 11. September

Um 3 Uhr morgens, nach dem Wachdienst, in die Stadt marschiert.

Um 5:30 Uhr marschierte ich durch den Rasen nach Chavonees. Unterwegs traf ich die Feldmarschalle Frank und Doucsch aus Höxter, aber die Truppen konnte ich nicht treffen. Wir gingen zu unserem Lagerplatz und mussten bei starkem Regen unsere Zelte aufbauen. Kaum waren wir mit dem Aufbau der Zelte fertig und froh, ein Dach über dem Kopf zu haben, hieß es, die Kompanien 10 und 12 müssten abgebaut und weitermarschiert werden. Zu diesem Zeitpunkt war es schon ziemlich dunkel und wir mussten uns schützen, indem wir auf mehrere unbekannte Patrouillen schossen. Endlich in tiefster Dunkelheit erreichten wir Chavonnes, wo wir bei starkem Regen unter freiem Himmel schlafen mussten. Wir machten am frühen Morgen Feuer, um uns aufzuwärmen und ein wenig auszutrocknen. Ich hatte mehrere Karten geschrieben, konnte sie aber nicht mehr verschicken.

Samstag, 12. September

Früh, gegen 6 Uhr, marschierten wir den letzten gefährlichen Marsch über Berg und Tal, bis wir gegen 10 Uhr unsere Kampfstation erreichten. Zwei Kompanien, etwa 15 Infanteristen, lagen nicht weit von uns im Dorf. Sie standen unter ständigem Artillerie- und Maschinengewehrfeuer (englisch). Nachdem wir etwa 1 1/2 Stunden im Wald gelegen hatten, wurde unser Kompaniekommandant ängstlich, und obwohl wir nur den Befehl hatten, den Bahnhof zu besetzen und nicht vorzurücken, flehte er den Major an und erhielt die Erlaubnis dazu. Sobald unsere Kompanie ins Freie kam, standen wir unter starkem Artilleriefeuer. Die Schüsse trafen nur wenige Meter vor, hinter oder neben uns. Die zweite Gruppe ereilte das gleiche Schicksal, und von drei Gruppen blieb nur die Hälfte übrig, da wir bei der 12. Kompanie im Wald blieben. Aber bevor wir etwas tun konnten, wurde im Wald heftig und schnell geschossen, und wir flogen in alle Richtungen. Viele Gefallene wurden zurückgelassen. Unser Anführer wusste nicht, was er als nächstes tun sollte, und hätte uns in eine andere Schusslinie geschickt, aber wir hatten den gesunden Menschenverstand, still zu bleiben. Als Ergebnis unserer Taktikänderung feuerten die Engländer weiter über uns und um uns herum. Solch eine schreckliche Erfahrung und der Lärm des Gewehrfeuers wird Sie nie vergessen. Sie können das Feuer sehen, sehen, wie es fliegt, und dann die Katastrophe sehen, wie es zuschlägt und explodiert. Unter solchem ​​Schrecken wanderten wir stundenlang im Wald hin und her, in der Hoffnung, einen Ausweg zu finden. Kaum waren wir aus dem Wald und kamen in ein Dorf, unsere Kavallerie sollte eine englische Kavallerie von 30 Mann erschießen, aber zu unserer Überraschung trafen sie uns mit Maschinengewehrfeuer, als wir uns auf der Höhe befanden. Zum Glück konnten wir uns hinter einem Erdhaufen auf der Landstraße verstecken, und als das Maschinengewehrfeuer verstummte, kletterten wir in einen Graben hinunter. Nicht alle konnten dies jedoch tun, da viele verwundet oder tot blieben. Endlich hatte ich Gelegenheit, in die Nähe des Dorfes zu kommen, wo ich mehrere Kameraden aus Höxter traf.

Unser Kommandant war bereits getötet worden. Er wurde direkt in die Stirn geschossen. Gerüchten zufolge war auch unser Oberleutnant tot – ich habe ihn nicht wiedergesehen. Ein junger Sergeant-Leutnant sagte: „Jeder rettet seine eigenen Häute. Ich werde mich von ihnen erschießen lassen.” Ich habe ihn nie wieder gesehen. The captain from Company 12 was shot in the lower abdomen and pelvis — also dead.

After we felt a little safer from the machine gun fire, we were attacked on two sides with heavy artillery first — a terrible advance. Suddenly a shell fell behind us, but luckily it did not explode, or we would all have been blown to pieces. The man next to me was shot, while running, with a machine gun bullet.

As nothing was left to be saved, and the English, with almost an entire division strong, marched toward us few remaining men, we fled to the village. After 1/2 hour of anguish and terror, we were taken prisoners. Only someone who has been in such a position can understand what goes through one’s head during these hours. On the other hand, it was a blessing that the English, and not the French, too us prisoners.

After we gave up our weapons, we were taken to Braine to the English quarters. Here we were still given something to eat. the English soldiers were, on the whole, quite companionable to us — you did not perceive any hate. On the other hand, what we at first took as kindness from the French, was only fear, as there was truly much hate. Now, when they saw us helpless, their true character came through. Nothing but contempt and scorn came from their mouths, such ‘cut their throats, shoot them, etc.’ Old women, with hardly a tooth in their mouths, spit at us, and ran their hands across their throats to indicate that our throats be cut, but the English knew how to protect us. You can tell that the English think differently than the French, and because they were so disgusted with them they treated us kindly. Whatever the English received as gifts, such as fruit, etc., they shared brotherly with us. They would share one cigarette between 4 or 5 men, and if someone else came along, they also got a puff.

We slept in a horse stable, and fared as well as was possible.

[September 12: In a bid to control a number of bridges on the Vesle, Schoning’s company, the 10th, along with other companies of the 25th Mixed Landwehr Brigade, were ordered to march south from Chavonne, through Brenelle, to the outskirts of Braine, on the Vesle, where, around midday to early afternoon, they ran into British cavalry and infantry: the 1st Cavalry Brigade of the 1st Division, the 5th Dragoon Guards, and the 5th Infantry Brigade of the 2nd Division. Two other companies of Schoning’s brigade (the 25th Mixed Landwehr) were already pinned down in Braine, and in short order were driven out of it by British shellfire onto a hill just outside the village. This is probably where Schoning and his fellow soldiers were watching under cover. The hill came under heavy shellfire from two directions, killing many of Schoning’s fellow soldiers. At this point, according the British records, some 130 Germans, mostly from the 25th Mixed Landwehr Brigade, surrendered. From Schoning’s description, however, it appears he may have avoided being captured for the time being and, along with a number of his comrades, escaped into the woods where they wandered “for several hours”, and then into a village (probably Braine), where they continued to elude capture for several more hours. Meanwhile, additional companies of the 25th Mixed Landwehr Brigade were sent down from Brenelle, but were caught in a deadly crossfire from the 5th and 16th Lancers. Some 70 German soldiers from the 25th Mixed Landwehr were killed, and about a hundred more taken prisoner. From Schoning’s description, it is difficult to tell whether or not he may have been caught in this second major ambush of the day, but it seems probable. In any case, after surviving the first ambush and wandering for several hours in the woods, and in and out of Braine, Schoning and his comrades were at least twice again caught in deadly machinegun crossfire and heavy shellfire, until at last they were captured late in the day by a large British force near Braine.]

Sunday, September 13

In the morning we were permitted to move about a bit in the yard, and to dry our belongings. We then went closer in to town until evening, and were then taken back to our original quarters. By now we were well used to the French scorn.

Monday, September 14

Amidst the heavy thunder of cannons we marched to Station Montreal, Notre-Dame. We arrived there at about 10 o’clock in the evening.

On the way we went through many towns and villages, and were again subjected to many unwarranted insults and scorn.

Tuesday, September 15

At long last our journey to an uncertain destiny began and went through many stations. In the afternoon we arrived at a suburb of Paris. Again we were hooted, howled and spit at, etc, and it was difficult for the English to protect us. They made an example of us.

Friday, September 16

After Travelling all night, we finally reached Nazaire, and found shelter in a supply house. We slept all night on the damp floor.

Friday, September 17

After more men from the 16th, 17th, 56th, and 57th were added to our number, we at last boarded the steamship Cowder Castle London. To get to the shelter of the steamship we again had to run in the midst of much gunfire. As this was a freighter, we had to sleep on bare floors, but at least we were away from the disgusting French. After we were on board ship we all took a deep breath.

Friday, September 18

It was very boring on board. We were only permitted to go up on deck to use the “head” (toilet), as there was no such facility down below, so we naturally took our time when we went up so we could look around a bit. However, the English had to stand watch all over, or the French would shoot at us. In the morning we were allowed to wash for the first time. It was truly a great enjoyment.

Finally, at 11:30, we departed from horrible France. To our joy, we were then permitted to come up on deck. Here, after all our other problems, some of us also became sea-sick. The food was always field zwieback and canned meat, and occasionally we could have tea without sugar. The tea was as bitter as gall.

We slept, as always, without straw and blankets, on the boards that were as soft as iron flats.

Sunset at sea — We also passed about 80 to 100 French fishing boats with their many colored sails. A beautiful sight.

Friday, September 19

Continued our journey at sea. We saw several fish that the English called “poppes”. Otherwise everything was the same as before.

Friday, September 20

Journey into the harbor along the beautiful English shore. Fortifications for defence were all along the harbor. Landed at 10 o’clock and immediately were transferred to a train — upholstered seats. An English sentry gave us a cigarette, and we took off very quickly.

At 12:15 we arrived in Frimley. The civilians gave us chocolate and cigarettes in return for buttons and other keepsakes.

We then marched to Fritt Hill Camp, where they put us up in tents — 12 men to a tent. Time passed very slowly. Nights we slept with a blanket, but because of the frost, I got up and ran around outside for an hour.

German prisoners at Frimley en route for Frith Hill

German prisoners marching from Frimley Station to Frith Hill Compound

Friday, September 21

Mornings we cooked tea. here they have only white bread. This noon, for the first time since Thursday, Sept. 10, we had a little warm food. Our stomachs are for sure not being overindulged. The meat for twelve men is a bout 1 1/2 lbs, and 17 pieces of potatoes, but there is water enough. There is very little tobacco and such to be had.

Friday, September 22

The same. When darkness fell at night, songs were sung and speeches were made alternately with the Civil prisoners.

Friday, September 21

Friday, September 21, 1914

Tuesday, February 23, 1915

Have now sweated out almost a half year of hard time. finally, there came to us a surprise in the form of our dear Field-Marshall L. Krogar. To our great joy, he had with him a first rate grog (Bitters), and Bier (egg) Cognac. Unhappily, our friend Heyne had a little too much and wanted to “hit the sack”, but we were all certain that by morning he would be back to normal.

Note: I am indebted to Jamie Shrode, granddaughter of Karl Schoning, for generously allowing me to place his wartime diary on this site in order to make it available to historians and students of the First World War.

I would also like to thank Jim Broshot of the University of Kansas WWI discussion list for his detective work in solving the riddle of Gefr. Schoning’s unit, and also for directing me to Sir JE Edmonds’ Military Operations, France and Belgium, 1914, for information regarding the action in which Schoning was taken prisoner.


Product images of Belgian bicycle troops using Hotchkiss machine guns in Haelen, Belgium, August 1914


The Battle of Le Cateau: Britain’s Bloody Nose in WWI

The Battle of Le Cateau was one of the events that made up the Great Retreat of World War I which lasted from the 24 th of August to the 1 st of September 1914.

It all began with the Battle of Frontiers, a conflict that pitched France, Belgium, and the United Kingdom against the German Empire.

The German Empire had struck up a fracas along France’s eastern border and in Southern Belgium, effectively penetrating Belgium and sending the defending Allies all the way back to Mons.

British troops from the 4th Battalion, Royal Fusiliers (City of London Regiment) resting in the square at Mons August 22, 1914, the day before the Battle of Mons

The British Expeditionary Force (BEF) set up resistance at Mons, Belgium, but the German advance was a solid one. At dawn on August 23, 1914, the first shot was fired and a reply followed. The battle had begun.

After hours of fighting that turned the sands of Mons into a bloodbath, the Battle of Mons would draw to a close, essentially leaving the BEF in bad shape.

In a bid to rein in the rising number of casualties and to be able to regroup for a counter-attack, the BEF began on August 24 to retreat south, heading into northern France.

With the Belgian and French troops also retreating, the I Corps of the BEF headed for Landrecies while the II Corps headed for Le Cateau-Cambresis.

Battery of British Royal Field Artillery 18-pounder field guns moving up: Battle of Le Cateau on 26th August 1914 in the First World War.

The Germans pursued closely, with both sides traveling at impressive speeds.

At the time, the I Corps of the BEF was led by General Sir Douglas Haig, while the II Corps was under the command of Horace Smith-Dorrien.

On August 25, the I Corps in Landrecies met a rather unprecedented German attack at the Sambre River crossings at Landrecies and Maroilles. This ultimately cut the I Corps completely away from the II Corps, opening an 8-mile gap that would eventually allow the German First Army to approach the right flanks of Smith-Dorrien’s formation.

By the time the II Corps came to Le-Cateau, most of them were exhausted, plagued by the reality of the highly motivated Germans blazing hot on their trail.

The leader of the BEF, Field Marshal Sir John French, had already given the order that the retreat should continue without a halt all the way to St. Quentin.

But seeing the worn out condition of his troops, it was easy for Smith-Dorrien to see that it was only a matter of time before the Germans caught up with them. He knew that if they did catch them at that time, his men would have no strength left to stand and fight.

British infantry marching through a French village in August 1914

In Smith-Dorrien’s own words, “The colours of dusk had begun to paint the skies above them, and the bodies of these men begged for a wink of sleep.”

Luckily, the Germans had also stopped to bivouac somewhere around Solesmes, giving the II Corps a little more time to recuperate.

With his mind made up, Smith-Dorrien pulled the plug on the retreat and ordered his men to have a brief rest then prepare for an assault against the approaching German troops. In his words, the objective was to deal a “stopping blow” to the advancing Germans.

He called in support from General Andre Sordet of the French Cavalry, who gave him the nod. He also sought assistance from General Allenby who agreed to aid with his cavalry division and 19 th Infantry Brigade.

Now Smith-Dorrien was prepared for battle with three infantry divisions, one infantry brigade, and one cavalry division.

The infantry divisions comprised the 3 rd , 4 th , and 5 th Infantry Divisions who were positioned to the center-left and right of Smith-Dorrien’s formation.

Map of the British ‘Mons to Le Cateau’ march: Battle of Le Cateau on August 26, 1914, in the First World War: Map by John Fawkes

In the early hours of August 26, two infantry units along with three cavalry divisions of the German First Army led by General Alexander von Kluck poured into Le Cateau. Then, the battle began.

The British Army was known to be made up of men with combat experience, who had proven skills with rifles. In contrast, the Germans had not fought a single war since the Franco-Prussian Wars.

But unlike the Battle of Mons which saw the fall of several Germans to British rifle fire, the Battle of Chateau was a battle of artillery, with shells shattering the lines on both sides.

The British had their artillery in the open, between 55-220 yards behind their infantry whereas the Germans deployed their artillery from well-concealed positions, employing indirect fire.

Goodbye Old Man, a British gunner leaves his dying horse: Fortunino Matania

The British were facing severe risks owing to the proximity of their artillery to their infantry. The Germans could simply aim for the artillery and would end up hitting both artillery and infantry.

The Germans leveled a particular focus on the right flank of the British positions that morning, bombarding the 5 th Infantry Division and inflicting heavy casualties on them. As the battle progressed, the gap that was left between the I Corps and II Corps was exploited by the Germans, albeit insufficiently.

As the battle raged into mid-day, the left and right flanks of the British were beginning to shake, but the men held their positions with determination, withstanding the German onslaught.

Smith-Dorrien caricatured by Spy for Eitelkeitsmesse, 1901.

However, by 1:30 pm, Smith-Dorrien ordered a retreat to commence, having seen his troops pounded by the Germans whose numbers far exceeded theirs.

The Germans continued to attempt to outflank the British, but each attempt was unsuccessful.

General Sordet’s Cavalry Corps came to Smith-Dorrien’s aid, shielding his troops and facilitating a coordinated tactical retreat for the BEF.

This battle was an apparent victory for the Germans who had attacked the more formidable British foe.

Over 7000 British soldiers were killed, injured or captured. The estimated casualty rate was 7,812.

However, Smith-Dorrien’s rearguard engagement with the German forces had slowed down the German advance and allowed the majority of the BEF to withdraw to St. Quentin.

A second battle was fought in Le Cateau in October 1918, lasting from the 5 th to 11 th day of October.

The Allies would win this battle, capturing 12,000 prisoners and over 200 guns.


War Plans

It would take the French three weeks to fully mobilise her forces and up until the 15th August the two General Staffs followed their pre-war plans.

Advancing into Belgium the German 2nd Army arrived in front of Liège on the 6th August and having taken the town began its siege of the outlying forts.

Initially von Bülow had attempted to take these by frontal attacks, but he was beaten off with heavy losses and eventually settled on using the heavier calibre guns - which had to be brought up to the front.

This stand by the Belgian garrison cost the Germans four or five days on their timetable.

Despite the Germans evident strength in front of Liège Joffre maintained that their primary forces were concentrated around Metz (in German Lorraine it should be recalled). It was inconceivable that the Germans could be strong on both fronts.

Either they would continue westwards should Liège fall or they would pivot on Metz striking at the French left flank.

General Instruction No 1

On the 8th August 1914 Joffre issued his General Instruction No 1.

In front of the French 1st and 2nd Armies the Germans appeared to have mustered no more than perhaps 6 Corps of infantry. Their major strength was gathered around Metz whilst elements of 5 Corps had entered Belgium and were engaged with Belgian forces.

With all forces united the French would strike against the Rhine and the German right flank.

To facilitate this attack a detachment from the 1st Army - 7th Corps - crossed the frontier on the 6th August. They reached Mulhouse (Mulhäusen) but were forced to retire in the face of superior forces.

Thus on the 14th August an augmented strike force now called the Army of Alsace under Général Pau entered Alsace on the same day as the 1st and 2nd armies commenced their liberation of Lorraine.

On the 10th August the first combat of the war on French soil had taken place at the village of Mangiennes near the Belgian border and only 30 kilometres north of Verdun.

On the 15th August news was received that the French 1st Corps (5th Army) had encountered von Richthofen's cavalry corps at Dinant, and the Belgians reported 200,000 Germans crossing the Meuse near Liège.

Général Lanrezac commanding the French 5th Army finally managed to convince Joffre that the Belgian frontier needed protecting (An eventuality already covered by Plan XVII). The 5th Army duly moved westwards towards Philippeville and Chimay. Although they were reinforced by the 3rd and 10th Corps they lost the 2nd Corps to de Langle de Cary's 4th Army.

The left flank of the operation would be covered by the British Expeditionary Force (BEF) which had arrived in France and was marching towards its designated concentration area at Le Cateau.

To Joffre it seemed that the Germans were in the process of crossing Belgium with one force whilst concentrating another in the area of Thionville and the Belgian Ardennes. In front of Metz they appeared to be on the defensive.

Now was the moment to strike with the 3rd and 4th Armies up through Belgian Luxembourg and the Duchy itself to take the Germans in the flank. This was the centre of their forces but if the French moved with speed the German forces in Belgium would not have sufficient time to swing to the south to face the threat.

Once the Germans were broken, Joffre would have the choice of rolling them up from either flank.

On the 20th August the 3rd Army (Général Ruffey) was ordered towards Arlon and to counter attack any attempt made to gain the right flank of the 4th Army.

De Langle de Cary was ordered to send a strong advanced guard that night towards Tintigny to allow the crossing of the Semois River with his main force in the direction of Neufchâteau.

With Lanrezac's 5th Army already well advanced into the triangle between the rivers Sambre and Meuse any failure by this operation to bring the other armies into line, would make Lanrezac's position untenable.

By this time, apart from the delay at Liège, the Germans were reasonably on target. To avoid violating Dutch neutrality von Kluck's 1st Army had passed through a narrow corridor at Aachen and had formed up on von Bülow's right flank. Their job was to deal with the Belgian Army and force it away from Antwerp. In this they failed and were forced to detail troops to ensure that the Belgians remained there.

The 3rd Army under von Hausen was at Namur and the 4th and 5th Armies were completing their initial advance into the Belgian Ardennes.

Like an enormous barrier swinging down across Belgium the five German armies were pivoting on Thionville.

On the 19th August on their Lorraine front (Lothringen in German) Crown Prince Ruprecht of Bavaria had stopped the French advance in its tracks. and had swung his 8 corps against the French six.

The following day his heavy artillery wreaked havoc amongst de Castelnau's 2nd Army and it was fortunate that the French 20th Corps was not only fighting on home ground but was commanded by Général Ferdinand Foch.

As the British Expeditionary Force approached the Belgian town of Mons to form the left flank of the Allied forces, the campaign in Lorraine had been gutted and the campaign in the Ardennes was marching to disaster in the forests of Wallonia.


Belgian Infantry marching to Haelen, 1914 - History

German reconnaissance determined that Belgian field army were still at the Gette River position. The expansion of Namur’s fortifications with fieldworks and the occupation of the Meuse down to Givet had been identified. Advanced elements of the French Fifth Army and of the Cavalry Corps Sordet were also identified near Namur. The French cavalry corps was now moving in forced marches to cover the left wing of the French forces. The Germans view that formation was. “Though it was probably not half starved like our cavalry, it was nonetheless very exhausted and worn out by the extraordinary marches…” The German First Army continued its advance on the seventeenth, moving abreast of Second Army. Second Army halted in place as First Army pivoted around its right.

Moltke issued new orders for the main German thrust into Belgium. At 1630 hours, the following order arrived from Supreme Command:

First and Second Army and Second Cavalry Corps (HKK 2 Marwitz) will be under the orders of the commander of Second Army during the advance north of the Meuse. This advance will begin on August 18. It is most important that the enemy’s forces reported to be in position between Diest–Tirlemont–Wavre should be shouldered away from Antwerp.It is intended to initiate further operations of both [numbered] armies from the line Brussels–Namur, and measures must be taken to secure their flank against Antwerp.

Speed was of the essence. First and Second Army had to pass through a dangerous eighty-kilometer-wide corridor between the fortresses of Namur and Antwerp, all the while securing their left flanks against suspected French forces south of the Sambre. The HKK 2 was supposed to be under the control of the OHL once the advance began. . So who was now responsible for finding and tracking the BEF?The Germans were operating with the belief that the Belgian Army would delay in position until the French arrived on their right flank and the British on their left. The overarching thought in German higher HQwas that the Belgians could be dealt with first and then in turn the British. Dealing with the BEF would in turn provide the opportunity to turn the French left flank.

Kluck argued against being put under the command of Second Army, stating it would have been more suitable if HKK 2 was under command of First Army, and First Army remained independent of Second Army. In Kluck’s view, Second Army would then be free to pursue tactical objectives to its front, and First Army could follow the operational objective of falling on the French flank. Kluck must have then intervened at the OHL on August 17, The result was a compromise. The OHL removed Second Cavalry Division from HKK 2 and attached it directly to First Army.

A major disagreement increasingly developed between the chiefs of staff of First Army and Second Army. Kuhl from First Army wanted to launch an immediate attack on the Belgian Army. Gen. Otto von Lauenstein, Chief of Staff of the Second Army, agreed with the concept of attack, but wanted to begin with envelopment of the Belgian forces by way of Beeringen-Pael. Kuhl disagreed, saying that the Belgian Army would not wait, but would be able to evade the enveloping movement in plenty of time. He strenuously argued that the only way to keep the Belgians out of Antwerp was to attack them in force at once with First Army, which was ready to launch such an operation. This well-known battle maneuver is designed to deprive the objective army’s freedom of movement. Sometimes known in the American vernacular of “holding them by the nose and then kicking them in the . . . ”The decision was made by Second Army deciding—to use the envelopment. Classic military tactical and operational planning would tell the perpetrators to fix the enemy front with an attack and then envelop. Bülow and Lauenstein were, seen in retrospect, putting the cart before the horse. Maneuvering against the flank of the Belgians without fixing the front in place assumes they were static, not dynamic. Instead, this decision kept Belgian freedom of maneuver intact. There is always the argument that this decision reflects leadership style. One course of action was very aggressive and the other one very cautious. These were not experienced armies. It is up to readers and analysts to determine if this methodology was reflected in other decisions of timing during the Marne campaign.It reflected a significant, and as of yet unjustified, dismissal of the Belgian Army as an opponent.

Roads held the keys to operational maneuver. A soldier marching on a road could go much faster than marching across an open field. The way that roads were designated by the German military was by listing connecting cities. So, if you read what seems a laundry list of towns, it really is presenting the roads that connect them. Those roads are assigned to a unit, and that unit has priority of movement on the road. The more roads that are available, the easier it is to maneuver. Unit length and road space used is a well-known tool that can be calculated during peacetime. The staff officer would look that amount of space up in his handbook which listed the road space distances for every conceivable kind of unit. If an army corps was limited to marching on one road the combat units would occupy thirty-one kilometers of road space the logistics units, would occupy a further 21 kilometers of road space. If two roads were available and one division was able to have its own independent road, the division alone would take up fifteen kilometers of road space.

The First Army Order for August 18 was issued from its HQ at Glons at 2315 hours on August 17.

The movement would start with Second, Third, Fourth, and Ninth Corps marching abreast. Each of these had but one road. Two of these roads, those used by Second and Third Army Corps, were being used by two additional army corps, Third Reserve Corps following Second Army Corps and Fourth Reserve Corps, the Third Army Corps.


The First Battle of the Marne

Paris crackled with panic as September 1914 arrived. Just a month into the Great War, the Germans had the French capital within sight. Sporadic air raids hit the city at night, resulting in damage more psychological than physical, but on September 2 a German biplane carpet-bombed the city with propaganda leaflets that read, “There is nothing you can do but surrender.” As crowds called for their leaders to declare Paris an “open city” in order to spare it from enemy attack, tens of thousands of Parisians thronged rail stations to flee the city. The French government had already bolted earlier that day for Bordeaux, taking the gold from the central bank with it. Workers at the Louvre feverishly shuttled masterworks to Toulouse. The military governor of Paris, General Joseph-Simon Gallieni, predicted the Germans would arrive in the City of Lights by September 5 if no actions were taken.

From the day Germany declared war on France on August 3, the fight had been one-sided. German forces had advanced like lightning through neutral Belgium and the French countryside, and by September 2, German cavalrymen had crossed the Marne River and been spotted on the outskirts of Meaux, only 25 miles northeast of the French capital. It appeared that Germany’s “Schlieffen Plan,” which called for overwhelming the disorganized French army in six weeks before transferring forces to an eastern front against Russia, was working to perfection.

French troops at the First Battle of the Marne

With its army in retreat, the French needed a miracle to save Paris from enemy occupation. They received it on September 3 when French reconnaissance pilots spotted the forces of German General Alexander von Kluck’s First Army, which had been pointed at Paris like a spear tip, suddenly switch to the southeast. Although under orders to support the Second Army to guard against possible attacks from Paris, the aggressive von Kluck instead sought glory and a chance to drive a stake in the enemy by pursuing the retreating French Fifth Army across the Marne River east of Paris. By doing so, his troops, exhausted after weeks of marching and fighting, outran their supply lines, and he inadvertently exposed his right flank to French forces.

The French seized the opportunity, and on September 5 French Commander-in-Chief Joseph Joffre ordered a counterattack between Senlis and Meaux. The following morning, French troops heard the following proclamation: 𠇊t the moment when the battle upon which hangs the fate of France is about to begin, all must remember that the time for looking back is past every effort must be concentrated on attacking and throwing the enemy back.”

General Michel-Joseph Maunoury’s Sixth Army surprised the Germans and struck the right flank of von Kluck’s forces near the Marne River. By turning his army to meet the French, von Kluck created a 30-mile breach between Germany’s First and Second Armies through which the French Fifth Army and British forces poured. The bloody fighting of raged for three days along a 100-mile front.

The first major battle of World War I delivered death on an industrial scale that had not been seen before in warfare. Machine guns and modern cannons mowed down enemy forces. While radio intercepts and aerial reconnaissance used in the battle presaged the future of warfare, echoes of the past remained in the cavalry troops charging on horseback, soldiers in red pantaloons charging behind commanders with swords drawn and drummers providing a musical soundtrack to the battle.

Fresh troops rushed from Paris to the front line thanks to an unlikely means of transport—taxi. Gallieni requisitioned a fleet of 600 Renault taxis to drive 6,000 soldiers from the capital to the battleground. From their wartime service, the vehicles gained the nickname “Taxi de la Marne.”

The new troops further pushed the Germans back, and on September 9 they began a retreat north of the Aisne River, where the battle came to an eventual close after a week of fighting that claimed upwards of 100,000 lives on both sides. Dubbed the “Miracle of the Marne,” the strategic victory for the Allies proved to be a critical turning point in World War I. Paris had been saved from capture. Notions of a short war had been dashed. The Schlieffen Plan had been torn to tatters.

For the next two months, each side attempted to outflank each other on what became known as the “Race to the Sea.” Both sides literally dug in for a long fight as a network of trenches and barbed wire severed Europe from the North Sea to Switzerland by the end of 1914. Both sides bogged down in a slow, bloody grind of trench warfare that would last until the end of the war in 1918. As awful as the First Battle of the Marne was, it would get worse. Edward Spears, a British Expeditionary Force liaison officer, wrote years later in his memoirs, “I am deeply thankful that none of those who gazed across the Aisne of September 14 had the faintest glimmer of what was awaiting them.”


Abkürzungen

abbreviation Text
BAOR British Army of the Rhine
BOC Battalion Operations Center
BSD Belgian Strijdkrachten in Duitsland
CMC Cantine Militaire Centrale
ComRecce Commando Reconnaissance
FAé Force Aérienne
FBA Forces Belges en Allemagne
HQ Hauptquartier
LuM Luminosity
NATO North Atlantic Treaty Organization
RAF königliche Luftwaffe
Sqn Geschwader
RAFG Royal Air Force Germany
USAFE United States Air Force in Europe
USAREUR United States Army in Europe

Innhaldsliste

  • 28. juni:Skota i Sarajevo drap Franz Ferdinand og kona hans.
  • 5./6. juli: Austerrike-Ungarn fekk full handlekraft og lovnad om støtte frå Tyskland
  • 20. til 23. juli: Den franske regjeringa vitja St. Petersburg
  • 23. juli:Austerrike-Ungarn la fram eit ultimatum til Serbia
  • 25. juli: Serbisk hadde vilkår til delar av ultimatumet
  • 25. juli: Delvis austerriksk mobilisering
  • 28. juli: Austerrike-Ungarn erklærte krig mot Serbia
  • 30. juli: Full russisk mobilisering
  • 31. juli: Full austerriksk mobilisering
  • 31. juli: Tysk ultimatum mot Russland om at landet måtte innstilla mobiliseringa
  • 31. juli: Tysk ultimatum mot Frankrike, om å erklære seg nøytral
  • 1. august: Full tysk mobilisering og krigserklæring mot Russland
  • 3. august: Tyskland erklærte krig mot Frankrike
  • 3. august: Tyske troppar marsjerte inn i Belgia
  • 4. august: Storbritannia erklærte krig mot Tyskland
  • 8. august: Storbritannia erklærte krig mot Austerrike-Ungarn

3. august nekta dei belgiske styresmaktene eit tysk ultimatum som kravde å bruka territoriet til det erklært nøytrale landet til troppetransport. Storbritannia hadde garantert militær støtte om Tyskland skulle invadera. Belgia braut dei diplomatiske banda med Tyskland etter at landet erklærte krig mot Frankrike. 5. august erklærte Tyskland krig også mot Belgia, og tyske styrkar kryssa grensa.

Ei veke etter invasjonen hadde tyskarane omleira Liège og det tyske kavaleriet nærma seg Hasselt og Diest. Belgiarane valde Haelen som staden der dei ville forsøka å forseinka framrykkinga slik at den belgiske hæren kunne trekka seg ordna tilbake mot vest. Den belgiske kavaleridivisjonen blei send frå Tienen til Budingen og Haelen for å utvida den belgiske venstre flanken. [1]

11. august såg belgiske speidarar store grupper tysk kavaleri, artilleri og infanteri i området mellom Tienen og Hasselt og Diest. For å stoppa frammarsjen blei den belgiske kavaleridivisjonen under løytant-general Léon de Witte send for å vakta brua over Gete ved Haelen. Hovudvegen frå Hasselt til Diest gjekk gjennom landsbyen. Kavaleristar til fots blei sette til å forsvara brua, i tillegg til ei linje bak landsbyen om Haelen skulle bli teken. [2]

Den 2. tyske kavalerikommandoen (tyske Höhere Kavallerie-Kommando 2/HKK 2) under leiing av Georg von der Marwitz byrja først ei forflytting 12. august ettersom hestane deira var utslitne av sommarvarmen og mangel på havre. 2. kavaleridivisjon under major-general von Krane forflytta seg gjennom Hasselt til Spalbeck og 4. kavaleridivisjon under løytnant-general von Garnier advanced via Alken til Stevort. Det belgiske hovudkvarteret hadde gjennom tyske radiomeldingar oppdaga at tyske troppar nærma seg stillinga til de Witte, og sendte 4. infanteribrigade for å styrka kavaleridivisjonen.

Marwitz gav orde til 4. kavaleridivisjon om å kryssa Gete, og 8:45 a.m. gjekk 7. og 9. Jäger-bataljon ram. [3] Ei tysk gruppe speidarar frå Herk-de-Stad kom under belgisk eld. Rundt 200 belgiske soldatar prøvde å setja opp ein befesta posisjon i det gamle bryggjeriet i Haelen, men blei drivne ut av tysk feltartilleri. [4]

Belgiske ingeniørar hadde sprengd brua av Gete, men strukturen var ikkje blitt fullstendig øydelag. Rundt 1000 tyske soldatar kom seg til sentrum av Haelen. [4] Den viktigaste belgiske forsvarslinja var vest for Haelen, i terreng som gav åtakarane dårleg sikt. Dei tyske 17. og 3. kavaleribrigadane hjelpte Jäger-styrkane slik at dei kunne frakta artilleri til sørenden av landsbyen, men åtak i åkrane utanfor blei slått tilbake med mange tap. [3] Mot slutten av dagen braut Marwitz av kampen. 2. kavaleridivisjon trekte seg tilbake mot Hasselt og 4. kavaleridivisjon til Alken. [5] [3] De Witte hadde klart å slå tilbake det tyske kavaleriet ved å få sine eigne kavaleristar til å kjempa til fots og møta åtaket med massiv geværeld.

Av dei tyske styrkane var rundt 150 døde, 600 såra og 200–300 tekne til fange. Rundt 400 hestar var gått tapt. [6] Den belgiske hæren hadde rundt 160 døde og 320 såra. [7]

Det tyske kavaleriet hadde klart å skjula operasjonane på tyske høgre flanke og danna ei frontlinje parallelt med Liège. Tyskarane hadde også oppdaga stillingane til den belgiske felthæren, men hadde ikkje klart bryta gjennom den belgiske frontlinja og oppdaga meir. [5] [8]

Sjølv om slaget enda med belgisk siger, hadde sigeren liten stratagisk verknad. Dei tyske styrkane omleira og erobra dei befesta områda Namur, Liège og Antwerpen, som den belgiske forsvarsstrategien kvilte på. Den tyske framrykkinga blei stoppa av slaget ved Yser i slutten av oktober 1914. Då hadde tyskarane drive belgiske og allierte styrkar ut av mesteparten av Belgia, og skipa ei militærregjering. [9]

2. kavaleridivisjon blei verande i rundt Hasselt for å vakta området ved Gete fram til invasjonen av Frnakrike. 4. kavaleridivisjon drog sørover en 13. august til området rundt Loon, og deretter søraust for Tirlemont til dei nådde 9. kavaleridivisjon.


Schau das Video: Belgisk Fallskjermjegermarsj