Friedrich II. - Geschichte

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Friedrich war König von Preußen, besaß aber eine Reihe ungewöhnlicher Fähigkeiten für einen Monarchen. Er beschäftigte sich intensiv mit dem Studium, insbesondere der französischen Literatur, Musik und Philosophie (Voltaire kannte Friedrich gut und korrespondierte mit ihm). Als talentierter Flötist komponierte Frederick auch. Er galt aber auch als fähiges Militärtalent (zu Friedrichs Zeiten zählte Preußens Heer über 200.000 Soldaten) und war finanzpolitisch besonnen, konnte seine vielen Feldzüge/Kriege schuldenfrei durchführen. In den Jahrzehnten seiner Herrschaft erwarb Friedrich weitere Gebiete, die zur Verdoppelung der Fläche Preußens dienten. Obwohl Friedrichs Schriften auf eine hochgebildete und aufgeklärte Persönlichkeit hinweisen, war er seinem Volk gegenüber nicht besonders liberal, wenn auch nicht ungerecht; Preußen, so hieß es, wurde als großes Heerlager mit wenig persönlicher Freiheit (obwohl eine relativ freie Presse) regiert.

Kaiser Frankenstein: Die Wahrheit hinter den sadistischen wissenschaftlichen Experimenten Friedrichs II. von Sizilien

Als einer der umstrittensten Herrscher seiner Zeit war Friedrich für seine großen Ambitionen im politischen und kulturellen Bereich bekannt. In einen lebenslangen Konflikt mit dem Papsttum verwickelt, das sich zwischen den kaiserlichen Ländern in Norditalien und seinem Königreich Sizilien im Süden befand, wurde er zweimal wegen Ambitionen und seiner Missachtung der päpstlichen Meinung exkommuniziert. Neben seinen Titeln als Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und König von Sizilien war er auch König von Deutschland und Jerusalem und erhielt letzteren Titel, nachdem er seinen eigenen Schwiegervater abgesetzt hatte, um dieses langfristige Ziel zu sichern. Friedrich war für seine große wissenschaftliche Neugier bekannt, und die Anstrengungen, die er auf seiner Suche nach Wissen und empirischem Verständnis auf sich nahm, faszinierten und schreckten seine Zeitgenossen gleichermaßen ab.

Friedrich war mindestens dreimal verheiratet, zeugte acht eheliche Kinder und hatte im Laufe seines Lebens viele Geliebte und uneheliche Kinder. Dies reichte jedoch nicht aus, um den Fortbestand seiner Linie zu sichern, und nach seinem plötzlichen und unerwarteten Tod im Jahr 1250 bestand seine Familie nicht lange weiter.

Friedrich II. von Staufen, der von seinen Zeitgenossen „stupor mundi“ genannt wurde, war ein bemerkenswerter Mann. Obwohl die Leute nicht scheuen, eine Meinung zu dem umstrittenen Herrscher abzugeben, bleibt Friedrich in vielerlei Hinsicht eine schattenhafte Halbfigur der Geschichte, die von Hörensagen und Gerüchten, Mysterien und Mythen umhüllt ist. Vieles bleibt über diesen komplizierten Herrscher unbekannt und ungeklärt.

Eine der zwielichtigeren Angelegenheiten, die mit Friedrich verbunden sind, sind die Geschichten, die ein Mönch namens Salimbene über den Kaiser erzählt. Ein Zeitgenosse Friedrichs, Salimbene di Adam, oder von Parma, wie er manchmal genannt wurde, war ein italienischer Franziskanermönch. Er trat 1238 gegen den Willen seines Vaters in den Orden ein und schuf im Laufe seines Lebens mehrere Werke, von denen das berühmteste als Cronica oder Chronik. Ein weiteres seiner bekannten Werke und am wichtigsten, um mehr über Frederick zu erfahren, war Die zwölf Katastrophen von Kaiser Friedrich II. Der Zweck dieser Arbeit war es, die Fehler und die unmoralische Natur Friedrichs hervorzuheben, einschließlich seines Mangels an christlicher Frömmigkeit und seines Desinteresses an der Unterstützung der Kirche von Rom. Das Werk besteht aus einer Reihe von abwechslungsreichen und anschaulichen Beispielen, die Friedrichs Bosheit vollständig veranschaulichen sollen: Zu den schrecklichsten Taten, die der Mönch Friedrich zuschreibt, gehört, dass er während seiner Regierungszeit eine Reihe grausamer Experimente an seinen Mitmenschen durchgeführt habe.

Rederick II. auf der zweiten Seite der “Manfred-Handschrift” (Biblioteca Vaticana, Pal. lat. 1071)

Laut Salimbene hat Friedrich die Häftlinge unter seiner Kontrolle gut gebraucht. Bei einer Gelegenheit ließ der Kaiser einen unglücklichen Gefangenen in einem Holzfass oder einem Holzfass einschließen, um ihm Nahrung und Wasser zu entziehen, bis der unglückliche Mann schließlich und zweifellos auf qualvolle Weise starb. Der ganze Vorgang wurde die ganze Zeit genau beobachtet, besonders als der Mann dem Tod nahe war und ein Loch in den Lauf gebohrt wurde zu einem Zweck, der sich bald herausstellte. Der Sinn des Experiments bestand darin, zu testen, ob die menschliche Seele im Moment des Todes gesehen werden konnte, wenn sie den Körper für das spätere Leben nach dem Tod verließ.

In einem noch grausameren Experiment, das Salimbene erzählte, ordnete Frederick an, zwei Gefangenen das Abendessen zu geben, wobei jeder Mann das gleiche Essen bekam wie der andere. Nach dem Essen wurde einer der Männer auf die Jagd geschickt, während dem anderen gesagt wurde, er solle ins Bett gehen und die soeben eingenommene Mahlzeit ausschlafen. Den beiden Männern unbekannt, wollte Frederick die unterschiedlichen Auswirkungen von Bewegung und Schlaf auf den Verdauungsprozess untersuchen. Dies geschah auf brutalste Weise: Einige Stunden später ließ Friedrich beide Männer töten und ausweiden, um den Zustand ihres Mageninhalts zu vergleichen, um zu sehen, was eine größere Wirkung hatte.

Das vielleicht beunruhigendste aller Experimente, die Salimbene fröhlich erzählte, waren die Tests, die Friedrich angeblich an Säuglingen durchgeführt hatte. Die Ursprünge der menschlichen Sprache faszinierten den Kaiser sehr, und er begann ein Experiment, von dem er hoffte, dass es beweisen würde, was die ursprüngliche Sprache der Menschheit war. In seinem Eifer, herauszufinden, welche Sprache Adam und Eva im Garten Eden gegeben worden war, gab Frederick eine Gruppe von Babys in die Obhut von Ammen, die strenge Anweisungen erhielten, wie sie sie aufziehen sollten. Den Krankenschwestern wurde befohlen, nicht mit den Kindern zu interagieren, es sei denn, die Säuglinge durften gefüttert und gebadet werden, aber nicht mehr, und sie durften unter keinen Umständen angesprochen oder gurrt werden.

Tragischerweise bekam Friedrich für die Beteiligten nie eine Antwort auf seine Frage, und die Ursprache der Menschheit blieb ihm verborgen. Die Kinder, verhungert von jeder Art von Zuneigung, Wärme und elementarer Interaktion, starben ganz einfach an mangelnder Liebe. Es ist unklar, wie viele Säuglinge in dem Experiment verwendet wurden oder wie oft es durchgeführt wurde, geschweige denn, wer die Eltern dieser Kinder waren, aber Tatsache bleibt, dass das Experiment fragwürdiger Natur und wissenschaftlich nicht tragfähig war.

Wenn auch nur ein Körnchen Wahrheit in Salimbenes Berichten steckt, ist das Bild des Kaisers erschreckend. Doch welchen Beweis gibt es für die sensationellen Behauptungen des Mönchs? Bei Frederick ist von Anfang an klar, dass er ein starkes und manchmal überwältigendes Interesse an allen biologischen Dingen hatte. Die Ideen und Herangehensweisen, die seinen Experimenten zugeschrieben werden, zeigen sich täglich in seiner Haltung und seinen Interessen. Sein großes Interesse an Tieren und der Natur drückte sich beispielsweise in seinen weniger kontroversen, persönlichen Projekten aus.

Friedrich gründete mehrere Tierreservate an Orten in seinem weitläufigen Königreich, das beeindruckendste Beispiel für einen „natürlichen“ Lebensraum für eine Vielzahl von Wasservögeln, der auf Kosten des Kaisers gepflegt wurde. Frederick besaß auch viele Tiere und nahm sie gerne mit auf seine Reisen, viele von ihnen entweder unbekannt oder selten in den Gegenden, die er besuchte.

Eine Motte am Rand aus einem Buch mit sizilianischen Versen um die Regierungszeit Friedrichs II., mit freundlicher Genehmigung der British Library

Bei einem Besuch in Ravenna im Winter 1231 kam der Kaiser in Begleitung einer Auswahl an Tieren an, darunter Panther, Löwen, Leoparden und Kamele. Dies war keineswegs ein Einzelfall und 1245 beehrte Friedrich Santa Zeno in Verona mit seiner Anwesenheit, wo die Mönche Platz für 24 Kamele, fünf Leoparden und einen Elefanten finden mussten. Einige Jahre zuvor erlebte Salimbene seine Menagerie, als der Kaiser Parma durchquerte.

Es waren nicht nur Tiere, die Friedrichs Aufmerksamkeit erregten. Auf seinen Reisen wurde er zu verschiedenen Zeiten von einer Vielzahl neugieriger Gefährten begleitet, darunter Beschwörer und Akrobaten, Eunuchen und Sklavinnen, eine Truppe, die für den forschenden Geist Friedrichs als menschliche Kuriositäten bezeichnet werden könnte. Es wurde auch von angesehenen Quellen, einschließlich Friedrichs eigenen Schriften, aufgezeichnet, dass er Experimente durchführte, wenn auch weniger fragwürdiger Art als die von Salimbene aufgezeichneten.

Ein solches Experiment bestand darin, die Langlebigkeit von Fischen zu bestimmen, ein Kupferring wurde in die Kiemen gelegt und wieder in den See entlassen, wo er gefunden worden war. Der Legende nach wurde genau dieser Fisch im Jahr 1497 entdeckt: Der Kupferring war noch vorhanden, identifiziert durch eine griechische Inschrift, die lautete: „Ich bin der Fisch, den Kaiser Friedrich II. am fünften Oktober mit eigener Hand in diesen See gelegt hat 1230.“ Ob dies rein apokryph war oder nicht, dass das Experiment selbst stattfand, steht außer Frage.

Friedrich interessierte sich auch sehr für die Falknerei und veröffentlichte ein Buch zu diesem Thema. Der Text sticht als einer der ersten seiner Art hervor, zeigt aber auch mehr von Friedrichs wissbegieriger Natur und skizziert verschiedene Experimente, die er durchführte, um seine Neugier auf das Wesen und die Gewohnheiten der betreffenden Falken zu befriedigen.
Auf den ersten Blick scheint der experimentelle Charakter, für den Friedrich bekannt war, ein Argument dafür zu sein, dass Salimbenes Berichte wahr sind. Der Mönch hatte jedoch guten Grund, gegen den Kaiser voreingenommen zu sein, und es kann sein, dass Salimbenes persönliche Ansichten seine Darstellung von Friedrich zumindest etwas beeinflussten. In einer Zeit, in der religiöser Glaube als selbstverständlich angesehen und als fester Bestandteil des Herrschers angesehen wurde, war Friedrich ein bekennender Skeptiker, wenn es um Religionsfragen ging, was seine Umgebung zutiefst schockierte.

Obwohl er nach seiner Waise als Kind Mündel des Papstes war, scheint er keine religiöse Natur gepflegt zu haben – im Gegenteil, er hielt sich für einen guten Christen – und wurde an verschiedenen Stellen der Blasphemie und häretischen Ideen beschuldigt. Darüber hinaus wurde er zweimal exkommuniziert, weil er die Kirche von Rom offensichtlich missachtete, und ohne die gegen ihn verhängten Sanktionen zu beachten, soll Friedrich Moses, Mohammed und sogar Jesus Betrüger genannt haben.

Salimbene, ein Mann Gottes und Anhänger des Papsttums, sah in diesem weiteren Beweis, dass Friedrich ein gefährlicher Mann war. Trotz des Rufs seines Ordens, führend in wissenschaftlichen Angelegenheiten zu sein, teilte Salimbene diese Eigenschaft nicht und war ganz im Gegenteil, so dass er Friedrichs Experimente und Ideen ausdrücklich als abergläubischen Unsinn abtat.

Kaiser Friedrich II. wird von Papst Innozenz IV. exkommuniziert. Ein Kardinal nimmt ihm seine Krone ab und der Kaiser lässt sein Zepter fallen. Pergament aus dem 14. Jahrhundert mit freundlicher Genehmigung von Bodleian Libraries, University of Oxford

Obwohl er charmant sein konnte, stand die lüsterne, listige, gierige Seite des Imperators meistens im Vordergrund, der Mann, der schnell temperamentvoll und langsam vergisst. Salimbene erzählt genüsslich, wie Friedrich einem Notar den Daumen abschneiden ließ, nur weil er seinen Namen nicht so schrieb, wie es der Kaiser wollte. Das grausige Verdauungsexperiment wird von Salimbene auf nichts anderes als nutzlose Neugierde zurückgeführt, indem er ein Bild von einem Mann malt, der so viel Schaden anrichten würde, nur um eine Laune zu beweisen oder zu widerlegen.

Der Mönch war nicht der einzige, der Friedrich in einem nicht gerade schmeichelhaften Licht betrachtete. Papst Gregor IX bezeichnete ihn als den Vorgänger des Antichristen selbst und er wurde auch von Dante als der sechsten Höllenregion zugehörig genannt, die den Ketzern zugeteilt wurde. Es gab viele andere, die diese Meinung teilten, und Dinge, die heute als Duldung gelten – wie Friedrichs weltoffener Hof und seine scheinbare Toleranz gegenüber anderen Religionen – wurden als weiterer Beweis für seine dämonische Natur gewertet. Friedrichs Erfahrungs- und Experimentierdrang wurde von der Mehrheit seiner Zeitgenossen nicht geteilt, wodurch er auffiel und selbst in Bereichen, die wir heute als aufgeklärt bezeichnen würden, er manchmal mit Argwohn betrachtet wurde.

Ein weiteres Argument gegen die Verlässlichkeit von Salimbenes Bericht ist, dass der Mönch wenig Kontakt zu Friedrich hatte. Abgesehen von einem flüchtigen Blick auf den Kaiser während seines Besuchs in Parma hatte der Mönch keine tatsächlichen Verbindungen oder Verbindungen zu Friedrichs Hof. Es ist daher möglich, dass Salimbene, der bereits dazu neigte, den Kaiser nicht zu mögen, nur Klatsch und Gerüchte wiederholte, die er anderswo gehört hatte, anstatt Informationen aus erster Hand zu haben.

Heute reflektieren wir seine Experimente ohne Vorurteile, aber zum Zeitpunkt seines Schreibens äußerte Salimbene Kritik und schrieb, als erwarte er, dass seine Zeitgenossen seine Ansichten teilen würden. So sehr Salimbene sich seiner Aufgabe verschrieben hatte, Friedrich in die Rolle des Antichristen zu besetzen, suchte er deshalb nach Beweisen, um seinen Standpunkt zu beweisen, und sprang auf unbegründete Gerüchte, die er dann wiederholte? Es wurde auch vermutet, dass Salimbene einfach Beispiele aus alten Texten nahm und modifiziert und sie auf Friedrich anwendete, um seine eigenen Argumente weiter zu untermauern und den Namen des Kaisers zu beschmutzen, was ihm anscheinend sehr gelungen war.

Trotz Salimbenes Feindseligkeit gegenüber Friedrich gibt es weitere Argumente dafür, dass seine Beziehung zu den Experimenten wahr ist. Es wurde argumentiert, dass gerade die Magendrehung der Experimente, die Friedrich angeblich durchgeführt haben soll, dafür spricht, dass sie so schrecklich und ungewöhnlich waren, dass es daher unwahrscheinlich war, dass die Details erfunden wurden . Zumindest im Fall des Sprachexperiments war Friedrich nicht der einzige Herrscher, der Interesse an diesem Gebiet gehabt haben soll, und es gab andere, die mit der Sprache experimentierten, um ihre ursprüngliche Quelle im Laufe der Geschichte zu finden.

Der ägyptische Pharao Psamtik I. soll ein ähnliches Experiment durchgeführt haben, bei dem er zu dem Schluss kam, dass die phrygische Rasse aufgrund der falschen Interpretation des Gebrabbels eines Säuglings als phrygisches Wort für Brot vor seiner eigenen kam. Die Tatsache, dass er eine vermeintliche Antwort auf seine Frage finden konnte, deutet darauf hin, dass er, falls er das ihm zugeschriebene Experiment überhaupt durchführte, die Kinder wahrscheinlich nicht im gleichen Maße beraubte wie Friedrich.

In Miscellanea Medica XVIII, Anfang des 14. Jahrhunderts, lässt sich ein Mann den Kopf zunähen. Mit freundlicher Genehmigung der Wellcome Library

Ein anderer Herrscher auf der gleichen Suche war James IV. von Schottland. Berichten zufolge wurden zwei Kinder auf einer Insel isoliert und von einer stummen Frau aufgezogen, um zu sehen, welche Sprache sie gegebenenfalls entwickeln würden. Das Ergebnis schien zu beweisen, dass Sprache angeboren und nicht erlernt war, da die Kinder angeblich begonnen hatten, Hebräisch zu sprechen. Es gab jedoch schon damals große Skepsis gegenüber diesen Behauptungen, und es gab diejenigen, die das Experiment von Anfang bis Ende als Schein empfinden. Das Phänomen, das Friedrichs eigenes Experiment zum Scheitern gebracht hat – das Aussterben der Kinder aus Mangel an Zuneigung und Aufmerksamkeit – ist heute bekannt.

Studien an Kindern in rumänischen Waisenhäusern in den 1990er Jahren bewiesen, was immer häufiger vermutet wurde: dass Kinder, denen Liebe und Wärme in ihren frühen Jahren vorenthalten wurden, durch diese Vernachlässigung körperlich und emotional beeinträchtigt waren, ein Zustand, der sich verschlimmerte, je länger sie der Menschenmenge ausgesetzt waren, lieblose Verhältnisse. Auf der Rückseite wurde deutlich, dass die Versorgung eines Kindes mit Liebe und Fürsorge eine enorm transformative Kraft sein kann, und die Bedeutung der Zuneigung für ein Kind wurde ein für alle Mal bewiesen. Zu Friedrichs Zeit war der Zusammenhang zwischen Unaufmerksamkeit und dem Tod der Kinder im Experiment jedoch seiner Zeit weit voraus, die ersten Regungen eines solchen Glaubens entwickelten sich anderswo erst im 18. Jahrhundert. Diese Tatsache allein legt nahe, dass das Experiment oder zumindest eine Variation davon vom Kaiser auf seiner Suche nach Wissen durchgeführt worden sein könnte, wobei ihn die Interpretation des Ergebnisses seiner Zeit mehrere Jahrhunderte voraus war.

War der Kaiser also das Monster, mit dem er so oft gemalt wurde? Selbst Salimbene mit seiner offenen Kritik am Kaiser konnte Friedrich seine guten Seiten nicht leugnen und gab zu, dass er als charmant und intelligent, wohlerzogen und arbeitsam bekannt war. Im Jahr 1224 gründete Friedrich die Universität von Neapel (heute zu Ehren ihres Gründers als Universita Federico II bekannt) und war als Mäzen der Kunst und Kultur in seinem eigenen Land und darüber hinaus bekannt. Friedrichs Fähigkeiten und Ideenentwicklung in Bezug auf Jagd und Falknerei wurden bereits erwähnt, und ihm war auch zuzuschreiben, dass er gute Hygienepraktiken in der Armee, bei medizinischen Eingriffen wie dem Aderlass, bei der Ernährung und beim Baden förderte.

Obwohl seine religiösen Überzeugungen oder deren Fehlen von seinen Mitmenschen mit Misstrauen betrachtet wurden, bedeutete dies, dass er eine ausgeprägte Toleranz zeigte, wo andere dies nicht taten. Er weigerte sich zum Beispiel nicht nur, Muslime bei Gelegenheit zu massakrieren, sondern nahm sie stattdessen in seine eigenen Streitkräfte und sogar in seine persönliche Leibwache auf. Auch der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches bediente sich sizilianischer Juden, von denen viele aus anderen Ländern vertrieben worden waren, um arabische und griechische Texte zu übersetzen, wodurch Sizilien die Rolle des Förderers und Bewahrers östlicher Schriften und ihrer Weitergabe nach Westeuropa übernahm.

Bei seinem Tod hofften die niederen Orden, dass Friedrich zurückkehren würde, und es gibt faszinierende Ähnlichkeiten zwischen den Legenden von Friedrich und denen des inzwischen berühmteren Königs Artus. In Geschichten aus dem 13. Jahrhundert wurde der Ätna als Ruhestätte der Legende beschrieben, und Friedrich soll ursprünglich unter diesem Berg gewartet haben, um auf den richtigen Zeitpunkt für die Rückkehr in die Welt zu warten. Eine umstrittene Figur über Leben und Tod Friedrich ist bis heute geblieben. Auf dem Platz in Jesi, wo er geboren wurde, war eine Statue des Kaisers umstritten. Ungeheuer und Tyrann oder aufgeklärt und modern, die Wahrheit von Friedrichs Experimenten wird nie bekannt sein, der wahre Kaiser hinter der Legende bleibt vorerst außer Reichweite.

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Tod von Kaiser Friedrich II

Der begabteste, lebendigste und außergewöhnlichste der mittelalterlichen Kaiser des Heiligen Römischen Reiches starb am 13. Dezember 1250.

Friedrich II. war vor seinem Tod einige Monate krank. Anfang Dezember 1250 sperrte ihn ein heftiger Ruhranfall auf sein Jagdschloss Castel Fiorentino in Süditalien, das zu seinem Königreich Sizilien gehörte. Er legte sein Testament am 7. Dezember nieder und legte fest, dass er, falls er nicht genesen sollte, in der Kathedrale von Palermo begraben werden sollte, und schnell versinkend, starb am 13., wenige Tage vor seinem sechsundfünfzigsten Geburtstag. Er wurde von seinem sarazenischen Leibwächter nach Sizilien eskortiert und in einem Sarkophag aus rotem Porphyr begraben, der auf vier geschnitzten Löwen montiert war. Der Körper war in ein Tuch aus roter Seide gehüllt, das mit undurchschaubaren Arabeskenmustern bedeckt war und auf der linken Schulter ein Kreuzritterkreuz trug. Das Grab ist noch heute in der Kathedrale von Palermo zu sehen.

Als die Nachricht Rom erreichte, war Papst Innozenz IV. begeistert. „Der Himmel jubele und die Erde freue sich“, verkündete er in einer Botschaft an die sizilianischen Bischöfe und das Volk. Einer seiner Kapläne, Nikolaus von Carbio, ging noch weiter. Gott, schrieb er, als er die verzweifelte Gefahr sah, in der die sturmgepeitschte „Rinde des Petrus“ stand, entriss „den Tyrannen und Sohn Satans“, der „entsetzlich starb, abgesetzt und exkommuniziert, entsetzlich an Ruhr litt und mit den Zähnen knirschte“. , Schaum vor dem Mund und Schreien…'.

So abscheulich ausgedrückt, die Erleichterung des Papstes und seiner Partei über Friedrichs Tod war verständlich, denn der Kaiser schien in seinem langen Kampf mit dem Papsttum endlich am Rande des Triumphes zu stehen. Geboren 1194 in Italien, Erbe der staufischen Gebiete in Deutschland und Enkel des Kaisers Friedrich Barbarossa, war er auch Erbe des normannischen Königreichs Sizilien. Sein Vater starb jung, als Friedrich zwei Jahre alt war, er wurde mit drei Jahren zum König von Sizilien gekrönt und seine Mutter starb, bevor er vier Jahre alt war. Mit vierzehn wurde er volljährig und übernahm die Kontrolle über Sizilien. Er besiegte seinen Rivalen um das deutsche Königtum und wurde 1220 im Alter von 25 Jahren von Papst Honorius III. zum Kaiser in St. Peter in Rom gekrönt. Dies machte ihn zumindest theoretisch zum weltlichen Haupt des Volkes Christi auf Erden und zum Oberherrn von Norditalien. Dass er auch Herrscher über Süditalien und Sizilien vor den Toren Roms war, brachte ihn auf Kollisionskurs mit den Päpsten.

Friedrich erstaunte seine Zeitgenossen, weil er eher ein orientalischer Despot als ein europäischer König war. Sein brillanter Hof in Palermo vereinte normannische, arabische und jüdische Elemente in einer Kultur des warmen Südens. Er war witzig, unterhaltsam und grausam in mehreren Sprachen. Er hielt einen Harem, der von schwarzen Eunuchen bewacht wurde. Er hatte Tänzerinnen, einen arabischen Koch und eine Menagerie von Elefanten, Löwen und Kamelen. Er gründete Städte und Industrien und kodifizierte wirksam Gesetze. Als Mann von ernsthafter intellektueller Bedeutung pflegte er freundschaftliche Beziehungen zu jüdischen und muslimischen Weisen. Er förderte Gelehrsamkeit, Poesie und Mathematik sowie originelles Denken in allen Bereichen. Er war ein guter Reiter und Schwertkämpfer, ging mit Leoparden und Panthern auf die Jagd und schrieb das erste klassische mittelalterliche Lehrbuch über die Falknerei.

Friedrichs Offenheit für Ideen machte ihn zutiefst verdächtig. Er soll Moses, Christus und Mohammed als Trio verblendeter Scharlatane beschrieben haben. Seine Forderungen, dass die Kirche ihren Reichtum aufgeben und zu apostolischer Armut und Einfachheit zurückkehren solle, passten nicht gut zum Papsttum und seinen Anhängern, die ihn als Antichrist brandmarkten. Durch seine zweite Frau, Yolande von Brienne, beanspruchte er das Königreich Jerusalem und führte 1228 den sechsten Kreuzzug ins Heilige Land. Da er Diplomatie und die Kraft seiner Persönlichkeit den kriegerischen Methoden früherer Kreuzfahrer vorzog, verhandelte er erfolgreich mit dem Sultan von Ägypten über die Übergabe von Jerusalem, Bethlehem und Nazareth. 1229 krönte er sich in der Grabeskirche zum König von Jerusalem. Der Papst, der ihn im Jahr zuvor exkommuniziert hatte, war nicht erfreut.

Historiker betrachteten Friedrich als einen vor seiner Zeit geborenen Renaissancefürsten oder sogar als den ersten wirklich modernen Menschen. In jüngerer Zeit ziehen Schriftsteller es vor, ihn im Kontext seiner eigenen Zeit zu sehen. Es besteht jedoch kein Zweifel, dass er seine Zeitgenossen, die ihn nannten, in Erstaunen versetzte Stupor mundi, 'Weltwunder'. Die Wirkung, die er hinterließ, war so groß, dass viele Menschen nicht glauben konnten, dass er wirklich gestorben war. Es tauchten Geschichten auf, dass er in die Tiefen des Ätna oder auf einen Berg in Deutschland gegangen war, wo er seine Zeit abwartete, um zurückzukehren, die Kirche zu reformieren und die gute Ordnung der Kirche wiederherzustellen Römischer Friede von alt. In Wirklichkeit starb seine Politik praktisch mit ihm. Sein Anspruch als Caesar Augustus, Imperator Romanorum, zum Vorrang über alle Fürsten Europas, war fatal überholt.


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Friedrich II. (‘Stupor Mundi’)

Um Verwirrung zu vermeiden, erinnert man sich daran, dass es zwei Friedrich II. gab, Friedrich „Der Große“, ein Monarch aus dem 18. '.

Er wurde 1194 als Sohn von Heinrich VI. König von „Deutschland“ (Deutschland war in Königreiche, Fürstentümer, Herzogtümer, Erzherzogtümer und Pfalzen aufgeteilt) und eine Mutter mit sizilianischer Herkunft geboren. Sein Großvater war Friedrich I., bekannt als „Barbarossa“.

Friedrich war im Alter von vier Jahren Waise und stand unter der Vormundschaft von Papst Innozenz III. Es wird gesagt, dass er einen Spitznamen hatte Stupor Mundi wegen der Breite seiner Macht und seiner administrativen, militärischen und intellektuellen Fähigkeiten. Er hatte jedoch viele Feinde, die ihn lieber "Drache" oder "Das Biest" nannten.

1215 wurde er in Aachen zum König gekrönt, nicht weniger auf dem ganz aus Marmor bestehenden Thron Karls des Großen.

1220 ernannte ihn der damalige Papst Honorius III. zum Kaiser, eine Ehre, der Friedrich zustimmte, obwohl er sich für Deutschland nicht wirklich interessierte. Er war in Ancona geboren, und es war Italien, das seine ganze Aufmerksamkeit auf sich zog. Er war in Süditalien aufgewachsen und hielt Sizilien für die anspruchsvollste Monarchie Europas.

Seine Regierungszeit bestand daher in einem langwierigen Machtkampf mit dem Papsttum. Obwohl er einen erfolgreichen Kreuzzug nach Jerusalem (1229) führte und diese Stadt sowie Nazareth und Bethlehem für das Christentum sicherte, wurde er zweimal von Papst Gregor IX. exkommuniziert. Er war in Italien bei der Lombardliga unbeliebt, und die Deutschen mochten es nicht, dass er viel Zeit und kaiserliche Ressourcen innerhalb Deutschlands mit den Fürsten verbrachte, um ihre Unterstützung zu erhalten, während er sich auf den Aufbau einer Machtbasis konzentrierte auf Sizilien. Dies führte 1231 zum Erfolg in Form der Verfassung von Melfi.

Er kämpfte 1237 bei Cortenueva gegen die Lombardische Liga, gewann und demütigte Gregor IX. vor dem Tod dieses Papstes 1241. Es gelang ihm jedoch nicht, den Nachfolger Innozenz IV 1445 hielt dort die Synode ab. Friedrichs Macht und Position lösten sich angesichts des Aufstands, der inneren Uneinigkeit und der ausgezeichneten Propaganda des Papsttums auf. Er wurde auch militärisch besiegt (in der Schlacht von Vittoria 1248). Er starb 1250 und hinterließ eine unmögliche Situation für seine Erben. Ein gutes Ergebnis war, dass viele Gelehrte, Künstler und andere Intellektuelle Deutschland verließen, um in Italien zu leben, und wurden zu Vorläufern der späteren Renaissance (vgl.).

Friedrich II. liegt mit seinem Vater und Großvater in der Kathedrale von Palermo beigesetzt.


Biografie Friedrich Wilhelms II. von Preußen

Ehepartner/Ex-: Frederica Louisa von Hessen-Darmstadt (m. 1769), Julie von Voss (m. 1787), Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel - Kronprinzessin von Preußen (m. 1765 – div. 1769), Sophie von Dönhoff (T. 1790 – Sep.1792)

Vater: Prinz August Wilhelm von Preußen

Mutter: Herzogin Luise von Braunschweig-Wolfenbüttel

Kinder: Alexander Mark Friedrich Wilhelm II. von Preußen, Christiane Sophie Friederike von Lutzenburg, Friedrich Wilhelm III., Friederike Christine Amalie Wilhelmine Prinzessin von Preußen, Friedrich Wilhelm - Graf Brandenburg, Gustav Adolf Ingenheim, Julie von Brandenburg, Marianne von der Mark, Prinz Heinrich von Preußen, Prinz Louis Charles von Preußen, Prinz Wilhelm von Preußen, Prinzessin Augusta von Preußen, Prinzessin Frederica Charlotte von Preußen, totgeborener Sohn von Hohenzollern, Ulrike Sophie von Berckholzen, namenlose Tochter von Hohenzollern, Wilhelmine von Preußen - Königin der Niederlande


Welchen Einfluss hatte Kaiser Friedrich II. auf die italienische Renaissance?

Friedrich II., (26. Dezember 1194 – 13. Dezember 1250) Kaiser des Heiligen Römischen Reiches und König von Sizilien war einer der bemerkenswertesten Monarchen des Mittelalters und der gesamten Geschichte Europas. Er war der Herrscher über ganz Deutschland und ganz Süditalien. Er war einer der mächtigsten Männer des Mittelalters und versuchte, das politische System des mittelalterlichen Europas zu ändern. Er hatte viele ehrgeizige politische Pläne, aber alle scheiterten. Friedrich II. kann in vielerlei Hinsicht als bemerkenswerter Versager angesehen werden, aber er hatte entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der Renaissance.

Friedrich II. kann als erster „Renaissance-Fürst“ angesehen werden. Er war ein bemerkenswerter Charakter und wurde aufgrund seiner vielen Leistungen allgemein als „Stupor Mundi“ oder „Weltwunder“ bezeichnet stellt sich die Frage, welchen Einfluss Friedrich II. auf die italienische Renaissance hatte und was er durch sein kulturelles Mäzenatentum erreichte. Letztendlich hat seine säkulare und rationale Sichtweise die Renaissance mitgeprägt.

Hintergrund

1196 sicherte Heinrich VI. Hohenstaufen die Wahl seines kleinen Sohnes zum Heiligen Römischen Kaiser. Die deutschen Adligen rebellierten jedoch und Friedrich wuchs in Sizilien auf. Seine Mutter sicherte ihm die Krone von Sizilien, einem großen Königreich, das Sizilien und ganz Süditalien umfasste. Friedrich war dem Namen nach König und erst als er männlich wurde, regierte er wirklich sein Königreich. Nach der Niederlage seines Rivalen in Frankreich wurde Friedrich zum Heiligen Römischen Kaiser gekrönt. [2] Er lebte jedoch in Sizilien und erwies sich als kluger und fähiger Herrscher. Es gelang ihm, die Insel zu befrieden und er war ein toleranter Herrscher. Er interessierte sich sehr für andere Kulturen und behandelte die christlichen, jüdischen und muslimischen Bewohner seines Königreichs gleich. Bald verschlechterte sich seine Beziehung zum Papst, als er sein Versprechen brach, Süditalien von seinem Königreich auf Sizilien zu trennen.

Friedrich regierte Deutschland durch einen Regenten und er regierte alle seine vielen Länder von Palermo, Sizilien aus [3] . Er schuf in seinem Königreich einen modernen Staat und transportierte rebellische muslimische Einwohner auf das Festland. Es wurde erwartet, dass er als mächtigster Monarch der Christenheit auf einen Kreuzzug gehen und versuchen würde, das Heilige Land für die Christen zurückzuerobern. Als er am Kreuzzug nicht teilnehmen konnte, wurde er vom Papst exkommuniziert. Zu dieser Zeit begann er einen Konflikt mit den norditalienischen Stadtstaaten, der bis zu seinem Tod andauern sollte. Immer noch exkommuniziert ging der Kaiser auf den Kreuzzug und trat in Verhandlungen mit dem fatimidischen Sultan ein und sicherte sich einen diplomatischen Staatsstreich. He was able to gain Jerusalem and Bethlehem through diplomacy and he later crowned himself King of Jerusalem. [4]

Soon he was involved in a brutal war with the League of Italian States (The Lombard League). Some cities sided with the Emperor and a vicious war raged through Italy until Frederick’s death. Frederick sought to make himself the undisputed master of Italy and also to subjugate the Pope to his will. At the same time, he fought a civil war in his German lands. [5] The wars drained Fredericks resources and he was forced to compromise. He agreed to make concessions to the German nobles which greatly reduced the power of the Emperor in Germany. Frederick’s son rose in revolt against this settlement by he was soon defeated. In 1236 Frederick, waged war against the Lombard cities, with some success and he was on the verge of victory the Pope intervened. Pope Gregory IX did not want an Italy dominated by Frederick. The Emperor responded by seizing most of the Papal States.

Gregory IX died and Frederick tried to negotiate with his successor, after he had suffered a series of defeat such as at the Siege of Parma. However, the war once more turned in Frederick’s favor and he was on the verge of total victory, when he died of dysentery in his beloved Sicily. Soon after his death his Empire fell apart. In Germany, the ‘Great Interregnum’ began when for several decades there was no Emperor and no Hohenstaufen was to sit on the Throne of the Holy Roman Emperor, again. Later a French noble supported by the Pope conquered the Kingdom of Sicily and executed Frederick’s son, Manfred. The Hohenstaufen Dynasty was at an end. [6] Frederick II was such a remarkable character that many people expected him to return from the dead and saw him in messianic terms. [7]

Frederick II’ Court at Palermo

Frederick was a tolerant ruler and he was fascinated by different cultures and the exotic. He liked to fill his court with learned men and artists. Now previously royal courts had patronized poets but not to the extent of Frederick II. The Emperor sponsored many artists and poets but also patronized scientists such as astronomers. Frederick also showed an interest in exotic animals and had his own zoo. The Emperor’s Court became a model for Renaissance Princes. Frederick believed in the power of culture and that a prince’s duty was to promote and protect the arts and men of learning. This involved commissioning works and supporting them financially. The example of Frederick II Court in Palermo and his example of patronage was to greatly as influence many leaders in Italy. Many rulers sought to emulate the Court of Fredrick in Italy and many followed his example and this meant that many artists and writers had generous patrons and this was to prove to be a crucial factor in the Renaissance. [8]

Frederick II and Reason

The Renaissance is often seen as an era where reason prevailed and as a departure from the superstitious Middle Ages. Frederick II was a rationalist and unlike his contemporaries he did not defer to tradition but sought to apply reason to every aspect of his state and his policies. [9] Frederick II used rational principles to create one of Europe’s first centralized states, since the Fall of the Roman Empire. He demonstrated to succeeding generations that reason could be used to build a state and to perfect it. This was to greatly influence Renaissance Rulers who treated the ‘state as a work of art’ and used reason rather than tradition to mould and administer their jurisdictions. [10]

Frederick’s rationality is best seen in his laws. He developed new and progressive law codes for both his kingdom of Sicily and his German realms. He based his new laws on reason and did not believe that tradition or custom had any role in legal reasoning and the legal code. For example, he outlawed trial by combat as a way of determining a law case. [11] He declared it to be irrational. Frederick also issued directives that can be seen as very rational and progressive. He ordered that physicians (doctors) be distinguished from apothecaries (chemists) and none could practice both occupations. Frederick encouraged scientific investigation at his court. He himself wrote a book on falconry and on the anatomy and behaviour of birds. He also encouraged the investigation of natural phenomenon at his court. Frederick made the investigation of nature popular among the learned. This was to inspire others to begin to investigate nature and the ‘re-discovery’ of nature is one of the preoccupations of the Renaissance. [12]

This new interest in nature was to lead to the growth in empirical investigations and did much to lay the foundations for modern science. However, not all Frederick’s experiments are commendable. He also ordered experiments to be carried out on human beings. One example, is the notorious in the language deprivation experiment where young infants were raised without human contact to see what language they would speak. However, none ever did speak and they all died. Frederick believed that education was extremely beneficial and this idea, quite novel, proved influential in the Renaissance. The Emperor found the University of Naples and it was to become one of the leading centres of learning in Europe. Many leading humanists who did so much to contribute to the Renaissance studied at Frederick’s foundation.

Frederick II and the Muslim World

Frederick II was widely accused of being a heretic or even of being the Anti-Christ mostly by supporters of his enemy the Pope. In truth Frederick was a devout Christian and although excommunicated he died in a monk’s habit. He certainly was an unorthodox Christian and was interested in other cultures. His Kingdom of Sicily was a multicultural one, where Greek, Italian, Jew, Norman, and Muslim lived as neighbors, because of its recent turbulent history. Frederick was extremely tolerant for his times and this was no doubt out of political necessity in his multicultural kingdom. [13]

However, he was also genuinely interested in Muslim and Jewish culture. As a result, his Court in Palermo was a cosmopolitan one and soon became the most cultured in Europe and the Middle East. Frederick acceptance of different cultures was to have a real impact on the development of the Renaissance. The Muslim World unlike Europe, was very much interested in ancient learning, especially that of the Greeks. Muslim scribes and scholars had done much to preserve the learning of the Classical World. Frederick II organized for many Greek manuscripts to be brought to his court in Palermo. He commissioned them to be translated by Jewish and Muslim translators and as a result, many new or improved versions of great works by Greek philosophers, mathematicians, scientists and others became better known. These works did much to promote an interest in the Classical World and indeed efforts to emulate the Roman and the Greek world, one of the chief characteristics of the Renaissance. [14]

Frederick II and Literature and Language

Perhaps Frederick’s greatest contribution to the development of the Renaissance was in literature and the Italian Language. Frederick could speak six languages and he loved poetry. He was himself a poet and appreciated the company of poets. At his court, a group of poets known as the Sicilian School flourished. This group of poets possibly influenced by Arabic and Provencal examples, created new styles and ways of expressing their themes. [15] The poets of the Sicilian Schools extolled a new kind of poetry based on their own personal experiences and above all, they helped to perfect the love lyric. Their themes were very different from traditional poetry and the Sicilian School was pivotal in the shift away from epic and marital poetry to lyric poetry.

The School was also very important in the development of the sonnet, a form that was to be used by many of the greatest poets of the Renaissance in Italy and indeed, elsewhere. They were they first to use an Italian dialect as a literary language and did not seek to write in Latin. This was to have a great influence on Renaissance literature and helped in the development of an Italian literary language. [16] The poets were to have a decisive influence on the development of the Italian literary language, the language that was used by Dante, Petrarch, Boccaccio and others. Many of these writers freely acknowledged their debt to the Sicilian School. Dante acknowledged Frederick II’s role in the development of a literary language and Italian poetry even though he consigned the Emperor to hell in his great poem, the Inferno. [17]

Abschluss

Frederick II was a remarkable man and he dominated his era. He was a international figure and if he had succeeded in his plans he could have changed European history. His abiding achievement was possibly in the field of culture. He patronized artists and writers and this was emulated by later rulers. This was to be very important in the Renaissance. The Emperor also facilitated the translation and dissemination of many works from the Greeks and they too were influential Frederick II valued reason in politics, his administration and the law, he also encouraged empirical investigation and this was to have to inspire many of the later humanists. Finally, a literary patron he made a lasting impression on the development of the Renaissance. His patronage of the Sicilian School was to change the lay the foundations for Renaissance literature. The role of Frederick II should not be overstated but nonetheless, he helped to create an environment in Italy that helped to promote the Renaissance.


The Crusade of Frederick II

The failure of the Fifth Crusade placed a heavy responsibility on Frederick II, whose motives as a Crusader are difficult to assess. A controversial figure, he has been regarded by some as the archenemy of the popes and by others as the greatest of emperors. His intellectual interests included Islam, and his attitude might seem to be more akin to that of the Eastern barons than the typical Western Crusader. Through his marriage to John of Brienne’s daughter Isabella (Yolande), he established a claim first to the kingship and then, on Isabella’s death in 1228, to the regency of Jerusalem (Acre). As emperor, he could claim suzerainty over Cyprus because his father and predecessor, Henry VI, was paid homage by the Cypriot king and bestowed a crown on him.

After being allowed several postponements by the pope to settle affairs in the empire, Frederick finally agreed to terms that virtually placed his expedition under papal jurisdiction. Yet his entire Eastern policy was inextricably connected with his European concerns: Sicily, Italy and the papacy, and Germany. Cyprus-Jerusalem became, as a consequence, part of a greater imperial design.

Most of his Crusade fleet left Italy in the late summer of 1227, but Frederick was delayed by illness. During the delay he received envoys from al-Malik al-Kāmil of Egypt, who, threatened by the ambitions of his Ayyūbid brothers, was disposed to negotiate. Meanwhile, Pope Gregory IX, less patient than his predecessor, rejected Frederick’s plea that illness had hindered his departure and excommunicated the emperor. Thus, when Frederick departed in the summer of 1228 with the remainder of his forces, he was in the equivocal position of a Crusader under the ban of the church. He arrived in Cyprus on July 21.

In Cyprus, John of Ibelin, the leading member of the influential Ibelin family, had been named regent for the young Henry I. Along with most of the barons, he was willing to recognize the emperor’s rights as suzerain in Cyprus. But because news of Isabella’s death had arrived in Acre, the emperor could claim only a regency there for his infant son. John obeyed the emperor’s summons to meet him in Cyprus but, despite intimidation, refused to surrender his lordship of Beirut and insisted that his case be brought before the high court of barons. The matter was set aside, and Frederick left for Acre.

In Acre, Frederick met more opposition. News of his excommunication had arrived, and many refused to support him. Dependent, therefore, on the Teutonic Knights and his own small contingent of German Crusaders, he was forced to attempt what he could by diplomacy. Negotiations, accordingly, were reopened with al-Malik al-Kāmil.

The treaty of 1229 is unique in the history of the Crusades. By diplomacy alone and without major military confrontation, Jerusalem, Bethlehem, and a corridor running to the sea were ceded to the kingdom of Jerusalem. Exception was made for the Temple area, the Dome of the Rock, and the Aqṣā Mosque, which the Muslims retained. Moreover, all current Muslim residents of the city would retain their homes and property. They would also have their own city officials to administer a separate justice system and safeguard their religious interests. The walls of Jerusalem, which had already been destroyed, were not rebuilt, and the peace was to last for 10 years.

Nevertheless, the benefits of the treaty of 1229 were more apparent than real. The areas ceded were not easily defensible, and Jerusalem soon fell into disorder. Furthermore, the treaty was denounced by the devout of both faiths. When the excommunicated Frederick entered Jerusalem, the patriarch placed the city under interdict. No priest was present, and Frederick placed a crown on his own head while one of the Teutonic Knights read the ceremony. Leaving agents in charge, he hastily returned to Europe and at San Germano made peace with the pope (July 23, 1230). Thereafter his legal position was secure, and the pope ordered the patriarch to lift the interdict.

Jerusalem and Cyprus, however, were now plagued by civil war because Frederick’s imperial concept of government was contrary to the well-established preeminence of the Jerusalem baronage. The barons of both Jerusalem and Cyprus, in alliance with the Genoese and a commune formed in Acre that elected John of Ibelin mayor, resisted the imperial deputies, who were supported by the Pisans, the Teutonic Knights, Bohemond of Antioch, and a few nobles. The clergy, the other military orders, and the Venetians stood aloof.

The barons were successful in Cyprus, and in 1233 Henry I was recognized as king. Even after John of Ibelin, the “Old Lord of Beirut,” died in 1236, resistance continued. In 1243 a parliament at Acre refused homage to Frederick’s son Conrad, unless he appeared in person, and named Alice, queen dowager of Cyprus, regent.

Thus it was that baronial rule triumphed over imperial administration in the Levant. But the victory of the barons brought to the kingdom not strength but continued division, which was made more serious by the appearance of new forces in the Muslim world. The Khwārezmian Turks, pushed south and west by the Mongols, had upset the power balance and gained the support of Egypt. After the 10 years’ peace had expired in 1239, the Muslims easily took back the defenseless Jerusalem. The Crusades of 1239 to 1241, under Thibaut IV of Champagne and Richard of Cornwall, brought about the return of the city as well as other lost territories through negotiation. However, in 1244 an alliance of Jerusalem and Damascus failed to prevent the capture and sack of Jerusalem by Khwārezmians with Egyptian aid. All the diplomatic gains of the preceding years were lost. Once again the Christians were confined to a thin strip of ports along the Mediterranean coast.


Friedrich II

Friedrich II (1194�) Holy Roman Emperor (1215�), king of Germany (1212�), Sicily (1198�) and Jerusalem (1229�) son of Emperor Henry VI. Frederick devoted himself to Italy and Sicily. He promised to make his son, Henry, King of Sicily but gave him Germany (1220) instead. Frederick's claims on Lombardy and postponement of a crusade angered Pope Honorius III, who excommunicated him and revived the Lombard League. Frederick finally embarked on a crusade in 1228, and was crowned King of Jerusalem. In Sicily, he set up a centralized royal administration. In Germany, he devolved authority to the princes Henry rebelled against his father, and in 1235 Frederick imprisoned him and gave the throne to Conrad IV. In 1245, Innocent IV deposed Frederick and civil war ensued in Germany and Italy.

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Frederick II: How the War-Hungry Prussian Monarch Came to be Revered

Frederick II’s first act on assuming the throne of Prussia in 1740 was to take his state to war—a consequence, he later explained, of possessing a well-trained army, a full treasury and a desire to establish a reputation. For the next quarter century, he confronted Europe in arms and emerged victorious, but at a price that left his kingdom shaken to its physical and moral core. As many as a quarter million Prussians died in uniform, to say nothing of civilian losses. Provinces were devastated, people scattered, the currency debased. The social contract of the Prussian state—service and loyalty in return for stability and protection—was broken.

Despite such costs, Frederick always makes the short list of history’s great captains. Yet that legacy is no less questionable: In a reign that stretched to 1786, Prussia’s military leader focused on drill and discipline, leaching the army of initiative and inspiration. He insisted that common soldiers should fear their own officers more than the enemy, yet monitored his generals so closely that none could be trusted to perform independently. Frederick carried grudges against entire regiments for decades.

In an age when physical courage was taken for granted in senior officers, Frederick twice left major battlefields—Mollwitz in 1741 and Lobositz in 1756—under dubious circumstances. Nor was his post-battle behavior such as to impress fighting men. After the defeat of Kolin in 1757, he spent hours aimlessly drawing circles in the dirt with a stick, then left his army, explaining that he needed rest. After losing at Kunersdorf in 1759, the king turned command over to a subordinate, grandiloquently declaring he would not survive the disaster. A more generous generation may speak of post-traumatic stress. Eighteenth-century armies had blunter words for such conduct. Nevertheless, the man who brought Prussia through three brutal wars, oversaw its reconstruction and secured its status as a great power was far more than the sum of his negatives.

As crown prince, Frederick had concluded that Prussia, which stretched from the Rhine River deep into the Kingdom of Poland, could not avoid being drawn into conflict virtually anywhere in Europe. But his country lacked the military, economic and diplomatic strength to support its geographic position. Expansion was a necessity, not just for Prussia’s welfare, but for its very survival.

Frederick rationalized his position by appealing to “reason of state,” a principle independent of moral guidelines applying to individuals. Seine Anti-Machiaviel, published anonymously in 1740—the year of his accession to the throne—argued that law and ethics in international relations should be based on neither the interests of the ruler nor those of his people. Instead, they should be fundamentally consistent, subject to rational calculation and governed by principles that could be learned and applied in the same way one maintains and repairs a clock. This trope remained central to his foreign policy throughout his reign.

Frederick’s concept of statecraft in turn convinced him that Prussia must fight only short, decisive wars—partly to conserve scarce resources, partly to convince the losers to make and keep the peace, and partly to deter potential challengers. This required development of a forward-loaded military, able to spring to war from a standstill with strong initial results.

While Frederick did not necessarily seek battle for its own sake, he held nothing back once the fighting started. His enemies responded by denying him the initiative whenever possible, fighting only under favorable conditions and limiting their tactical commitments.

Early on, Frederick would experience the randomness of combat. At the Battle of Mollwitz in 1741, the day seemed thoroughly lost until the last-gasp advance of the Prussian infantry turned the tide. The 1745 Battle of Soor began when the Austrians surprised the Prussian camp and ended when Frederick improvised victory from the sheer fighting power of his men. The 1758 Battle of Hochkirch was an even more comprehensive surprise that Frederick dismissed as an outpost fight until taught better by round shot from his own captured guns. He responded to these reverses by striving to make Prussia’s military indomitable, thus minimizing what Prussian general and military theorist Carl von Clausewitz (1780-1831) would later call the “fog and friction” of war. Even in peacetime, Frederick’s army would account for as much as three-fourths of public expenditure.

In 18th-century Prussia, all citizens owed service to the state. The burden of direct military service fell entirely on such least-favored subjects as farm workers, peasants and unskilled urban workers. The conscription process systematically tapped Prussia’s domestic manpower. It succeeded less by direct compulsion than due to the willingness of families and communities to furnish a limited proportion of their sons each year, and the state allowed local entities latitude in deciding which individuals would serve.

Building on that good faith, Frederick integrated the state economy into its war-making function. He institutionalized annual field exercises involving as many men as might serve in a fair-sized battle—44,000 in 1753. While expensive, such maneuvers were not just for show. They served to test formations and tactics, to practice large-scale maneuvers, to achieve precise concert among regiments and to accustom senior officers to handling troops under stress. They were also public displays of raw power, designed to deter any state thinking of confronting “Old Fritz” and his faithful grenadiers.

The failure of that deterrence, and the resulting Seven Years’ War (1756- 1763) between Prussia and the coalition of Austria, Russia and France, tested Frederick’s system to its limits, producing some surprising results.

Compulsion might put men in uniform, but neither force nor conditioning can keep men in the ranks at the height of a battle, particularly during the era of the Seven Years’ War, when conflict resembled nothing so much as feeding two candles into a blowtorch and seeing which melted first.

A soldier’s relationship to the state differs essentially from all others because it involves a commitment to dying. Yet for most soldiers the “death clause” remains largely dormant. An individual can spend 30 honorable years in uniform and face only collateral risks such as training accidents. Even in war the commitment is not absolute. As casualty lists mount, however, soldiers are increasingly likely to scrutinize the moral fine print in their agreements with their respective states.

Während der Landsknecht era of the late 15th to late 16th century and the Thirty Years’ War (1618–1648), becoming a soldier meant being able to carry a sword, wear outrageous clothing and swagger in ways denied the peasant or artisan. In later years the introduction of uniforms and systematic enforcement of camp and garrison discipline removed much of the patina of liberty from a life that was likely to be nasty, brutish and short. In its place emerged a commitment-dependence cycle, whereby the state demonstrated concern for the soldiers’ well-being as a means of boosting the soldiers’ dependence on the state.

Frederick took the commitment-dependence cycle further than any of his counterparts. Prussia’s uniforms were among the best in Europe. Its medical care in peace and war was superior to that typically available to civilians. Its veterans had good opportunities for public employment or maintenance in one of the garrison companies that served as both local security force and de facto retirement home. As the Seven Years’ War dragged on, however, retaining a soldier’s fealty would require more than material appeals. It would take leadership, and not merely that of a battle captain but a Kriegsherr (warlord).

At the 1757 Battle of Kolin, in one of the final desperate attacks against the Austrian line, Frederick would shift from an institutionalized model of leadership to one far more personal, seeking for the first time to inspire his men directly. While his battle cry of “Rogues! Do you want to live forever?” was scarcely on a par with the rhetoric of a Julius Caesar, it did strike at least one responsive chord, when a musketeer reportedly replied, “Fritz, we’ve earned our 50 cents for today!”

While almost certainly apocryphal, the exchange is portentous. The army had suffered heavy and irreplaceable casualties at Lobositz, Kolin and in front of Prague. Russian troops invaded East Prussia that summer, while a mass of French troops reinforced with contingents from the Holy Roman Empire advanced against Frederick from the west. The king’s unprovoked attack on Saxony and subsequent plundering of that state had deprived him of whatever sympathy he might have garnered elsewhere in Germany. Prussia’s prospects were grim.

The victory at Rossbach on November 5, 1757, furthered Frederick’s transformation. The phrase allegedly uttered by a French officer to his Prussian captor, “Sir, you are an army—we are a traveling whorehouse,” reflected a baggage train that actually did include “valets, servants, cooks, hairdressers, courtesans, priests and actors…dressing gowns, hairnets, sunshades, nightgowns and parrots.” Propagandists seized on that fact to trumpet the purported Prussian virtues of simplicity and chastity, and Frederick became legend, unwittingly lending his name to taverns, streets and towns as far off as Pennsylvania.

As Frederick had learned, however, warfare can be random. The Prussian surrender at Breslau on November 25, 1757, marked the nadir of an ill-conducted local campaign that left Berlin vulnerable, and when the king arrived in Silesia on December 2, he was left with one option: fight…and win. His behavior over the coming days would lay the foundations for the myth of Old Fritz. Contemporary accounts describe a man overcoming sickness and exhaustion, moving from bivouac to bivouac, warming himself at the men’s fires, listening to stories and hearing complaints, and promising reward for loyal service. The king capped his performance on December 3, when he invited not only his generals but also the army’s regiment and battalion commanders to his headquarters.

Frederick appeared before his officers not as a commander radiating confidence and vitality, but as a tired, aging man in a threadbare and snuff-stained uniform. The army, he declared in a barely audible voice, would attack. Its only alternatives were victory or death. “We are fighting for our glory, for our honor and for our wives and children….Those who stand with me can rest assured I will look after their families if they are killed. Anyone wishing to retire can go now, but will have no further claim on my benevolence.” Lest anyone think he had gone soft, Frederick finished by vowing that any cavalry regiment failing in its duty would lose its horses and any infantry battalion that flinched faced confiscation of its colors, the ceremonial braid from its uniforms and even its swords.

The Parchwitz speech, named for the campsite, was a subtle blend of sincerity and artifice that lost nothing in the retelling. Years afterward men could remember everything they saw and heard—regardless of whether they were actually present. Two days later, on December 5, 1757, the Prussian army outmaneuvered, then smashed, the Austrians at Leuthen.

After Leuthen there were no more easy victories, no more brilliant maneuvers—just the close-quarters massacres at Zorndorf (1758) and Kunersdorf in Silesia (1759), at Hochkirch (1758) and finally at Torgau (1760). None suggested a warrior king who led by force of will and intelligence. Yet his army endured part of the winter of 1759–60 in tents pitched on the Silesian plateau. While short on rations and racked by dysentery and respiratory diseases, it neither exploded in mutiny nor dissolved in desertion. The following summer, many of the same men took part in a month’s worth of forced marches that saw many stragglers but few deserters.

These were no longer the seasoned soldiers who had filled Prussia’s ranks in 1756. By the spring of 1761, three-fifths of the army’s replacements still came from the regimental depots, but many were foreigners—prisoners of war pressured into taking new colors, brought in by recruiting parties that differed little from press gangs, the flotsam of five years’ hard war. About half of the prewar officer corps was gone, and some of their replacements were as young as 13. Yet this unpromising amalgam continued to stand its ground against steadily improving enemies. When Russia’s Empress Elizabeth died unexpectedly in 1763, Frederick was able to exit from the Seven Years War, his kingdom and reputation intact.

In the end, it was their king who kept the Prussian army on task in the war’s waning years. Frederick was in part a figurehead, a tangible focus for soldiers in the absence of such ideals as patriotism or religion. But the campfire tales and tavern legends did not rest entirely on a phantasm sustained by the gallows and the firing squad. Frederick demonstrated the kind of endurance he demanded of his men. On the march and in camp he was present and visible. His soldiers had seen Frederick rally the broken ranks at Hochkirch and knew a spent ball had struck him at Torgau. This was no Alexander, no white-plumed Henry of Navarre. Frederick was a workaday warrior who commanded respect by not demanding it.

Likewise, Prussian officers were neither courtiers nor uniformed bureaucrats, but men of war. Frederick’s indifference to dress and rank set the tone: Officers’ insignia were not introduced until after the war, and Frederick granted lieutenants the same direct access as that granted to generals. And the king’s unpredictable harshness contributed not a little to the cohesion of his officers.

Frederick’s demeanor also struck a chord among his soldiers. Warfare in the 18th century was largely a matter of endurance rather than performance. While battles seldom lasted longer than a day, their close-quarters nature tried a soldier’s capacity to stand firm. Campaigns, particularly in the barren expanses of East Prussia and central Europe, were exercises in survival. By willingly sharing the general lot of his soldiers, Frederick engendered admiration as well as loyalty.

What today’s soldiers might refer to as “chickenshit” was also remarkably absent from a Prussian camp. While expecting clockwork precision on parade, Frederick didn’t drive hard on field exercises. Pickets and sentries were kept to a minimum. Duties were functional and shared within each company. Discipline was relaxed while on the march. Frederick enjoyed riding along with his men and trading barbs with them in dialect. Only in camp would he impose his authority and in common parlance, it was as if God himself had descended to earth dressed in a common soldier’s blue coat.

Following the 1763 Treaty of Hubertusburg, Frederick’s image as general, statesman and Landesvater (father of his country) only flourished, despite his professed indifference to public opinion. In fact, this nonchalance paradoxically enhanced the king’s appeal. In turn, Prussia’s reputation attracted soldiers and administrators from throughout Germany. They wanted to be part of the best.

Postwar adulation of Frederick’s military genius was by no means universal among his officers, who remembered the fiascoes as well as the triumphs. But with the passage of time, the Seven Years’ War took on a meaning for them similar to that held by veterans of the American Civil War a century later. It was the defining event of their lives, not to be trivialized. Perhaps things had not been as bad as they recalled. While Frederick lived, his critics kept silent.

By the mid-1770s, the Prussian army looked on Frederick as a symbol of past glories and future hopes. A parallel could be drawn to Robert E. Lee’s status in the Army of Northern Virginia by the end of 1862. In each case independent thought gave way to a general feeling the “old man” knew what he was doing, even if the wisdom of a particular course might not be apparent. Dissent was tantamount to disloyalty.

Ironically, the monarch who initially sought a state and an army in which charismatic leadership was superfluous ultimately became the center of the first modern cult of personality. To a degree, “Old Fritz” was the creation of his soldiers and subjects, a Teflon monarch to whom no criticism stuck because he was a projection of their own needs, desires and myths. For good or ill, Frederick II of Prussia remains Frederick the Great.

For further reading, Dennis Showalter recommends: Frederick the Great, by Theodor Schieder, edited and translated by Sabrina Berkeley and H.M. Scott and Frederick the Great: King of Prussia, by David Fraser.

Originally published in the June 2007 issue of Military History. Um zu abonnieren, klicken Sie hier.


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