Der sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow kommt zu einem Gipfel in Washington

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Der sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow kommt zu dreitägigen Gesprächen mit Präsident George Bush in Washington D.C. an. Im Mittelpunkt des Gipfeltreffens stand die Frage Deutschlands und seines Platzes in einem sich verändernden Europa.

Als Gorbatschow zu diesem zweiten Gipfeltreffen mit Präsident Bush eintraf, war seine Lage in der Sowjetunion gefährlich. Die sowjetische Wirtschaft erreichte trotz Gorbatschows vieler Reformversuche schnell einen Krisenpunkt. Russlands Kontrolle über seine Satelliten in Osteuropa erodierte schnell, und sogar Sowjetrepubliken wie Litauen verfolgten den Weg der Unabhängigkeit. Einige US-Beobachter glaubten, dass Gorbatschow, um sein kämpfendes Regime zu retten, versuchen könnte, sich bei den Hardlinern in der russischen Kommunistischen Partei einzuschmeicheln. Diese Vorhersage schien durch Gorbatschows Verhalten beim Gipfel im Mai 1990 bestätigt zu werden. Das Hauptthema des Gipfels war Deutschland.

Ende 1989 verlor die Kommunistische Partei in Ostdeutschland rapide ihre Machtergreifung; die Berliner Mauer war gefallen und Rufe nach Demokratie und Wiedervereinigung mit Westdeutschland waren im Überfluss vorhanden. Als sich Gorbatschow und Bush im Mai 1990 trafen, schmiedeten die Staats- und Regierungschefs in Ost- und Westdeutschland Pläne für die Wiedervereinigung. Damit stellte sich die Frage nach der Rolle des vereinten Deutschlands in Europa. US-Beamte forderten, dass Deutschland Mitglied der Nordatlantikpakt-Organisation (NATO) werden sollte. Die Sowjets lehnten dies entschieden ab, da sie befürchteten, dass ein wiedervereinigtes und prowestliches Deutschland eine Bedrohung für die russische Sicherheit darstellen könnte. Gorbatschow zeigte seine Ungeduld gegenüber dem US-Argument, als er kurz vor dem Gipfel erklärte: „Der Westen hat nicht viel nachgedacht“ und beklagt, das Argument um die deutsche NATO-Mitgliedschaft sei „ein alter Rekord, der immer wieder den gleichen Ton spielt“. und wieder."

Der Gorbatschow-Busch-Gipfel endete nach drei Tagen ohne klare Einigung über die Zukunft Deutschlands. Russlands dringende wirtschaftliche Bedürfnisse führten jedoch bald zu einem Durchbruch. Im Juli 1990 versprach Bush Gorbatschow ein umfangreiches Wirtschaftshilfepaket und gelobte, dass die Bundeswehr relativ klein bleiben würde. Der sowjetische Führer ließ seinen Widerstand gegen die Mitgliedschaft Deutschlands in der NATO fallen. Im Oktober 1990 wurden Ost- und Westdeutschland formell wiedervereinigt und traten kurz darauf der NATO bei.

LESEN SIE MEHR: Wie die Freundschaft zwischen Gorbatschow und Reagan half, den Kalten Krieg aufzutauen


Moskauer Gipfel (1988)

Die Moskauer Gipfel war ein Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Ronald Reagan und dem Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Sowjetunion Michail Gorbatschow. Er fand vom 29. Mai 1988 bis 3. Juni 1988 statt. Reagan und Gorbatschow schlossen nach der Ratifizierung des Vertrags durch den US-Senat im Mai 1988 den Vertrag über nukleare Mittelstreckenraketen (INF) ab. Reagan und Gorbatschow diskutierten weiterhin bilaterale Themen wie Central Amerika, das südliche Afrika, der Nahe Osten und der bevorstehende Abzug der sowjetischen Truppen aus Afghanistan. Reagan und Gorbatschow setzten ihre Diskussionen über Menschenrechte fort. [1] Die Parteien unterzeichneten sieben Vereinbarungen zu kleineren Themen wie Studentenaustausch und Fischereirechten. Ein bedeutendes Ergebnis war die Aktualisierung der sowjetischen Geschichtsbücher, die die Absage einiger Geschichtsunterricht an den sowjetischen Sekundarschulen erforderte. [2] Am Ende zeigte sich Reagan zufrieden mit dem Gipfel. [3]

Medien abspielen

Reagan und Gorbatschow gaben schließlich eine gemeinsame Erklärung ab, von der hier Auszüge gezeigt werden:

Der Präsident und der Generalsekretär betrachten den Moskauer Gipfel als einen wichtigen Schritt auf dem Weg, die amerikanisch-sowjetischen Beziehungen auf eine produktivere und nachhaltigere Basis zu stellen. Ihre umfassenden und detaillierten Diskussionen umfassten die gesamte Tagesordnung der Themen, auf die sich die beiden Staats- und Regierungschefs bei ihrem ersten Treffen im November 1985 in Genf geeinigt hatten – eine Agenda, die Rüstungskontrolle, Menschenrechte und humanitäre Angelegenheiten, Beilegung regionaler Konflikte und bilaterale Beziehungen umfasst. In wichtigen Fragen bestehen nach wie vor gravierende Differenzen Der offene Dialog, der zwischen den beiden Ländern entwickelt wurde, ist nach wie vor entscheidend für die Überwindung dieser Differenzen.

. Der Präsident und der Generalsekretär unterstrichen die historische Bedeutung ihrer Treffen in Genf, Reykjavik, Washington und Moskau, um den Grundstein für eine realistische Herangehensweise an die Probleme der Stärkung der Stabilität und der Verringerung des Konfliktrisikos zu legen. Sie bekräftigten ihre feierliche Überzeugung, dass ein Atomkrieg nicht gewonnen werden kann und niemals geführt werden darf, ihre Entschlossenheit, jeden Krieg zwischen den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion, egal ob nuklear oder konventionell, zu verhindern, und ihre Ablehnung jeglicher Absicht, militärische Überlegenheit zu erlangen.

Die beiden Staats- und Regierungschefs sind davon überzeugt, dass der sich ausweitende politische Dialog, den sie eingerichtet haben, ein immer wirksameres Mittel zur Lösung von Fragen von gemeinsamem Interesse und Interesse darstellt. Sie minimieren nicht die wirklichen Unterschiede in Geschichte, Tradition und Ideologie, die weiterhin die amerikanisch-sowjetischen Beziehungen prägen werden. Aber sie glauben, dass der Dialog Bestand haben wird, weil er auf Realismus basiert und auf das Erreichen konkreter Ergebnisse ausgerichtet ist. . Es ist ein Prozess, von dem der Präsident und der Generalsekretär glauben, dass er den besten Interessen der Völker der Vereinigten Staaten und der Sowjetunion dient und zu einer stabileren, friedlicheren und sichereren Welt beitragen kann.

Rüstungskontrolle

Der Präsident und der Generalsekretär legten, nachdem sie die Verpflichtung ihrer beiden Länder zum Ausdruck gebracht hatten, auf den bisherigen Fortschritten bei der Rüstungskontrolle aufzubauen, Ziele und nächste Schritte zu einer Vielzahl von Themen in diesem Bereich fest. Diese werden die Bemühungen der beiden Regierungen in den kommenden Monaten leiten, während sie miteinander und mit anderen Staaten auf gerechte, überprüfbare Vereinbarungen hinarbeiten, die die internationale Stabilität und Sicherheit stärken.

Atom- und Weltraumgespräche

Die beiden Staats- und Regierungschefs stellten fest, dass ein gemeinsamer Entwurf eines Vertrags über die Reduzierung und Begrenzung strategischer Angriffswaffen ausgearbeitet wurde. . Zwar sind wichtige zusätzliche Arbeiten erforderlich, bevor dieser Vertrag zur Unterzeichnung bereit ist, doch sind viele wichtige Bestimmungen im gemeinsamen Textentwurf festgehalten und gelten vorbehaltlich des Abschlusses und der Ratifizierung des Vertrags als vereinbart.

Unter Berücksichtigung eines Vertrags über strategische Offensivwaffen haben die Seiten die Verhandlungen über eine gesonderte Einigung über den ABM-Vertrag fortgesetzt, der auf der Sprache der gemeinsamen Erklärung des Washingtoner Gipfels vom 10. Dezember 1987 aufbaut. Fortschritte wurden bei der Vorbereitung des gemeinsamen Textentwurfs festgestellt eines zugehörigen Protokolls.

Der gemeinsame Vertragsentwurf über die Reduzierung und Begrenzung strategischer Offensivwaffen spiegelt die frühere Übereinkunft über die Festlegung von Obergrenzen von nicht mehr als 1.600 strategischen Offensivträgersystemen und 6.000 Sprengköpfen sowie eine Vereinbarung über Unterdecken von 4.900 für die Gesamtheit der Interkontinentalraketen- und SLBM-Sprengköpfe und 1.540 Sprengköpfe wider auf 154 schweren Raketen.

Der Vertragsentwurf dokumentiert auch die Vereinbarung der Seiten, dass infolge der Reduzierungen das Gesamtwurfgewicht der Interkontinentalraketen und SLBMs der Sowjetunion auf ein Niveau von etwa 50 Prozent unter dem bestehenden Niveau reduziert und dieses Niveau nicht überschritten wird.

Während der Verhandlungen haben sich die beiden Seiten auch darauf verständigt, dass sie bei der zukünftigen Arbeit am Vertrag davon ausgehen werden, dass bei eingesetzten Interkontinentalraketen und SLBMs bestehender Typen die Zählregel die Anzahl der Sprengköpfe umfasst, auf die in der gemeinsamen Erklärung vom 12. 10, 1987, und die Anzahl der Sprengköpfe, die jedem neuen Typ ballistischer Flugkörper zugeschrieben werden, wird verhandelt.

Darüber hinaus einigten sich die Seiten auf eine Anrechnungsregel für schwere Bomberbewaffnung, nach der schwere Bomber, die nur für nukleare Schwerkraftbomben und SRAMs ausgerüstet sind, als ein Lieferfahrzeug gegen die 1.600-Grenze und ein Sprengkopf gegen die 6.000-Grenze zählen.

Die Delegationen haben auch gemeinsame Textentwürfe für ein Inspektionsprotokoll, ein Umwandlungs- oder Beseitigungsprotokoll und eine Absichtserklärung über Daten erstellt, die Bestandteil des Vertrags sind. Diese Dokumente bauen auf den Verifizierungsbestimmungen des INF-Vertrags auf und werden bei Bedarf erweitert und weiterentwickelt, um die strengeren Anforderungen von Start zu erfüllen. Die Start-Verifizierungsmaßnahmen umfassen mindestens

A. Datenaustausch, einschließlich Erklärungen und geeigneter Mitteilungen über die Anzahl und den Standort der von Start begrenzten Waffensysteme, einschließlich der Standorte und Einrichtungen für Produktion, Endmontage, Lagerung, Prüfung, Reparatur, Ausbildung, Einsatz, Umbau und Beseitigung solcher Systeme. Solche Erklärungen werden vor Unterzeichnung des Vertrags zwischen den Seiten ausgetauscht und regelmäßig aktualisiert.

B. Basisinspektionen zur Überprüfung der Richtigkeit dieser Erklärungen.

C. Vor-Ort-Beobachtung der Beseitigung von strategischen Systemen, die notwendig sind, um die vereinbarten Grenzen einzuhalten.

D. Kontinuierliche Vor-Ort-Überwachung des Perimeters und der Portale kritischer Produktionsstätten, um zu bestätigen, dass die Waffenproduktion begrenzt ist.

E. Kurzfristige Vor-Ort-Begehung von:

I. Deklarierte Standorte bei der Reduzierung auf vereinbarte Grenzen II. Standorte, an denen die unter diesen Vertrag fallenden Systeme nach Erreichen der vereinbarten Grenzen verbleiben und III. Orte, an denen sich solche Systeme befinden (früher deklarierte Einrichtungen).

F. Kurzfristige Inspektionen in Übereinstimmung mit vereinbarten Verfahren von Orten, an denen eine Seite der Ansicht ist, dass eine verdeckte Aufstellung, Produktion, Lagerung oder Reparatur strategischer Angriffswaffen erfolgen könnte.

G. Verbot der Geheimhaltung oder anderer Aktivitäten, die die Überprüfung durch nationale technische Mittel behindern. Solche Bestimmungen würden ein Verbot der Telemetrieverschlüsselung beinhalten und den vollen Zugriff auf alle während des Raketenflugs gesendeten Telemetrieinformationen ermöglichen.

H. Verfahren, die eine Überprüfung der Anzahl von Sprengköpfen auf eingesetzten ballistischen Flugkörpern jedes spezifischen Typs ermöglichen, einschließlich einer Inspektion vor Ort.

I. Verstärkte Beobachtung von Aktivitäten im Zusammenhang mit der Reduzierung und Begrenzung strategischer Angriffswaffen durch nationale technische Mittel. Dazu gehören offene Auslagen von vertragsgebundenen Gegenständen auf Raketenbasen, Bomberbasen und U-Boot-Häfen an Orten und zu Zeiten, die von der inspizierenden Partei gewählt werden.

Die beiden Seiten haben auch begonnen, Daten über ihre strategischen Kräfte auszutauschen.

Während dieses Treffens in Moskau führte der Austausch über Start zu erheblichen zusätzlichen Gemeinsamkeiten, insbesondere im Bereich der ALCMs und den Versuchen, eine Lösung für das Problem der Verifikation mobiler Interkontinentalraketen.

Die Seiten diskutierten auch die Frage der Begrenzung weitreichender, nuklear bewaffneter SLCMs.

Ronald Reagan und MS Gorbatschow drückten ihre gemeinsame Zuversicht aus, dass die umfangreiche Arbeit die Grundlage für den Abschluss des Vertrags über die Reduzierung und Begrenzung strategischer Angriffswaffen bildet, der die strategische Stabilität und die Sicherheit nicht nur der Völker der UdSSR und der USA, sondern auch der ganzen Menschheit.

Geleitet von dieser grundlegenden Vereinbarung. die Delegationen der beiden Länder wurden angewiesen, am 12. Juli 1988 nach Genf zurückzukehren. Es wurde grundsätzlich vereinbart, dass nach Lösung der verbleibenden Probleme und Einigung über den Vertrag und die dazugehörigen Dokumente diese unterzeichnet werden ohne Verspätung.

Nuklearer Test

Die Staats- und Regierungschefs bekräftigten die Zusage der beiden Seiten, in einem einzigen Forum umfassende, schrittweise Verhandlungen über Fragen im Zusammenhang mit Nukleartests zu führen. In diesen Verhandlungen werden sich die Seiten im ersten Schritt auf wirksame Verifikationsmaßnahmen einigen, die es ermöglichen, den US-UdSSR-Vertrag über das Schwellenversuchsverbot von 1974 und den Vertrag über friedliche Nuklearexplosionen von 1976 zu ratifizieren und weitere Zwischenbeschränkungen für Nukleartests auszuhandeln zum Endziel der vollständigen Einstellung der Nukleartests als Teil eines wirksamen Abrüstungsprozesses. Dieser Prozess würde unter anderem als oberste Priorität das Ziel der Reduzierung von Atomwaffen und letztlich deren Abschaffung verfolgen. Bei der Umsetzung des ersten Ziels dieser Verhandlungen, der Einigung über wirksame Verifikationsmaßnahmen für den US-UdSSR-Übereinkommen über das Schwellentestverbot von 1974, vereinbarten die Seiten, ein gemeinsames Verifikationsexperiment an den Teststandorten des jeweils anderen zu planen und durchzuführen.

Die Führer . nahm ferner die erheblichen Fortschritte bei einem neuen Protokoll zum Vertrag über friedliche Nuklearexplosionen zur Kenntnis und forderte nachdrücklich die Fortsetzung konstruktiver Verhandlungen über wirksame Überprüfungsmaßnahmen für den Vertrag über das Schwellenversuchsverbot.

Die Staats- und Regierungschefs brachten ihre Überzeugung zum Ausdruck, dass die bisher erzielten Fortschritte eine solide Grundlage für weitere Fortschritte in Fragen der Nukleartests bilden, und wiesen die Verhandlungsführer an, die Ausarbeitung eines Protokolls zum Vertrag über friedliche Nuklearexplosionen und die Vorbereitung eines Protokolls zügig abzuschließen sobald wie möglich nach Durchführung und Analyse des gemeinsamen Verifikationsexperiments an den Schwellenversuchsverbotsvertrag. Sie bestätigten ihr Verständnis, dass Verifizierungsmaßnahmen für den TTBT, soweit angemessen, in weiteren Vereinbarungen zur Begrenzung von Nuklearversuchen verwendet werden, die später getroffen werden können. Sie erklärten auch ihre gemeinsame Absicht, die Ratifizierung sowohl der Verträge von 1974 als auch von 1976 anzustreben, wenn die entsprechenden Protokolle zum Vertrag über das Verbot von Schwellenversuchen und zum Vertrag über friedliche Nuklearexplosionen abgeschlossen sind, und die Verhandlungen, wie in der gemeinsamen Gipfelerklärung von Washington vereinbart, fortzusetzen. [4]

Ein ironischer Fall des Gipfels war, als Reagan Gorbatschow eine Kopie des Films gab Freundliche Überzeugung, dessen Drehbuchautor Michael Wilson in den 1950er Jahren aufgrund vermuteter kommunistischer Sympathien auf die schwarze Liste kam. [5]


Genfer Gipfel weckt Erinnerungen an das Treffen zwischen Reagan und Gorbatschow 1985

Die Gespräche zwischen US-Präsident Joe Biden und dem russischen Amtskollegen Wladimir Putin am Mittwoch wecken lebhafte Erinnerungen an den Genfer Gipfel von 1985, als sich die Rivalen des Kalten Krieges Ronald Reagan und Michail Gorbatschow zum ersten Mal trafen.

Trotz des kühlen Novemberwetters in der Schweizer Stadt begannen die Beziehungen zwischen Washington und Moskau zu tauen, als der US-Präsident und der sowjetische Führer auf neutralem Gebiet einander gegenüberstanden.

Jetzt, etwa 36 Jahre später, sind Biden und Putin bereit für deutlich weniger hoffnungsvolle Gespräche am ruhigen Ufer des Genfersees, mit dem Echo der Geschichte, das sie umgibt.

1985 war "die Atmosphäre entspannt. Sie hatten beide etwas aufgestellt, um das andere Lager zu verführen", sagte der ehemalige AFP-Korrespondent Didier Lapeyronie, der über die Gespräche zwischen Reagan und Gorbatschow berichtete.

"Gleichzeitig war uns allen bewusst, dass es ein historischer Moment war."

Die Dinge begannen schlecht. Kurz bevor US-Präsident Reagan einen der Gipfelorte erreichte, fiel ein wartender Schweizer Soldat in der zeremoniellen Ehrengarde in Ohnmacht, überwältigt von der klirrenden Kälte.

Sechs Jahre vor dem endgültigen Zusammenbruch der Sowjetunion konzentrierte sich der Genfer Gipfel 1985 auf die Deeskalation des nuklearen Wettrüstens zwischen den beiden Supermächten und kam mit der Hoffnung, bessere Ost-West-Beziehungen zu fördern.

Über den dreitägigen Gipfel berichteten 3.500 Journalisten.

Der Gipfel von 1985 konzentrierte sich auf die Deeskalation des nuklearen Wettrüstens zwischen den beiden Supermächten und kam mit der Hoffnung, bessere Ost-West-Beziehungen zu fördern / © AFP/File

Nicolas Burgy, der für AFP am Genfer Flughafen war, um über die Ankunft der Reagans zu berichten, erinnert sich an die "Freude", die in der Luft lag.

"Es war ein beiläufiges Gefühl", sagte er.

Eines der beständigsten Bilder vom Gipfel ist einer der beiden mächtigsten Männer der Welt, der neben einem Kamin sitzt und sich von ihren Sesseln aus anlächelt – ein Bild, das den Eindruck eines gemütlichen Kamingesprächs zwischen zwei alten Freunden heraufbeschwört .

Die Geselligkeit erstreckte sich auch auf ihre Frauen Raisa Gorbacheva und Nancy Reagan, die sich unter den Augen der Fotografen beim Tee unterhielten.

Reagan und Gorbatschow trafen sich in der Villa Fleur d'Eau, einem Herrenhaus aus dem späten 19. Jahrhundert am Ufer des Genfersees, das derzeit zum Verkauf steht / © AFP

Marie-Noelle Blessig, die damit beauftragt ist, das Frauenprogramm für AFP zu verfolgen, erinnert sich daran, wie Gorbatschowa das Genfer Hauptquartier der Vereinten Nationen besucht hat, "um die Mitarbeiter der Vereinten Nationen zu begrüßen, wo sie mit lautem Applaus empfangen wurde".

Ein weiteres Zeichen des Tauwetters war der erste Handschlag zwischen Gorbatschow und Reagan, der sieben Sekunden dauerte.

Der historische Moment fand vor der Villa Fleur d'Eau statt, einem Herrenhaus aus dem späten 19. Jahrhundert am Ufer des Genfersees.

Die Villa steht derzeit zum Verkauf.

Der Händedruck fand vor eingefrorenen Fotografen und Reportern statt, die in klirrender Kälte im Garten wartend gestanden hatten.

Da die Amerikaner die große Villa für den ersten Tag der Gespräche gewählt hatten, begrüßte Reagan als erster Gorbatschow "scheinbar gut gelaunt", sagte Claude Smadja, ehemaliger stellvertretender Chefredakteur des Schweizer Fernsehens TSR, der den historischen Moment miterlebte.

"Da war sofort die sehr amerikanische, sehr kalifornische Seite von Reagan, die Gorbatschow die Hand schüttelte, die andere Hand auf seine Schulter legte, um ihn hineinzuführen, und ein Lächeln ausgetauscht.

"Die beiden wollten zeigen, dass sie sich sehr wohl fühlen."

Erst als Gorbatschow in der Villa ankam, erkannte Christiane Berthiaume, die für Radio Canada arbeitete, die Bedeutung des Augenblicks.

"Kein einziger Journalist hat ihm eine Frage gestellt, als er aus dem Auto stieg. Wir waren alle einfach sprachlos. Es war beeindruckend", sagte Berthiaume, die später Sprecherin verschiedener UN-Organisationen wurde.

Die Geselligkeit erstreckte sich auf die Ehefrauen der Führer, Raisa Gorbacheva (links) und Nancy Reagan, hier zwei Jahre später bei einem Treffen in Washington DC / © AFP/File

Die Tatsache, dass der sowjetische Führer zu einem Gipfeltreffen mit dem US-Präsidenten anwesend war, "war ein Zeichen dafür, dass der Kalte Krieg, eine von Angst geprägte Zeit, zu Ende geht".

Als Zeichen dafür, wie hoch auf dem Spiel stand, beschlossen die Delegationen der USA und der Sowjetunion, bis zum Ende des Gipfels einen "totalen Blackout" für die Aktualisierung der Medien zu verhängen.

"Tatsächlich war die erste Begegnung trotz der persönlichen Herzlichkeit sehr hart. Die Positionen der beiden Seiten waren sehr weit auseinander", sagte Smadja, der spätere Geschäftsführer des Weltwirtschaftsforums wurde.

Auch Gastgeber Schweiz war sich der Kluft zwischen den beiden Supermächten bewusst - so sehr, dass der Assistent von Bundespräsident Kurt Furgler, Walter Fust, für seinen Chef "zwei unterschiedliche Begrüßungsreden unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Kulturen" vorbereiten musste.

Die kulturelle Kluft zeige sich auch in der Formalität der beiden Delegationen, sagte Fust gegenüber AFP.

"Die russischen Teilnehmer kamen sehr diszipliniert in die Formation. Die Amerikaner waren weniger streng bei der Befolgung der Anweisungen und der Protokollordnung", sagte er.

Währenddessen wolle Nancy Reagan die bereitgestellten Mineralwasserflaschen durch US-amerikanische ersetzen und auch eine Assistentin haben, die ihr Essen vor ihr probiert.


Der sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow kommt zu einem Gipfel in Washington - GESCHICHTE

Die Reykjavik-Datei

Zuvor geheime Dokumente aus US-amerikanischen und sowjetischen Archiven zum Reagan-Gorbatschow-Gipfel 1986

Aus den Sammlungen des National Security Archive
George Washington University, Washington DC

Elektronisches Briefing-Buch Nr. 203 des Nationalen Sicherheitsarchivs

Gepostet - 13. Oktober 2006

Bearbeitet von Dr. Swetlana Savranskaya und Thomas Blankon

Für weitere Informationen kontaktieren:
Svetlana Savranskaya/Thomas Blanton
202/994-7000

Dokument 2: Diskussion im Politbüro des ZK der KPdSU der UdSSR über Reagans Reaktion auf Gorbatschows Initiative, sich in Reykjavik zu treffen, und Vorschläge zur strategischen Abrüstung, 22. September 1986, 2 S.

Außenminister Eduard Schewardnadse berichtet dem Politbüro über seine Gespräche in Washington und informiert die sowjetische Führung über Reagans Entscheidung, Gorbatschows Einladung zu einem Treffen in Reykjavik unter der Bedingung anzunehmen, dass 25 sowjetische Dissidenten, darunter Juri Orlow und Nicholas Daniloff, die der Spionage beschuldigt werden, freigelassen werden. Gorbatschow akzeptiert die Bedingungen und legt seine Leitgedanken für den Gipfel dar. Die sowjetische Position sollte seiner Meinung nach auf der Akzeptanz der US-Sicherheitsinteressen basieren, sonst wären Verhandlungen unproduktiv. Gorbatschow strebt eine ernsthafte Verbesserung der amerikanisch-sowjetischen Beziehungen an.

Dokument 3: Gorbatschow-Gespräch mit Assistenten über die Vorbereitungen für Reykjavik, 29. September 1986, 1S.

Bei diesem Politbüro-Treffen betont Gorbatschow erneut, wie wichtig es ist, die US-Interessen zu berücksichtigen und dass seine neue Politik eine positive Dynamik für die Abrüstung in Europa schafft. Er betont die Notwendigkeit einer "Offensive" und den aktiven Charakter neuer sowjetischer Initiativen für Reykjavik.

Dokument 4: Memorandum an den Präsidenten, Außenminister George Shultz, "Betreff: Reykjavik", 2. Oktober 1986, 4 S.

Dieses Briefing-Memo von Shultz an Reagan, das als "Super Sensitive" bezeichnet und offiziell als "Secret/Sensitive" klassifiziert ist, zeigt, dass die USA keine tatsächliche Einigung in Reykjavik erwartet haben, sondern lediglich die Vorbereitungen für einen zukünftigen Gipfel in den USA Shultz spricht hier über Obergrenzen für ballistische Raketen, versäumt es jedoch, Gorbatschows dramatische Vereinbarungen über eine Kürzung um 50 % und einen Prozess, der zur Abschaffung von Atomwaffen führt, vorherzusagen. Ironischerweise sagt Shultz, eines der Ziele der USA sei es, den Fortschritt hervorzuheben, "ohne den Eindruck zuzulassen, dass Reykjavik selbst ein Gipfel war", während die Geschichte Reykjavik heute in vielerlei Hinsicht als das dramatischste Gipfeltreffen des Kalten Krieges betrachtet.

Dokument 5: Gorbatschows Anweisungen für die Vorbereitungsgruppe für Reykjavik, 4. Oktober 1986, 5 S.

Gorbatschow erläutert der Gruppe, die mit der Vorbereitung auf Reykjavik beauftragt ist, seine wichtigsten Prioritäten und konkreten Vorschläge. Er fordert, eine Position mit "Durchbruchspotenzial" vorzubereiten, die die US-Interessen berücksichtigt und strategische Waffen, nicht Fragen der Atomtests, in den Vordergrund stellt. Gorbatschows ultimatives Ziel für Reykjavik - er wiederholt es während des Treffens mehrmals - ist die vollständige Liquidierung von Atomwaffen auf der Grundlage des sowjetischen Programms zur Liquidierung von Atomwaffen vom 15. Januar 1986 bis zum Jahr 2000. Während Gorbatschow den Wert darin sieht, Zugeständnisse in der Hoffnung auf Da der Durchbruch gelingt, warnen ihn seine Politbüro-Kollegen (darunter Chebrikov) davor, dieses Wort in den Verhandlungen zu verwenden. Am Abend erteilt Gorbatschow Tschernjajew zusätzliche Anweisungen zu den Menschenrechten und zu Gorbatschows Frau Raisa Maksimovna, die ihn nach Island begleitet.

Dokument 6: "Gorbatschows Ziele und Taktiken in Reykjavik", Nationaler Sicherheitsrat (Stephen Sestanovich), 4. Oktober 1986, 2 S. (plus Deckblatt von John M. Poindexter [Nationaler Sicherheitsberater des Präsidenten] an Shultz)

Dieses Briefing-Memo, das (am selben Tag wie Gorbatschows Politbüro-Diskussion oben) von einem der führenden sowjetischen Experten des Nationalen Sicherheitsrats erstellt wurde, prognostiziert das Verhalten Gorbatschows auf dem Gipfel in Reykjavik völlig falsch. Weit davon entfernt, "schüchtern" oder "unentschlossen" über einen zukünftigen US-Gipfel zu sein, plante Gorbatschow bereits große Zugeständnisse und Durchbrüche. Weit davon entfernt, Gorbatschow während der Gespräche "ausräuchern" zu müssen, stünde Reagan vor einem außerordentlich ehrgeizigen Paket möglicher Vereinbarungen.

Dokument 7: "The President's Trip to Reykjavik, Island, 9-12, October 1986 - Issues Checklist for the Secretary", US-Außenministerium, 7. Oktober 1986, 23 S. (nur die ersten beiden Abschnitte, Checkliste und Walk-through)

Dieses ausführliche Briefing-Buch für Außenminister Shultz bietet ein One-Stop-Shopping-Porträt des Zustands der amerikanisch-sowjetischen Beziehungen und der Verhandlungen am Vorabend des Reykjavik-Gipfels. Das vollständige Inhaltsverzeichnis enthält die Liste der Briefing-Papiere und Hintergrundinformationen, die auch in den Sammlungen des National Security Archive (von FOIA-Anfragen an das Außenministerium) verfügbar sind, aber hier sind nur die ersten beiden Abschnitte des Briefing-Buches veröffentlicht: die "Checkliste" der US-sowjetischen Themen und der "Walk-Through" der Themen für die Reykjavik-Agenda. Bemerkenswert ist der allererste Punkt zu letzterem, der davon ausgeht, dass das Beste, was sie erreichen werden, eine Einigung über eine Reihe von Sprengköpfen für ballistische Raketen zwischen dem US-Vorschlag von 5500 und dem sowjetischen Vorschlag von 6400 ist, und nicht die radikalen Kürzungen, die auf die den Tisch in Reykjavik.

Dokument 8: Sitzung des Politbüros des ZK der KPdSU der UdSSR über die Vorbereitungen für Reykjavik, 8. Oktober 1986, 6 S.

In dieser letzten Sitzung des Politbüros vor der Abreise der Delegation nach Reykjavik geht Gorbatschow auf die letzten Einzelheiten der sowjetischen Vorschläge ein. Er lässt die Möglichkeit zu, dass das Treffen scheitern könnte, und schlägt vor, "Konzessionen bei Mittelstreckenraketen" und französischen und britischen Atomwaffen zu machen. Gorbatschow glaubt, es dürfe keine "Zwischenpositionen" oder Vereinbarungen geben und strebe sein Maximalprogramm an, selbst wenn Zugeständnisse gemacht werden müssten. Schewardnadse klingt sehr optimistisch, wenn er voraussagt, dass die US-Seite der sowjetischen Nicht-Ausstiegsperiode im Anti-Ballistic Missile (ABM)-Vertrag und über 50% Kürzungen der nuklearen Triade (Raketen, Bomber, U-Boote) und Mittelstreckenraketen zustimmen könnte.

Reagan und Gorbatschow verlassen Hofdi House nach Abschluss des Gipfels am 12. Oktober 1986. (Quelle: Ronald Reagan Presidential Library) [Klicken Sie auf das Bild für eine größere Version.]

Dokument 9: U.S. Memorandum of Conversation, Reagan-Gorbatschow, First Meeting, 11. Oktober 1986, 10:40 - 12:30, 8 S.

Dokument 10: Russische Abschrift des Reagan-Gorbatschow-Gipfels in Reykjavik, 11. Oktober 1986 (morgens), veröffentlicht in FBIS-USR-93-061, 17. Mai 1993, 5 S.

Dokument 11: U.S. Memorandum of Conversation, Reagan-Gorbatschow, Zweites Treffen, 11. Oktober 1986, 15:30 Uhr - 17:40 Uhr, 15 S.

Dokument 12: Russische Abschrift des Reagan-Gorbatschow-Gipfels in Reykjavik, 11. Oktober 1986 (Nachmittag), veröffentlicht in FBIS-USR-93-087, 12. Juli 1993, 6 S.

Dokument 13: U.S. Memorandum of Conversation, Reagan-Gorbatschow, Drittes Treffen, 12. Oktober 1986, 10:00 - 13:35 Uhr, 21 S.

Dokument 14: Russische Abschrift des Reagan-Gorbatschow-Gipfels in Reykjavik, 12. Oktober 1986 (morgens), veröffentlicht in FBIS-USR-93-113, 30. August 1993, 11 S.

Dokument 15: U.S. Memorandum of Conversation, Reagan-Gorbatschow, Abschlusssitzung, 12. Oktober 1986, 15:25 Uhr - 16:30 Uhr und 17:30 Uhr - 18:50 Uhr, 16 S.

Dokument 16: Russische Abschrift des Reagan-Gorbatschow-Gipfels in Reykjavik, 12. Oktober 1986 (Nachmittag), veröffentlicht in FBIS-USR-93-121, 20. September 1993, 7 S.

Diese parallele Präsentation der offiziellen US-Transkripte der Reykjavik-Gipfeltreffen und der sowjetischen Transkripte, wie sie 1993 in Moskau veröffentlicht und vom Foreign Broadcast Information Service der US-Regierung übersetzt wurden, versetzt den Leser in das kugelsichere Glas über den Fenstern der Hofdi House als Reagan, Gorbatschow, ihre Übersetzer und ihre Außenminister diskutieren radikale Veränderungen im Denken der USA und der Sowjetunion über die nationale Sicherheit.

Die beiden Transkripte sind bemerkenswert deckungsgleich, wobei jede Version leicht unterschiedliche Formulierungen und Details bietet, aber keine direkten Widersprüche. Reagan und Gorbatschow drücken wortgewandt ihre gemeinsame Vision der Abschaffung von Atomwaffen aus und debattieren heftig über ihre weit auseinandergehenden Ansichten zur Raketenabwehr. Für Reagan war SDI die ultimative Versicherungspolice gegen einen Wahnsinnigen, der in einer Zukunft, in der alle Raketen und Atomwaffen der Supermächte zerstört worden waren, die Welt mit Raketen mit atomarer Spitze erpresst. Reagan kommt immer wieder auf die Metapher zurück, seine Gasmasken auch nach dem Verbot von Chemiewaffen zu behalten, aber Gorbatschow hat das Gefühl, als würde Reagan ihn belehren und sagt: "Das ist das 10. Mal, dass Sie über Gasmasken sprechen."

Für Gorbatschow war SDI ein US-amerikanischer Versuch, das Wettrüsten in den Weltraum zu führen und möglicherweise einen Erstschlagsangriff auf die Sowjetunion zu starten – der ultimative Albtraum für sowjetische Führer, der durch Hitlers Blitzkrieg ins Bewusstsein gebrannt wurde. Aber Gorbatschows Wissenschaftler hatten ihm bereits gesagt, dass die Raketenabwehr einfach und kostengünstig mit mehreren Sprengköpfen und Ködern bekämpft werden könnte, selbst wenn die Verteidigung jemals funktionierte (was unwahrscheinlich war).

Die große "Was wäre wenn"-Frage, die von den Reykjavik-Transkripten vorgeschlagen wurde, lautet, was passiert wäre, wenn Gorbatschow Reagans anscheinend aufrichtiges Angebot, die SDI-Technologie zu teilen, einfach angenommen hätte, anstatt dies als lächerlich abzutun, wenn die USA nicht einmal "Melkmaschinen" teilen würden anbieten, dann wäre der Druck auf die USA ausgeübt worden, angesichts eines wahrscheinlichen Feuersturms der Opposition des US-Militärs und der Außenpolitik zu liefern. In die entgegengesetzte Richtung für das Abkommen zu arbeiten, hätte eine überwältigende öffentliche Unterstützung für diese dramatischen Veränderungen sowohl in den USA als auch in der Sowjetunion und insbesondere in Europa bedeutet.

Am eindrucksvollsten sind vielleicht die Schlussworte der russischen Fassung, die in der US-Abschrift nicht enthalten sind. Dieser Austausch kommt, nachdem Reagan Gorbatschow um einen persönlichen "Gefallen" gebeten hat, das Angebot von SDI und ABM anzunehmen, und Gorbatschow antwortet, indem er sagt, dies sei kein Gefallen, sondern eine Frage des Prinzips. In der US-Fassung steht Reagan an diesem Punkt, um den Raum zu verlassen und ein kurzer höflicher Austausch über Grüße an Nancy Reagan. Aber in der russischen Version sagt Reagan: "Ich glaube, Sie wollten sowieso keine Einigung erzielen" und "Ich weiß nicht, wann wir jemals wieder eine solche Chance haben und ob wir uns bald treffen."

Dokument 17: Russisches Transkript der Verhandlungen in der Arbeitsgruppe für Militärfragen, geleitet von Nitze und Akhromeev, 11.-12. Oktober 1986, 52 S.

In den nächtlichen Verhandlungen sowjetischer und US-amerikanischer Militärexperten während des Reykjavik-Gipfels geht die sowjetische Delegation unter der Leitung von Marschall Sergei Akhromeev von dem neuen sowjetischen Programm aus, das Gorbatschow gerade bei seinem Treffen mit Reagan am Vortag skizziert hat 50 % Kürzung strategischer Waffen auf breiter Front, eine Null-Option für Mittelstreckenraketen in Europa und ein 10-jähriger Nicht-Ausstieg aus dem ABM-Vertrag. Gleichzeitig führt die US-Delegation unter Leitung von Paul Nitze die Diskussion praktisch ohne Berücksichtigung der neuen sowjetischen Vorschläge und verhandelt auf der Grundlage der US-Vorschläge vom 18. Als Reaktion auf US-Vorschläge, die Entwicklung von SDI zuzulassen und gleichzeitig mit tiefen Einschnitten bei strategischen Waffen fortzufahren, kommentiert das Mitglied der sowjetischen Delegation Georgy Arbatov: „Ihr Angebot erfordert ein außergewöhnliches Maß an Vertrauen. Wir können Ihre Position nicht akzeptieren", was direkt andeutet, dass das erforderliche Maß an Vertrauen nicht vorhanden war. Dieses Dokument, das als Ergebnis der nächtlichen Diskussion erstellt wurde, skizzierte die Meinungsverschiedenheiten, konnte jedoch die von den beiden Führern am 11. Oktober erzielten Vereinbarungen nicht integrieren oder am 12. Oktober erneut ansprechen.

Dokument 18: "Lessons of Reykjavik", US-Außenministerium, c. 12. Oktober 1986, 1 S. (plus cover sheet from Shultz briefing book for media events October 17, but text seems to have been written on last day of summit, October 12)

This remarkable one-page summary of the summit's lessons seems to have been written on the last day of Reykjavik, given the mention of "today's" discussions, but leaves a dramatically positive view of the summit in contrast to the leaders' faces as they left Hofdi House, as well as to Shultz's downbeat presentation at the press briefing immediately following the summit. It is unclear who authored this document, although the text says that "I have been pointing out these advantages [of thinking big] in a theoretical sense for some time." This document plus Gorbachev's own very positive press briefing commentary immediately following the summit were included in Secretary Shultz's briefing book for his subsequent media appearances.

Document 19: Gorbachev's reflections on Reykjavik on the flight to Moscow, 12 October 1986, 2 pp.

In his remarks on the way back from Reykjavik, written down by Chernyaev, Gorbachev gives a very positive assessment of the summit. He proclaims that he is now "even more of an optimist after Reykjavik," that he understood Reagan's domestic problems and that the U.S. President was not completely free in making his decisions. He understands Reykjavik as signifying a new stage in the process of disarmament-from limitations to total abolition.

Document 20: "Iceland Chronology," U.S. Department of State, 14 October 1986, 11 pp.

This blow-by-blow, minute-by-minute chronology sums up not only the discussions given in detail in the transcripts above, but also all the preparatory meetings and discussions and logistics on the U.S. side.

Document 21: USSR CC CPSU Politburo session on results of the Reykjavik Summit, 14 October 1986, 12 pp.

In the first Politburo meeting after Reykjavik, Gorbachev reports on the results, starting with a standard ideological criticism of Reagan as a class enemy who showed "extreme primitivism, a caveman outlook and intellectual impotence." He goes on, however, to describe the summit as a breakthrough, and the attainment of a new "higher level from which now we have to begin a struggle for liquidation and complete ban on nuclear armaments." The Politburo agrees with the assessment and approves the General Secretary's tough posturing.

Document 22: USSR CC CPSU Politburo session on measures in connection with the expulsion of Soviet diplomats from the USA, 22 October 1986, 2 pp.

Reacting to the U.S. decision to expel Soviet diplomats, the Politburo discusses the perceived American retreat from the understandings reached at Reykjavik and decides to press Reagan to follow through with the disarmament agenda on the basis of the summit.

Document 23: USSR CC CPSU Politburo session. Reykjavik assessment and instructions for Soviet delegation for negotiations in Geneva, 30 October 1986, 5 pp.

At this Politburo session Gorbachev and Shevardnadze discuss whether and when to reveal the new Soviet position on SDI testing, which would allow "testing in the air, on the test sites on the ground, but not in space." This is a significant step in the direction of the U.S. position and is seen as a serious concession on the Soviet part by Foreign Minister Gromyko. Gorbachev is very concerned that the U.S. administration is "perverting and revising Reykjavik, retreating from it." He places a great deal of hope in Shevardnadze-Shultz talks in terms of returning to and expanding the Reykjavik agenda.

Document 24: Memorandum for the President, John M. Poindexter, "Subject: Guidance for Post-Reykjavik Follow-up Activities," 1 November 1986, 1 p.

This cover memo describes the process of developing National Security Decision Directive 250 (next document) on Post-Reykjavik follow-up, led by National Security Adviser John Poindexter. The most striking aspect of this memo is Poindexter's own claim that he has incorporated as much as he can (accounting for the President's expressed bottom lines) of the Pentagon's and other objections, and that he needs to brief Reagan about remaining objections on matters that simply would not fit with the President's program.

Document 25: National Security Decision Directive Number 250, "Post-Reykjavik Follow-Up," 3 November 1986 (signed by Ronald Reagan), 14 pp.

Largely the work of NSC staffer Robert Linhard, who participated at Reykjavik, NSDD 250 attempts to keep the U.S. national security bureaucracy focused on President Reagan's goal of eliminating ballistic missiles while walking back from Reagan's expressed intent at Reykjavik to eliminate all offensive nuclear weapons. In fact, the NSDD's version of Reykjavik completely leaves out the Reagan and Shultz statements to Gorbachev about welcoming the abolition of nuclear weapons. Yet even this limited effort did not succeed in moving the U.S. bureaucracy towards realistic planning, and in fact the Joint Chiefs of Staff promptly weighed in with National Security Adviser Poindexter to the effect that eliminating missiles would require large increases in conventional military spending.

Document 26: USSR CC CPSU Politburo session. About discussions between Shevardnadze and Shultz in Vienna, 13 November 1986, 3 pp.

Here the Politburo discusses the results of the Shevardnadze-Shultz talks in Geneva, where Shultz refused to discuss new Shevardnadze's proposals concerning what is allowed and not allowed under the ABM treaty. Shultz's position notwithstanding, Gorbachev emphasizes the need to press the U.S. to move forward on the basis of Reykjavik. Gorbachev stresses that "we have not yet truly understood what Reykjavik means," referring to its significance as a new level of disarmament dialogue.

Document 27: Gorbachev Conversation with Chernyaev about Reykjavik, 17 November 1986, 1 p.

In a conversation with Chernyaev, Gorbachev talks about Soviet next steps in countering the U.S. attempts to circumvent Reykjavik. He stresses that "we cannot go below Reykjavik," and is concerned that "the Americans will not go above Reykjavik."

Document 28: Gorbachev Conference with Politburo Members and Secretaries of the Central Committee, 1 December 1986, 4 pp.

In a Politburo discussion of the Reagan decision to abandon the SALT II treaty, Gorbachev angrily states that the Americans are not doing anything in the spirit of Reykjavik and that the recent position of the Reagan administration was related to the domestic political crisis over Iran-Contra. Yegor Ligachev agrees with Gorbachev that after Reykjavik the Soviet positions only became stronger. Gorbachev speaks about his awareness of growing opposition to his disarmament proposals among the generals, who are "hissing among themselves."

Document 29: Meeting with the Joint Chiefs of Staff, Alton G. Keel [Executive Secretary of the National Security Council], 18 December 1986 [for meeting on 19 December to discuss NSDD 250 and other topics], 7 pp. with staff attachments and talking points


Geneva summit stirs memories of 1985 Ronald Reagan-Mikhail Gorbachev meet

Wednesday's talks between US President Joe Biden and Russian counterpart Vladimir Putin evoke vivid memories of the 1985 Geneva summit, when Cold War rivals Ronald Reagan and Mikhail Gorbachev met for the very first time.

The November weather in the Swiss city may have been chilly, but relations began to thaw between Washington and Moscow as the US president and the Soviet leader came face to face on neutral territory.

Now some 36 years on, Biden and Putin are holding decidedly less hopeful talks on the placid shores of Lake Geneva, even as history weighs on them.

Back in 1985, "the atmosphere was relaxed. They had both lined something up to seduce the other camp," said former AFP correspondent Didier Lapeyronie, who covered the Reagan-Gorbachev talks.

"At the same time, we were all aware that it was a historic moment."

And yet the encounter was preceded with what could have been an ill omen. Just before US president Reagan arrived at one of the summit locations, a Swiss soldier waiting in the ceremonial honour guard fainted, overcome by the bitter cold.

Six years before the eventual collapse of the Soviet Union, the 1985 Geneva summit focused on de-escalating the nuclear arms race between the two superpowers, and came with hopes of fostering better East-West relations.

The three-day summit was covered by 3,500 journalists.

Nicolas Burgy, who was at Geneva Airport for AFP to report on the Reagans' arrival, recalls the sense of "joy" in the air.

"There was a casual sort of feeling," he said.

One of the most enduring images from the summit is a photograph of the two most powerful men on the planet sitting beside a fireplace and smiling at each other from their armchairs in what could be a cosy fireside chat between two old friends.

The conviviality extended to their wives Raisa Gorbacheva and Nancy Reagan, who chatted over tea under the gaze of photographers.

Marie-Noelle Blessig, charged with following the wives' programme for AFP, remembers seeing Gorbacheva paying a visit to the United Nations' Geneva headquarters "to greet staff at the UN, where she was received with loud applause".

Another sign of the thaw was the first handshake between Gorbachev and Reagan, which lasted seven seconds.

The historic moment took place in front of the Villa Fleur d'Eau, a late 19th-century mansion on the shores of Lake Geneva.

The villa is currently up for sale.

The handshake took place before freezing photographers and reporters who stood waiting in the garden in the bitter cold.

As the Americans had chosen the large villa for day one of the talks, Reagan was there first to welcome Gorbachev, "seemingly in very good spirits", said Claude Smadja, a former deputy editor of Switzerland's TSR television, who witnessed the moment.

"Straight away there was the very American, very Californian side of Reagan, shaking Gorbachev's hand, putting his other hand on his shoulder to usher him inside, and the exchange of smiles.

"The two wanted to show that they were very much at ease."

It was only when Gorbachev arrived at the villa that Christiane Berthiaume, who worked for Radio Canada, realised the importance of the moment.

"Not a single journalist asked him a question when he got out of the car. We were all simply speechless. It was awe-inspiring," said Berthiaume, who later became a spokeswoman for various UN agencies.

The fact that the Soviet leader was there for a summit with the US president "was a sign that the Cold War, a period marked by fear, was coming to an end".

In a sign of how high the stakes were, the US and Soviet delegations decided to impose a "total blackout" on updating the media until the end of the summit.

"In fact, despite the personal warmth, the initial encounter was very harsh. The two sides' positions were very far apart," said Smadja, who went on to become the World Economic Forum's managing director.

Hosts Switzerland were also well aware of the gulf between the two superpowers -- so much so that the Swiss president Kurt Furgler's assistant Walter Fust had to prepare for his boss "two different welcoming speeches, taking into account the different cultures".

The cultural divide was also evident in the formality of the two delegations, Fust told AFP.

"The Russian participants arrived in formation very disciplined. The Americans were less strict on following instructions and the protocol order," he said.

Meanwhile Nancy Reagan, he added, wanted to replace the bottles of mineral water provided with US ones, and also wanted an aide to try out her food before she did.


Soviet leader Mikhail Gorbachev arrives in Washington for a summit - HISTORY

Following the final approval of the Paris Peace Treaties that ended World War II, the North Atlantic Treaty Organization (NATO) planned to incorporate the new state of West Germany into their military alliance in the spring of 1955. From the Soviet perspective, this was another aggressive military maneuver. In response to NATO's German decision, the Soviet Union and its East European allies&hellip.

President Bush Welcomes Vaclav Havel to the White House

In February 1990, the newly-elected president of Czechoslovakia, Vaclav Havel, became the first Czechoslovakian leader to visit Washington and meet with a US president. A former dissident and playwright, Havel was “an enigmatic figure” in his own country, according to National Security Council staff member Robert L. Hutchings, and his meeting with President George H. W. Bush was helpful in&hellip.

Chancellor Kohl and President Bush Discuss Influx of East Germans and Kohl's Meeting with Michael Gorbachev

One of the most significant problems for West Germany after the opening of the intra-German border was the massive influx of immigrants from East Germany. Under the West German Basic Law, East Germans who fled to the West could instantly claim West German citizenship. Hundreds of thousands of East Germans came to the West each month in the search for better employment opportunities. They also&hellip.

Polish Government reports on domestic unrest

Pessimism prevailed in this report prepared by the Polish Council of State assessing the general welfare of the country seven years after the national strikes that led to the Gdansk Agreements and four years after the lifting of martial law. The authors of this report note contempt among the general populace for the government's attempted economic reforms, as well as widespread dissatisfaction&hellip.

Telephone Call from Chancellor Helmut Kohl of the Federal Republic of Germany

In this telephone conversation between West German Chancellor Helmut Kohl and U.S. President George H. W. Bush on October 23, 1989, the two leaders discuss the revolutionary events in Hungary, Poland, and East Germany. It is clear from Kohl's summary of West Germany's approach toward Eastern Europe that he preferred a slow course of reform, based primarily on economic reforms supported by new&hellip.

Arms Reductions and the Warsaw Pact

The Warsaw Pact was based around the principle of cooperation and mutual assistance for its member states, though primarily it was a military alliance led by the Soviet Union. Therefore, Mikhail Gorbachev's arms reduction plan affected all of the member states of the Warsaw Pact by reducing all of the men under arms in Eastern Europe. In this meeting from July 1988, the Defense Ministers of the&hellip.

President Reagan Discusses the crisis in Poland

In August 1980, a worker's strike began in Gdansk, Poland in reaction to the struggling economy and massive shortages. In a compromise, the Communist government legalized Solidarity, but this only increased tensions. Imports from the Soviet Union and the West failed to improve the economy, with more strikes becoming endemic throughout 1980 and 1981. Fearing a Soviet military invasion to restore&hellip.

Joint News Conference Following Discussions With Chancellor Helmut Kohl of the Federal Republic of Germany

On February 25, 1990, President George H. W. Bush and West German Chancellor Helmut Kohl met for meetings at Camp David. Their discussions included German unification, European integration, arms control, and the situation in Eastern Europe and the Soviet Union, as well as other foreign policy issues of joint concern. It is clear from the statements made by both Bush and Kohl that the unsettled&hellip.

Telephone Call from Chancellor Helmut Kohl of the Federal Republic of Germany to President George H. W. Bush

After the historic and spontaneous dismantling of the Berlin Wall in November 1989, East and West Germany were on the verge of reuniting. Helmut Kohl, the West German chancellor and later chancellor of the reunited Germany, and George H. W. Bush, president of the United States, engaged in ongoing conversations in the months leading up to reunification, which eventually took place on October 3,&hellip.

Report on the future of the Soviet Military in Eastern Europe

In May 1988, Georgi Shakhnazarov, an adviser to Mikhail Gorbachev and a champion of reform in the Soviet Union, responded to a report by Marshal Viktor G. Kulikov, the commander-in-chief of Warsaw Pact forces. In his comments, Shakhnazarov delineated in detail the problems with Kulikov's report, namely, his plan to continue building up the military even following the Intermediate-Range Nuclear&hellip.

State Department Views on European Security Prior to the 1990 Washington Summit

President George H. W. Bush and Soviet leader Mikhail Gorbachev met for a four-day summit, their second together, in Washington and Camp David beginning on May 31, 1990. Discord had grown dramatically within the Soviet government concerning the drastic changes that had occurred in the Soviet bloc during the previous year. The following excerpt from a State Department report produced for Bush&hellip.

CIA Intelligence Assessment: Rising Political Instability Under Gorbachev

As President George H. W. Bush took office in January 1989, factions within his administration disagreed concerning the approach to take with regard to US-Soviet relations. In December 1988, Gorbachev had delivered what he called a “watershed” address at the United Nations, announcing that he planned unilaterally to reduce Soviet military forces by 500,000, cut conventional armaments&hellip.

Bonn Embassy cable, The German Question and Reunification

As events in Eastern Europe and especially in East Germany continued to pick up the pace, speculation began to grow, both within the two Germanies and internationally, that German reunification was once again a topic for debate. The West European had already speculated that West Germany might abandon its commitment to NATO and the European Community in favor of reunification. West German&hellip.

National Security Directive 23: United States Relations with the Soviet Union

As President George H. W. Bush took office in January 1989, factions within his administration disagreed concerning the approach to take with regard to US-Soviet relations. In December 1988, Gorbachev had delivered what he called a “watershed” address at the United Nations, announcing that he planned unilaterally to reduce Soviet military forces by 500,000, cut conventional armaments&hellip.

President Bush and Chancellor Kohl discuss Eastern Europe

The fall of 1989 was a turbulent one. A new reform-oriented government had been elected in Poland, new elections were scheduled in Hungary, and East Germany had a new leader, Egon Krenz, who was speaking openly about reforms in the GDR (German Democratic Republic, also known as East Germany). In this telephone conversation, U.S. President George H. W. Bush discusses the situation in Poland,&hellip.

President Bush and Chancellor Kohl Make Remarks on German Unification

West German Chancellor Helmut Kohl and U.S. President George H. W. Bush kept in close contact throughout the period between the fall of the Berlin Wall in November 1989 and Germany's unification on October 3, 1990. The process of German unification was complicated by the fact that there was never an official treaty ending World War II. Thus, the four victorious powers (France, the United&hellip.

Joint Press Conference of President Bush and Chairman Gorbachev at the Malta Summit

US President George H. W. Bush and Soviet President Mikhail Gorbachev held their first summit early in December 1989 onboard a Soviet cruise ship docked off the coast of Malta. Prior to arriving, Gorbachev wondered if he would be able to establish a relationship of trust with Bush as he had achieved with other Western leaders, since information coming into the Kremlin indicated that Bush’s&hellip.

Appealing to College Students in Hungary

In the summer of 1989, President George Bush made an official visit to several East European countries, each in the midst of democratic demonstrations and public pressure on their Communist regimes. These visits provided President Bush an opportunity to lend support for the dramatic changes in Eastern Europe. In Hungary, for example, the President gave a speech at the famous Karl Marx&hellip.

NATO Statement of the Future of East-West Relations

On December 3, 1989, following the summit meeting in Malta between US President George H. W. Bush and Soviet President Mikhail Gorbachev, in which the leaders attested to an historic shift in US-Soviet relations, Bush traveled to Brussels to report on the meeting to a special summit of NATO leaders. The next day, Bush delivered a speech in which he discussed the issue of German reunification.&hellip.

NATO celebrates German Reunification

On 3 October 1990, the constitution of West Germany was extended to cover the five states of East Germany, reunifying Germany as a single country under one law. Congratulations were extended to the new country from around the world, including from the North Atlantic Treaty Organization (NATO), which could celebrate the reunification as one of its own achievements. NATO was a military alliance&hellip.


Biden-Putin Geneva Summit Stirs Memories Of 1985 Reagan-Gorbachev Meet

Wednesday’s talks between US President Joe Biden and Russian counterpart Vladimir Putin evoke vivid memories of the 1985 Geneva summit, when Cold War rivals Ronald Reagan and Mikhail Gorbachev met for the very first time.

The November weather in the Swiss city may have been chilly, but relations began to thaw between Washington and Moscow as the US president and the Soviet leader came face to face on neutral territory.

Now some 36 years on, Biden and Putin are holding decidedly less hopeful talks on the placid shores of Lake Geneva, even as history weighs on them.

Back in 1985, “the atmosphere was relaxed… They had both lined something up to seduce the other camp,” said former AFP correspondent Didier Lapeyronie, who covered the Reagan-Gorbachev talks.

“At the same time, we were all aware that it was a historic moment.”

And yet the encounter was preceded with what could have been an ill omen. Just before US president Reagan arrived at one of the summit locations, a Swiss soldier waiting in the ceremonial honour guard fainted, overcome by the bitter cold.

Six years before the eventual collapse of the Soviet Union, the 1985 Geneva summit focused on de-escalating the nuclear arms race between the two superpowers, and came with hopes of fostering better East-West relations.

The three-day summit was covered by 3,500 journalists.

Nicolas Burgy, who was at Geneva Airport for AFP to report on the Reagans’ arrival, recalls the sense of “joy” in the air.

“There was a casual sort of feeling,” he said.

Fireside chat

One of the most enduring images from the summit is a photograph of the two most powerful men on the planet sitting beside a fireplace and smiling at each other from their armchairs in what could be a cosy fireside chat between two old friends.

The conviviality extended to their wives Raisa Gorbacheva and Nancy Reagan, who chatted over tea under the gaze of photographers.

Marie-Noelle Blessig, charged with following the wives’ programme for AFP, remembers seeing Gorbacheva paying a visit to the United Nations’ Geneva headquarters “to greet staff at the UN, where she was received with loud applause”.

Another sign of the thaw was the first handshake between Gorbachev and Reagan, which lasted seven seconds.

The historic moment took place in front of the Villa Fleur d’Eau, a late 19th-century mansion on the shores of Lake Geneva.

The villa is currently up for sale.

The handshake took place before freezing photographers and reporters who stood waiting in the garden in the bitter cold.

As the Americans had chosen the large villa for day one of the talks, Reagan was there first to welcome Gorbachev, “seemingly in very good spirits”, said Claude Smadja, a former deputy editor of Switzerland’s TSR television, who witnessed the moment.

“Straight away there was the very American, very Californian side of Reagan, shaking Gorbachev’s hand, putting his other hand on his shoulder to usher him inside, and the exchange of smiles.

“The two wanted to show that they were very much at ease.”

Awe-inspiring moment

It was only when Gorbachev arrived at the villa that Christiane Berthiaume, who worked for Radio Canada, realised the importance of the moment.

“Not a single journalist asked him a question when he got out of the car. We were all simply speechless. It was awe-inspiring,” said Berthiaume, who later became a spokeswoman for various UN agencies.

The fact that the Soviet leader was there for a summit with the US president “was a sign that the Cold War, a period marked by fear, was coming to an end”.

In a sign of how high the stakes were, the US and Soviet delegations decided to impose a “total blackout” on updating the media until the end of the summit.

“In fact, despite the personal warmth, the initial encounter was very harsh. The two sides’ positions were very far apart,” said Smadja, who went on to become the World Economic Forum’s managing director.

Hosts Switzerland were also well aware of the gulf between the two superpowers — so much so that the Swiss president Kurt Furgler’s assistant Walter Fust had to prepare for his boss “two different welcoming speeches, taking into account the different cultures”.

The cultural divide was also evident in the formality of the two delegations, Fust told AFP.

“The Russian participants arrived in formation very disciplined. The Americans were less strict on following instructions and the protocol order,” he said.

Meanwhile Nancy Reagan, he added, wanted to replace the bottles of mineral water provided with US ones, and also wanted an aide to try out her food before she did.

(Except for the headline, this story has not been edited by NDTV staff and is published from a syndicated feed.)


Soviet Union in History (Part 11)

    USSR performs nuclear test at Eastern Kazakh/Semipalitinsk USSR USSR performs nuclear test at Eastern Kazakh/Semipalitinsk USSR #3931 Batten, #4529 Webern, #4530 Smoluchowski, #4818 Elgar, #5502 Brashear & #5943 Lovi Soviet sub crashes into USS aircraft carrier Kitty Hawk off Japan USSR performs nuclear test at Eastern Kazakh/Semipalitinsk USSR General Secretary Konstantin Chernenko named President of the Soviet Union

Veranstaltung von Interesse

    USSR performs nuclear test at Eastern Kazakh/Semipalitinsk USSR FBI arrests John A Walker Jr, convicted of spying for USSR US sailor Michael L Walker arrested for spying for USSR USSR's Vega 1 deposits lander on surface of Venus En route to Halley's Comet, USSR's Vega 2 drops lander on Venus Andrei Gromyko appointed president of USSR USSR performs nuclear test at Eastern Kazakh/Semipalitinsk USSR USSR performs underground nuclear Test USSR performs nuclear Test at Eastern Kazakh/Semipalitinsk USSR Rudolf Povarnitsin of USSR sets new high jump world record (7'10"12) Russian Igor Paklin sets new high jump world record at 2.41m in Kobe, Japan U.S. 7th Circuit Court rules Soviet defector Walter Polovchak can't be forcibly returned to parents' country if it's deemed "not in the best interests" of underage defectors President Reagan arrives in Geneva for a summit with Soviet leader Mikhail Gorbachev

Pripyat: Nuclear Wasteland

1986-04-26 World's worst nuclear disaster: 4th reactor at Chernobyl nuclear power station in USSR explodes, 31 die, radioactive contamination reaches much of Western Europe

'I Love You Pripyat, Forgive Me!' scrawled on the walls of a Pripyat clinic during its hasty evacuation after the Chernobyl disaster
    Soviet authorities order the evacuation of the city of Pripyat (pop. 50,000) 1 day after the Chernobyl nuclear accident Soviet TV news program Vremya announces a nuclear accident at Chernobyl nuclear power station, 2 days after the event Soviet authorities arrested Nicholas Daniloff (US News World Report) USSR charges correspondent Nicholas Daniloff with spying NYC jury indicts Soviet United Nations employee Gennadly Zakharov of spying Marina Stepanova of USSR sets 400m hurdle woman's record (52.94) USSR releases American journalist Nicholas Daniloff confined on spy charges US releases Soviet spy Gennadiy Zakharov Soviet Yankee-class sub sinks off NC, 3 die USSR expels five US diplomats

Veranstaltung von Interesse

1986-12-19 USSR frees dissident Andrei Sakharov from internal exile


BOOK REVIEW: 'Reagan at Reykjavik'

Ken Adelman, President Reagan’s arms-control director, was at the fateful October 1986 weekend summit between Reagan and Soviet leader Mikhail Gorbachev. Not only was he an eyewitness to and participant in what proved to be an intensely dramatic event in the Cold War, he is also a very good writer. He captures the drama and tension of those 48 hours that transports the reader to the middle of each scene of Oct. 11-12 in Reykjavik, Iceland.

The Reykjavik meeting was the unforeseen summit. There had been staff-level exchanges between the two governments to have a preliminary meeting to plan for a full-scale summit in Washington late in 1987.

Then, on Sept. 15, Mr. Gorbachev replied to a July letter from Reagan that had restated U.S. arms proposals. In his six-page reply, the Soviet leader wrote defensively about his perception that the United States was carrying out a deliberate plan to delegitimize the USSR. Then, in the final page, he switched “from nasty to nice,” proposing “a quick one-on-one meeting, let us say in Iceland or London, maybe just for one day” with the subject to be arms control. He added that the two could “engage in a strictly confidential, private and frank discussion (possibly with only our foreign ministers present).”

Reagan who, for a long time, had been developing a strong desire to one day eliminate all nuclear weapons, saw such a meeting as an opportunity to talk about that possibility. Therefore, rushed planning began. Both men would go with small staffs.

Hofdi House was chosen as the site for the meetings. Owned by the Icelandic government, it stood by itself, simplifying security. About the size of a suburban American home (2,300 square feet) it would be just large enough for the principals to meet and for staff meetings on the second floor.

Mr. Adelman writes that what had been expected to be an uneventful weekend turned out to be “an emotional roller coaster, full of twists and turns, ups and downs all weekend long.”

At the Saturday morning meeting, Mr. Gorbachev took the initiative by announcing his agenda items. He proposed possible reductions of strategic weapons. On the second item, intermediate weapons, he said that British and French nuclear weapons could be left as is however, American weapons should be removed from Europe. Recognizing the serious condition of the Soviet economy, he wanted strict adherence to the Anti-Ballistic Missile (ABM) Treaty and no Strategic Defense Initiative (SDI) by the Americans.

Reagan argued vigorously that “SDI makes the elimination of nuclear weapons possible.” His proposal was to field-test SDI with Soviet representatives observing. If the test proved practical, SDI technology would be shared with the USSR. Also, SDI would not be deployed until offensive strategic missiles were dismantled. Mr. Gorbachev was both skeptical and negative. Soviet intelligence had mistakenly concluded that SDI was much further along than it actually was. Mr. Gorbachev knew that the USSR could not bear a race over SDI, neither technologically nor economically.

He hinted that the United States could use space-based missiles to target the USSR, and he treated the shared technology offer as not serious.

The two agreed to continue their discussions in the afternoon. Along with Secretary of State George P. Shultz and USSR Foreign Minister Eduard Shevardnadze, they left for their respective embassies.

In the afternoon, Reagan sought to overcome Mr. Gorbachev’s skepticism about SDI.

There was thrust and parry, but no agreement except to turn the agenda items over to teams of American and Russian experts. Paul Nitze, a skilled U.S. negotiator, and Sergey Akhromeyev, decorated war hero and chief of the USSR general staff, led the two teams.

After a 3 a.m. break, Akhromeyev announced a breakthrough: The Soviets would agree to a 50 percent cut in strategic weapon down to equality. Mr. Adelman concludes in his book that “Akhromeyev served nobly at Reykjavik.” The session concluded at daybreak.

The Sunday morning session devolved quickly into previous positions argued by Reagan and Mr. Gorbachev. Before long, however, Reagan began to speak of the benefits of the “Zero Option” — the elimination of all nuclear weapons. Mr. Gorbachev agreed in principal.

At that point, Mr. Gorbachev said he could accept Reagan’s position on intermediate-range weapons. That is, treat the respective distribution both equally and in Asia as well as Europe. Reagan then agreed to Mr. Gorbachev’s proposal to uphold the ABM Treaty for another 10 years however, when Mr. Gorbachev reiterated his proposal to restrict SDI to the laboratory, Reagan refused.

In the final session, Sunday afternoon, they argued over the wording of final statements drafted by Mr. Shultz and Mr. Shevardnadze. Both agreed to stating the goal of eliminating all nuclear weapons however, Mr. Gorbachev made one last argument for keeping SDI in the laboratory, and Reagan once again said he could not agree. Thus, the meeting ended with no agreement and no joint statement.

News media and many others concluded that Reykjavik had been a failure. Time and history, however, have proved that it was the climactic event of the Cold War. Mr. Gorbachev had to go home and hasten the reforms he had begun. This turned out to be an irreversible process. As it was, Reagan’s stand proved to be the last word.

Peter Hannaford is a board member of the Committee on the Present Danger. His latest book is “Presidential Retreats” (Threshold Editions, 2012).


Previously Secret U.S. and Soviet Documents on the 1986 Reagan-Gorbachev Summit Reveal Deal Was Closer than Believed

The documents include Gorbachev's initial letter to Reagan from 15 September 1986 asking for "a quick one-on-one meeting, let us say in Iceland or in London," newly translated Gorbachev discussions with his aides and with the Politburo preparing for the meeting, U.S. Secretary of State George Shultz's briefing book for the summit, the complete U.S. and Soviet transcripts of the Reykjavik summit, and the internal recriminations and reflections by both sides after the meeting failed to reach agreement.

Archive director Thomas Blanton, Archive director of Russia programs Dr. Svetlana Savranskaya, and Pulitzer-Prize-winning biographer Dr. William Taubman presented the documents to Gorbachev at a state dinner in the residence of President Olafur Ragnar Grimsson of Iceland on October 12 marking the 20th anniversary of the summit, which Grimsson commented had put Iceland on the map as a meeting place for international dialogue.

The documents show that U.S. analysis of Gorbachev's goals for the summit completely missed the Soviet leader's emphasis on "liquidation" of nuclear weapons, a dream Gorbachev shared with Reagan and which the two leaders turned to repeatedly during the intense discussions at Reykjavik in October 1986. But the epitaph for the summit came from Soviet aide Gyorgy Arbatov, who at one point during staff discussions told U.S. official Paul Nitze that the U.S. proposals (continued testing of missile defenses in the Strategic Defense Initiative or SDI while proceeding over 10 years to eliminate all ballistic missiles, leading to the ultimate abolition of all offensive nuclear weapons) would require "an exceptional level of trust" and therefore "we cannot accept your position."

Politburo notes from October 30, two weeks after the summit, show that Gorbachev by then had largely accepted Reagan's formulation for further SDI research, but by that point it was too late for a deal. The Iran-Contra scandal was about to break, causing Reagan's approval ratings to plummet and removing key Reagan aides like National Security Adviser John Poindexter, whose replacement was not interested in the ambitious nuclear abolition dreams the two leaders shared at Reykjavik. The documents show that even the more limited notion of abolishing ballistic missiles foundered on opposition from the U.S. military which presented huge estimates of needed additional conventional spending to make up for not having the missiles.

The U.S. documents were obtained by the Archive through Freedom of Information Act and Mandatory Declassification Review requests to the Ronald Reagan Presidential Library and the U.S. Department of State. The Soviet documents came to the Archive courtesy of top Gorbachev aide Anatoly Sergeyevich Chernyaev, who has donated his diary and notes of Politburo and other Gorbachev discussions to the Archive, and from the Volkogonov collection of the U.S. Library of Congress.

These documents are now available on the Web site of the National Security Archive:


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