Israel und Jordanien unterzeichnen Friedensabkommen - Geschichte

Israel und Jordanien unterzeichnen Friedensabkommen - Geschichte


We are searching data for your request:

Forums and discussions:
Manuals and reference books:
Data from registers:
Wait the end of the search in all databases.
Upon completion, a link will appear to access the found materials.

Israel und Jordanien unterzeichnen Friedensabkommen

Am 26. Oktober 1994 unterzeichneten Israel und Jordanien ein Friedensabkommen, das den Kriegszustand zwischen ihnen beendete. Das Abkommen löste kleinere Grenzstreitigkeiten zwischen den beiden Seiten und stellte vollständige diplomatische Beziehungen her.



Israel und Jordanien befanden sich seit 1948 offiziell im Krieg, als Transjordanien in Israel einmarschierte, als Israel seine Unabhängigkeit erklärte. 1988 verzichtete Jordanien offiziell auf jeden Anspruch auf das Westjordanland. Nachdem Israel mit der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) das Oslo-Abkommen geschlossen hatte, war der Weg für Jordanien und Israel frei, ein Friedensabkommen zu schließen. Präsident Bill Clinton übte Druck auf die Jordanier aus, ein Abkommen mit Israel zu schließen, und im Juli 1994 schlossen Israel und Jordanien als erste Stufe ein Nichtkriegsabkommen. In den nächsten drei Monaten verhandelten die beiden Länder ein endgültiges Friedensabkommen. Dieses Abkommen legte die Grenzen fest und stellte auch vollständige diplomatische Beziehungen zwischen Israel und Jordanien her. Zwei der besonderen Bestimmungen des Abkommens waren die Anerkennung der historischen Rolle Jordaniens bei den muslimischen heiligen Stätten in Jerusalem und Israels Vereinbarung, Jordanien 50.000.000 Kubikmeter Wasser zur Verfügung zu stellen. Die beiden Seiten vereinbarten auch, gemeinsam an Lösungen für die palästinensischen Flüchtlinge zu arbeiten


Friedensverhandlungen zwischen Israel und Jordanien: Friedensvertrag zwischen Israel und Jordanien

Die Regierung des Staates Israel und die Regierung des Haschemitischen Königreichs Jordanien:

Lager in Erinnerung an die von ihnen am 25. Juli 1994 unterzeichnete Washingtoner Erklärung, zu deren Einhaltung sich beide verpflichtet haben

Zielen zur Erreichung eines gerechten, dauerhaften und umfassenden Friedens im Nahen Osten auf der Grundlage der Resolutionen 242 und 338 des Sicherheitsrats in all ihren Aspekten

Lager vor Augen, wie wichtig es ist, den Frieden auf der Grundlage von Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Achtung der grundlegenden Menschenrechte zu erhalten und zu stärken, um dadurch psychologische Barrieren zu überwinden und die Menschenwürde zu fördern

Bekräftigung ihren Glauben an die Ziele und Grundsätze der Charta der Vereinten Nationen und die Anerkennung ihres Rechts und ihrer Verpflichtung, miteinander sowie mit allen Staaten in Frieden innerhalb sicherer und anerkannter Grenzen zu leben

Verlangen freundschaftliche Beziehungen und Zusammenarbeit zwischen ihnen im Einklang mit den Grundsätzen des Völkerrechts zu entwickeln, die die internationalen Beziehungen in Friedenszeiten regeln

Verlangen sowie um dauerhafte Sicherheit für beide Staaten zu gewährleisten und insbesondere Bedrohungen und Gewaltanwendung zwischen ihnen zu vermeiden

Lager daran erinnern, dass sie in ihrer Washingtoner Erklärung vom 25. Juli 1994 die Beendigung des Kriegszustandes zwischen ihnen erklärt haben

Entscheiden Frieden zwischen ihnen in Übereinstimmung mit diesem Friedensvertrag herzustellen

Habe wie folgt zugestimmt:

ARTIKEL 1

HERSTELLUNG DES FRIEDENS

Hiermit wird Frieden zwischen dem Staat Israel und dem Haschemitischen Königreich Jordanien (den "Parteien") mit Wirkung ab dem Austausch der Ratifikationsurkunden dieses Vertrags hergestellt.

ARTIKEL 2

    Sie erkennen die Souveränität, territoriale Integrität und politische Unabhängigkeit des anderen an und werden sie respektieren

ARTIKEL 3

    Die internationale Grenze zwischen Israel und Jordanien wird unter Bezugnahme auf die Grenzdefinition gemäß dem Mandat, wie in Anhang I (a) gezeigt, auf dem beigefügten Kartierungsmaterial und den darin angegebenen Koordinaten abgegrenzt.

ARTIKEL 4

      1. Beide Vertragsparteien sind sich bewusst, dass gegenseitiges Verständnis und Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen ein wesentlicher Bestandteil ihrer Beziehungen sein und die Sicherheit der Region weiter erhöhen werden, und verpflichten sich, ihre Sicherheitsbeziehungen auf gegenseitiges Vertrauen und die Förderung gemeinsamer Interessen zu stützen und Zusammenarbeit, und auf einen regionalen Rahmen der Partnerschaft in Frieden hinzuweisen.

        die Androhung oder Anwendung von Gewalt oder Waffen, konventioneller, nicht-konventioneller oder sonstiger Art, gegeneinander oder von anderen Handlungen oder Aktivitäten zu unterlassen, die die Sicherheit der anderen Vertragspartei beeinträchtigen

        Beitritt oder in irgendeiner Weise Unterstützung, Förderung oder Zusammenarbeit mit einer Koalition, Organisation oder Allianz mit militärischem oder sicherheitspolitischem Charakter mit einer dritten Partei, deren Ziele oder Aktivitäten die Einleitung von Aggressionen oder anderen militärischen Feindseligkeiten gegen die andere Partei umfassen, im Widerspruch zu den Bestimmungen dieses Vertrages.

        die notwendigen und wirksamen Maßnahmen zu treffen, um terroristische, subversions- oder gewalttätige Handlungen von ihrem Hoheitsgebiet aus oder durch dieses zu verhindern, und notwendige und wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um solche Aktivitäten und alle ihre Täter zu bekämpfen.

        die Schaffung einer Region im Nahen Osten frei von feindlichen Allianzen und Koalitionen

      ARTIKEL 5

        Die Vertragsparteien kommen überein, innerhalb eines Monats nach Austausch der Ratifikationsurkunden zu diesem Vertrag uneingeschränkte diplomatische und konsularische Beziehungen aufzunehmen und residente Botschafter auszutauschen.

      ARTIKEL 6

        Die Vertragsparteien kommen überein, die rechtmäßige Zuweisung von beiden in den Gewässern des Jordan und des Yarmouk sowie des Grundwassers von Araba/Arava gemäß den vereinbarten akzeptablen Grundsätzen, Mengen und Qualitäten gemäß Anhang II anzuerkennen, die in vollem Umfang eingehalten werden, und eingehalten.

        Erschließung bestehender und neuer Wasserressourcen, Erhöhung der Wasserverfügbarkeit, ggf. durch Kooperationen auf regionaler Ebene und Minimierung der Verschwendung von Wasserressourcen durch die Nutzungskette

      ARTIKEL 7

        In Anbetracht der wirtschaftlichen Entwicklung und des Wohlstands als Säulen des Friedens, der Sicherheit und der harmonischen Beziehungen zwischen Staaten, Völkern und einzelnen Menschen bekräftigen die Vertragsparteien unter Kenntnisnahme der zwischen ihnen getroffenen Vereinbarungen ihren gegenseitigen Wunsch, die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen ihnen zu fördern, sowie im Rahmen einer breiteren regionalen Wirtschaftskooperation.

        alle diskriminierenden Hindernisse für normale Wirtschaftsbeziehungen zu beseitigen, gegeneinander gerichtete Wirtschaftsboykotte zu beenden und bei der Beendigung von Boykotten gegen eine der Parteien durch Dritte zusammenzuarbeiten

      ARTIKEL 8

        In Anerkennung der massiven menschlichen Probleme, die beiden Vertragsparteien durch den Konflikt im Nahen Osten verursacht wurden, sowie ihres Beitrags zur Linderung menschlichen Leidens werden die Vertragsparteien versuchen, diese auf bilateraler Ebene auftretenden Probleme weiter zu lindern.

        bei Vertriebenen in einem viergliedrigen Komitee zusammen mit Ägypten und den Palästinensern:

        im Rahmen der Multilateralen Arbeitsgruppe für Flüchtlinge

      ARTIKEL 9

        Jede Partei gewährt freien Zugang zu Orten von religiöser und historischer Bedeutung.

      ARTIKEL 10

      KULTURELLER UND WISSENSCHAFTLICHER AUSTAUSCH

      Die Vertragsparteien, die in Konfliktzeiten entstandene Vorurteile beseitigen wollen, erkennen an, dass ein kultureller und wissenschaftlicher Austausch in allen Bereichen wünschenswert ist, und kommen überein, normale kulturelle Beziehungen zwischen ihnen aufzubauen. So schließen sie die Verhandlungen über kulturelle und wissenschaftliche Abkommen so bald wie möglich und spätestens 9 Monate nach Austausch der Ratifikationsurkunden dieses Vertrags ab.

      ARTIKEL 11

        Die Vertragsparteien bemühen sich um gegenseitiges Verständnis und Toleranz auf der Grundlage gemeinsamer historischer Werte und verpflichten sich dementsprechend:

        sich gegenseitig feindseliger oder diskriminierender Propaganda zu enthalten und alle möglichen rechtlichen und administrativen Maßnahmen zu ergreifen, um die Verbreitung solcher Propaganda durch jede im Hoheitsgebiet einer der Vertragsparteien anwesende Organisation oder Person zu verhindern

      ARTIKEL 12

      BEKÄMPFUNG VON KRIMINALITÄT UND DROGEN

      Die Vertragsparteien werden bei der Bekämpfung der Kriminalität, insbesondere des Schmuggels, zusammenarbeiten und alle erforderlichen Maßnahmen zur Bekämpfung und Verhütung solcher Aktivitäten wie der Herstellung und des Handels mit illegalen Drogen treffen und die Täter vor Gericht stellen handelt. Diesbezüglich nehmen sie die zwischen ihnen in den oben genannten Bereichen gemäß Anhang III getroffenen Vereinbarungen zur Kenntnis und verpflichten sich, alle einschlägigen Vereinbarungen spätestens 9 Monate nach Austausch der Ratifikationsurkunden dieses Vertrags abzuschließen.

      ARTIKEL 13

        Jede Vertragspartei wird den freien Verkehr von Staatsangehörigen und Fahrzeugen der anderen in und innerhalb ihres Hoheitsgebiets gemäß den für Staatsangehörige und Fahrzeuge anderer Staaten geltenden allgemeinen Vorschriften gestatten. Keine Partei wird diskriminierende Steuern oder Beschränkungen des freien Personen- und Fahrzeugverkehrs von ihrem Hoheitsgebiet in das Hoheitsgebiet der anderen Partei erheben.

      ARTIKEL 14

        Unbeschadet des Absatzes 3 erkennt jede Vertragspartei das Recht der Schiffe der anderen Vertragspartei auf unschuldige Durchfahrt durch ihre Hoheitsgewässer in Übereinstimmung mit den Regeln des Völkerrechts an.

      ARTIKEL 15

        Die Vertragsparteien erkennen die Rechte, Vorrechte und Pflichten, die in den multilateralen Luftverkehrsabkommen, deren Vertragsparteien sind, insbesondere durch das Übereinkommen von 1944 über die internationale Zivilluftfahrt (Chicago-Abkommen) und das Internationale Luftverkehrstransitabkommen von 1944, als füreinander anwendbar an .

      ARTIKEL 16

      POSTEN UND TELEKOMMUNIKATION

      Die Vertragsparteien nehmen zur Kenntnis, dass zwischen ihnen im Einklang mit der Washingtoner Erklärung direkte Telefon- und Faxverbindungen eingerichtet wurden. Postalische Links, deren Verhandlungen abgeschlossen sind, werden bei Unterzeichnung dieses Vertrags aktiviert. Die Vertragsparteien vereinbaren ferner, dass zwischen ihnen in Übereinstimmung mit allen einschlägigen internationalen Übereinkommen und Vorschriften normale drahtlose und Kabelkommunikations- und Fernsehweiterleitungsdienste über Kabel, Funk und Satellit eingerichtet werden. Die Verhandlungen über diese Themen werden spätestens 9 Monate nach Austausch der Ratifikationsurkunden dieses Vertrags abgeschlossen.

      ARTIKEL 17

      TOURISMUS

      Die Vertragsparteien bekräftigen ihren gemeinsamen Wunsch, die Zusammenarbeit im Tourismusbereich zu fördern. Um dieses Ziel zu erreichen, kommen die Vertragsparteien – unter Kenntnisnahme der zwischen ihnen getroffenen Vereinbarungen über den Tourismus – überein, so bald wie möglich zu verhandeln und spätestens drei Monate nach Austausch der Ratifikationsurkunden zu schließen Vertrag, ein Abkommen zur Erleichterung und Förderung des gegenseitigen Tourismus und des Fremdenverkehrs aus Drittländern.

      ARTIKEL 18

      UMGEBUNG

      Die Vertragsparteien werden in Umweltfragen zusammenarbeiten, einem Bereich, dem sie große Bedeutung beimessen, einschließlich der Erhaltung der Natur und der Verhütung von Umweltverschmutzung, wie in Anhang IV festgelegt. Sie werden darüber eine Vereinbarung aushandeln, die spätestens 6 Monate nach Austausch der Ratifikationsurkunden dieses Vertrags geschlossen werden soll.

      ARTIKEL 19

        Die Vertragsparteien werden bei der Entwicklung von Energieressourcen zusammenarbeiten, einschließlich der Entwicklung energiebezogener Projekte wie der Nutzung von Sonnenenergie.

      ARTIKEL 20

      ENTWICKLUNG DES RIFT-TALS

      Die Vertragsparteien messen der integrierten Entwicklung des Jordangrabens, einschließlich gemeinsamer Projekte in den Bereichen Wirtschaft, Umwelt, Energie und Tourismus, große Bedeutung bei. Unter Kenntnis der im Rahmen des Trilateralen Israel-Jordanien-USA-Wirtschaftsausschusses für den Jordan Rift Valley Development Masterplan erarbeiteten Leistungsbeschreibungen werden sie ihre Bemühungen um den Abschluss der Planung und die Umsetzung energisch fortsetzen.

      ARTIKEL 21

      GESUNDHEIT

      Die Vertragsparteien werden im Gesundheitsbereich zusammenarbeiten und im Hinblick auf den Abschluss eines Abkommens innerhalb von neun Monaten nach Austausch der Ratifikationsurkunden dieses Vertrags verhandeln.

      ARTIKEL 22

      LANDWIRTSCHAFT

      Die Vertragsparteien arbeiten in den Bereichen Landwirtschaft, einschließlich Veterinärdienste, Pflanzenschutz, Biotechnologie und Marketing, zusammen und verhandeln im Hinblick auf den Abschluss eines Abkommens innerhalb von sechs Monaten nach Austausch der Ratifikationsurkunden Vertrag.

      ARTIKEL 23

      AQABA UND EILAT

      Die Vertragsparteien kommen überein, so bald wie möglich, spätestens jedoch einen Monat nach Austausch der Ratifikationsurkunden zu diesem Vertrag Verhandlungen über Vereinbarungen aufzunehmen, die eine gemeinsame Entwicklung der Städte Aqaba und Eilat in Bezug auf diese Angelegenheiten, unter anderem als gemeinsame Tourismusentwicklung, gemeinsame Zollverwaltung, Freihandelszone, Zusammenarbeit im Luftverkehr, Verhütung von Umweltverschmutzung, maritime Angelegenheiten, Polizei-, Zoll- und Gesundheitszusammenarbeit. Die Vertragsparteien werden alle einschlägigen Abkommen innerhalb von neun Monaten nach Austausch der Ratifikationsurkunden des Vertrags schließen.

      ARTIKEL 24

      BEHAUPTUNGEN

      Die Parteien vereinbaren die Einrichtung einer Schadenkommission zur gegenseitigen Begleichung aller finanziellen Forderungen.

      ARTIKEL 25

        Dieser Vertrag berührt in keiner Weise die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien aus der Charta der Vereinten Nationen und ist nicht so auszulegen, dass sie diese beeinträchtigen.

      ARTIKEL 26

      GESETZGEBUNG

      Die Vertragsparteien verpflichten sich, innerhalb von 3 Monaten nach dem Austausch der Ratifikationen dieses Vertrags alle zur Durchführung des Vertrags erforderlichen Rechtsvorschriften zu erlassen, alle internationalen Verpflichtungen aufzulösen und alle Rechtsvorschriften aufzuheben, die mit dem Vertrag unvereinbar sind.

      ARTIKEL 27

        Dieser Vertrag wird von beiden Vertragsparteien gemäß ihren jeweiligen nationalen Verfahren ratifiziert. Es tritt mit dem Austausch der Ratifikationsurkunden in Kraft.

      ARTIKEL 28

      EINSTWEILIGE MASSNAHMEN

      Die Vertragsparteien werden in bestimmten zu vereinbarenden Bereichen bis zum Abschluss der entsprechenden Abkommen gemäß diesem Vertrag einstweilige Maßnahmen anwenden, wie in Anhang V festgelegt.

      ARTIKEL 29

        Streitigkeiten aus der Anwendung oder Auslegung dieses Vertrags werden durch Verhandlungen beigelegt.

      ARTIKEL 30

      ANMELDUNG

      Dieser Vertrag wird dem Generalsekretär der Vereinten Nationen zur Registrierung gemäß Artikel 102 der Charta der Vereinten Nationen übermittelt.

      Geschehen am Kreuzungspunkt Arava/Araba heute Heshvan 21. 5775, Jumada Al-Ula 21. 1415, was dem 26. Oktober 1994 entspricht, in hebräischer, englischer und arabischer Sprache, wobei alle Texte gleichermaßen verbindlich sind. Bei abweichender Auslegung ist der englische Text maßgebend.


      ISRAEL UND JORDANIEN UNTERZEICHNEN ENTWURF EINES UMFANGREICHEN FRIEDENSVERTRAGS

      Israel und Jordanien haben heute einen Friedensvertragsentwurf paraphiert, der den Weg für regelmäßige diplomatische Beziehungen, verbesserten Handel und einfacheres Reisen nach 46 Jahren zwischen Krieg und unruhiger Koexistenz ebnet.

      Die Vereinbarung, die nach qualvollen Verhandlungen über Nacht erzielt wurde, war die erste große Ergänzung des Flickenteppichs des Nahost-Friedens seit der Vereinbarung zwischen Israel und der Palästinensischen Befreiungsorganisation im vergangenen Jahr. Es war auch das erste Friedensabkommen zwischen Israel und einer arabischen Nation seit dem Vertrag mit Ägypten 1979.

      Während Jordanien und Israel mehr als 20 Jahre lang nicht offen gekämpft hatten und manchmal als heimlich kooperierende Nachbarn erschienen, hielt das Abkommen heute die Dynamik der Friedensbemühungen aufrecht und verlagerte den diplomatischen Fokus auf Syrien als nächstes Nachbarland, das seinen Kriegszustand mit Israel.

      Das Weiße Haus gab heute Abend bekannt, dass Präsident Clinton eine Einladung zur offiziellen Unterzeichnung des Vertrags angenommen hat, die für den 26. Oktober im Grenzgebiet zwischen Eilat und Aqaba geplant ist. König Hussein von Jordanien und Premierminister Yitzhak Rabin von Israel beendeten im Juli in einer Zeremonie im Weißen Haus offiziell den Kriegszustand zwischen Jordanien und Israel, und Clinton lobte den Vertrag heute als „eine außergewöhnliche Leistung im Quotienten“.

      Weder Israel noch Jordanien gaben Einzelheiten des Vertrags bekannt, und Beamte sagten, dass Anhänge zu einem endgültigen Abkommen noch ausgearbeitet werden müssten.

      Aber das israelische Radio berichtete, dass das Abkommen eine Vereinbarung Israels beinhaltete, etwa 50 Millionen Kubikmeter Wasser oder 13,2 Milliarden Gallonen pro Jahr in das trockene Jordanien umzuleiten, wo Wasser, wie anderswo in dieser Region, fast so wertvoll ist wie Öl zur Erhaltung der Wirtschaftlichkeit. Darüber hinaus haben sich die beiden Seiten Berichten zufolge darauf geeinigt, in einem späteren Stadium Staudämme an den Flüssen Yarmuk und Jordan zu bauen, um die Wasserversorgung beider Länder zu erhöhen.

      Das israelische Radio sagte, die beiden Seiten hätten auch eine komplexe Vereinbarung getroffen, die es Jordanien ermöglichen würde, seine Souveränität auf einem von Israel besetzten Gebiet von 135 Quadratmeilen entlang seiner südlichen Grenze wiederzuerlangen, aber etwa 11 Quadratmeilen davon an Israel zurückzupachten .

      Die ungewöhnliche Vereinbarung könnte zu einem Präzedenzfall für Israels Verhandlungen mit Syrien über die weitaus umfangreichere und explosivere Frage der Kontrolle über die von Israel besetzten Golanhöhen werden, dem zentralen Streitpunkt zwischen Israel und dem syrischen Präsidenten Hafez el-Assad.

      Heute jedoch schienen sowohl israelische als auch jordanische Führer in Amman, die sich von benachbarten Podiumsplätzen aus anstrahlten, darauf bedacht zu sein, die Vorzüge ihrer Vereinbarung und die Wärme einer Beziehung zu unterstreichen, die weithin als geheim angesehen wird, als die beiden Seiten wurden nicht offiziell gesprochen.

      »Niemand hat verloren, niemand hat gewonnen, wir haben alle gewonnen«, sagte Mr. Rabin.

      König Hussein sagte: „Zwischen uns ist es hoffentlich ein Neuanfang, ein Neuanfang.“ Die beiden Führer sprachen bei der Zeremonie im königlichen Gastpalast, wo der Vertrag von Herrn Rabin und seinem jordanischen Amtskollegen Abdul- Salam al-Majali, mit viel gegenseitigem Lob vom König und Herrn Rabin.

      Israels Außenminister Shimon Peres überraschte später viele Jordanier, indem er den König umarmte und ihn auf beide Wangen küsste, eine traditionelle Form der arabischen Begrüßung.

      Seit Jordanien im Juli mit Israel ein Abkommen zur Beendigung des 46 Jahre andauernden formellen Kriegszustands unterzeichnet hat, werden kontinuierlich Verhandlungen um die Unterzeichnung eines Friedensvertrags geführt.

      Bis Sonntag gab es jedoch kaum Anzeichen dafür, dass die Verhandlungen, die mit der Madrider Friedenskonferenz 1991 nach dem Ende des Golfkriegs begannen, kurz davor standen, ungelöste Differenzen in Wasser-, Territoriums- und Sicherheitsfragen zu überwinden.

      Dann, am Sonntagabend, erfuhren die Israelis, dass Herr Rabin und Herr Peres nach einer Woche, die in Israel von der Entführung und Ermordung eines israelischen Soldaten durch islamische Militante geprägt war, nach Amman, der jordanischen Hauptstadt, geflogen waren.

      Die Episode schien den Druck auf Israels Abkommen mit der P.L.O. von palästinensischen Militanten. Die Dringlichkeit des Besuchs in Amman hinterließ den Eindruck, dass Herr Rabin unbedingt den Schwung seiner Annäherungsversuche an Jordanien als Vereinbarung mit der P.L.O. schien auf Herausforderungen zu stoßen.

      Die Paraphierung stellte jedoch nicht das Ende der Verhandlungen dar.

      Am Dienstag sollen Beamte beider Seiten in der jordanischen Hafenstadt Aqaba am Roten Meer ausführliche Gespräche über Anhänge zum Vertrag aufnehmen. Danach muss das Abkommen von beiden Parlamenten genehmigt werden, was als Formalität angesehen wird.

      Von den noch offenen Fragen war Wasser das weitreichendste.

      Nach jordanischen Berichten haben sowohl Israel als auch Syrien Jordaniens Zugang zum Wasser der Flüsse Jordan und Yarmuk nach und nach eingeschränkt, so dass von einer jährlichen Zuteilung von 477 Millionen Kubikmetern pro Jahr, die 1953 in von den USA geförderten Vorschlägen vorgesehen war, Jordanien jetzt keine aus dem Jordan und nur etwa 100 Millionen von den Yarmuk erhalten.

      Israels gemeldete Vereinbarung, 50 Millionen Kubikmeter pro Jahr nach Jordanien umzuleiten, vermutlich aus dem See Genezareth, ist daher ein wichtiger wirtschaftlicher Schub für ein Land, dessen unterirdische Wasservorräte schnell erschöpft sind. Jordanien rationiert bereits Wasser.

      Für Israel bedeutete das Abkommen eine Konzession, weil es seit langem argumentiert, dass es in der Region zu wenig Wasser gibt, um es zu teilen, und dass der Mangel langfristig nur durch die Erschließung neuer Wasserquellen behoben werden kann.

      Die Einigung über das Territorium war weniger dramatisch, schien jedoch ein neuer Ansatz für das seit langem zentrale Problem des Nahen Ostens zu sein.

      "Israel wird alle besetzten jordanischen Gebiete mit geringfügigen Grenzratifizierungen auf Gegenseitigkeit zurückgeben", sagte Premierminister Majali. Die territoriale Vereinbarung hat keine Auswirkungen auf das von Israel besetzte Westjordanland, das einst von Jordanien regiert wurde, da König Hussein die legislativen und administrativen Verbindungen zu dem Territorium zugunsten der P.L.O. aufgab. 1988.

      Jordanien und Israel sagten, sie hätten vereinbart, dass die internationale Grenze zwischen ihren Ländern mit kleinen Änderungen einer britischen Demarkationslinie zwischen Jordanien und dem von Großbritannien mandatierten Palästina aus dem Jahr 1922 folgen sollte.

      Das israelische Radio sagte, dass Jordanien alle Gebiete zurückgewonnen habe, die es gefordert hatte, aber dass einige von ihnen wegen ihrer Bedeutung für die Bauern an Israel verpachtet würden. Israelische Beamte sagten, die Menge betrage nicht mehr als etwa 11,5 Quadratmeilen.

      Die Einigung gefiel jedoch nicht allen.

      Jordaniens islamische Fundamentalisten, dem Beispiel derer in Gaza und der besetzten Westbank folgend, schworen, sich dem Abkommen zu widersetzen und sagten, es sei gegen "alles, wofür Muslime und Araber stehen und an das sie glauben". Die islamische Opposition kontrolliert 16 der 80 Sitze in das Unterhaus des jordanischen Parlaments und kann seine Ratifizierung nicht allein verhindern.

      In Israel stellten Oppositionelle des Likud die Eile, mit der die Einigung erzielt worden war, in Frage. "Es gibt immer Bedenken, besonders wenn ich die Eile sehe", sagte der ehemalige Premierminister Yitzhak Shamir.

      Eine weitere Quelle der Opposition könnte die P.L.O. sein, die in der Vergangenheit mit König Hussein um die Vertretung der Palästinenser wetteiferte und in den letzten Jahren mit Jordanien konkurriert hat, um sich Vorteile aus Friedensbemühungen mit Israel zu sichern. Clinton begrüßt Friedensabkommen

      WASHINGTON, 17. Oktober (Special to The New York Times) – Präsident Clinton begrüßte heute das Friedensabkommen zwischen Israel und Jordanien, und das Weiße Haus sagte, dass Clinton nächste Woche in den Nahen Osten fliegen werde, um einer Unterzeichnungszeremonie beizuwohnen zwei Länder ' Grenze.

      Die Reise erfordert, dass Clinton mehrere Auftritte absagt oder neu ansetzt, um die Aussichten seiner Partei für die Zwischenwahlen zu stärken. Aber die Berater des Präsidenten sagten, er sei zu dem Schluss gekommen, dass seine Teilnahme eine starke Botschaft über die Bedeutung der Friedensbemühungen für die Vereinigten Staaten senden würde, und einige von ihnen schlugen auch vor, dass dies die Aufmerksamkeit der Amerikaner auf einen außenpolitischen Erfolg lenken würde.

      Bevor er für einen Tagesausflug von Washington nach New Mexico flog, lobte Clinton Premierminister Rabin und König Hussein überschwänglich. "Die Vereinigten Staaten haben ihnen beigestanden und mit ihnen zusammengearbeitet, und wir werden ihnen bei jedem Schritt zur Seite stehen", sagte der Präsident.

      An Bord der Air Force One nahm Herr Clinton dann ein Ferngespräch der beiden Führer entgegen, die ihn einluden, an der Unterzeichnung des Abkommens teilzunehmen. Ein hochrangiger Regierungsbeamter sagte, der Präsident habe beschlossen, zu akzeptieren, als er heute Abend wieder an Bord seines Flugzeugs stieg, um nach Washington zurückzukehren.

      Die Entscheidung, die laut offiziellen Angaben einer scharfen Debatte unter seinen Beratern folgte, bedeutet, dass Clinton einen umfangreichen Wahlkampf für demokratische Kandidaten unterbrechen wird, um nach Israel, Jordanien und vielleicht auch nach Kuwait zu fliegen, wo er amerikanische Soldaten besuchen würde.


      Vertrauenswürdige Partner

      Die Beziehung zwischen Rabin und Hussein war entscheidend für den Erfolg der Verhandlungen. Beide vertrauten dem anderen. Hussein sah Rabin als einen Militärmann, der die Sicherheitsfragen unter seinem Kommando hatte. Er war überzeugt, dass er eine einzigartige Gelegenheit hatte, einen Friedensvertrag zu erhalten, und Rabin stand im Mittelpunkt der Eröffnung.

      Der jordanische König Hussein und der israelische Premierminister Yitzhak Rabin sprechen am Ufer des Sees Genezareth in Tzemach am 10. November, nachdem sie ratifizierte Kopien des israelisch-jordanischen Friedensvertrags ausgetauscht haben. Bildnachweis: Reuters.

      Der König sah den Verhandlungsprozess auch eher als eine religiöse Erfahrung denn als eine diplomatische Lösung für die Leidenschaften des arabisch-israelischen Konflikts.

      Der König sah den Verhandlungsprozess auch eher als eine religiöse Erfahrung denn als eine diplomatische Lösung für die Leidenschaften des arabisch-israelischen Konflikts. Er sprach bewegend von der Wiederherstellung des Friedens zwischen den Kindern Abrahams. Er wollte einen warmen Frieden, nicht den kalten Frieden zwischen Ägypten und Israel.

      Jerusalem war auch für die haschemitische Familie ein zentrales Thema. Obwohl der König 1967 die physische Kontrolle über Ost-Jerusalem verlor, hatte er seinen Einfluss auf die muslimischen Institutionen, die die heiligen Stätten in der Stadt verwalteten, beibehalten. Die Bewahrung der Rolle Jordaniens in der Verwaltung der drittheiligsten Stadt des Islam war damals eine sehr hohe Priorität von Hussein und ist es noch heute für seinen Sohn König Abdullah. Bei einem weiteren geheimen Treffen im Mai 1994 im Haus des Königs in London versicherte Rabin dem König, dass Israel an der haschemitischen Verbindung zur Stadt festhalten werde. Es würde in Artikel 9 des Vertrags ausdrücklich erwähnt. Es war der entscheidende Durchbruch.


      Präsident Trump erklärte, dass es „Frieden im Nahen Osten“ geben werde, nachdem er am Dienstag die offizielle Unterzeichnung zweier historischer Friedensabkommen zwischen Israel und zwei anderen Nationen ermöglicht hatte. Die Unterzeichnung des Abraham-Abkommens, die auf dem South Lawn des Weißen Hauses stattfand, leitete die formellen Vereinbarungen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten sowie Israel und Bahrain ein, um diplomatische Beziehungen aufzunehmen.

      "Wir"Wir sind hier, um den Lauf der Geschichte zu ändern", sagte Trump. „Nach Jahrzehnten der Teilung und des Konflikts markieren wir den Beginn eines neuen Nahen Ostens.“

      „Wir sind hier, um den Lauf der Geschichte zu ändern“, erklärte Pres Trump, der vom Balkon des WH im ersten Stock mit Blick auf die Unterzeichnungszeremonie von South Lawn sprach. Er sagte, dies seien die ersten beiden Friedensabkommen dieser Art seit einem Vierteljahrhundert, und es würden noch weitere folgen. pic.twitter.com/Ug7XLqhTZR

      &ndash Mark Knoller (@markknoller) 15. September 2020

      Nach Jahrzehnten der Teilung und des Konflikts markieren wir den Beginn eines neuen Nahen Ostens. Herzlichen Glückwunsch an das Volk Israel, das Volk der Vereinigten Arabischen Emirate und das Volk des Königreichs Bahrain. Gott segne euch alle! pic.twitter.com/gpeqFDtr0S

      &ndash Donald J. Trump (@realDonaldTrump) 15. September 2020

      Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Außenminister der Vereinigten Arabischen Emirate und des Königreichs Bahrain unterzeichneten die offiziellen Dokumente, die die Normalisierung der Beziehungen zwischen den Nationen anordnen.

      Pres Trump, Premierminister von Israel, und die Außenminister von Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten unterzeichnen Dokumente zur Normalisierung der Beziehungen, die ersten zwischen Israel und zwei arabischen Staaten seit einem Vierteljahrhundert. pic.twitter.com/ZpQKzQygna

      &ndash Mark Knoller (@markknoller) 15. September 2020

      Die Führer beenden die Unterzeichnungszeremonie, indem sie den geladenen Gästen auf dem South Lawn vom WH-Balkon zuwinken. pic.twitter.com/gdeZGKfdHS

      &ndash Mark Knoller (@markknoller) 15. September 2020

      Nach Angaben des Präsidenten werden die Nationen “Botschaften errichten, Botschafter austauschen und anfangen, als Partner zusammenzuarbeiten.”

      “Sie werden zusammenarbeiten. Sie sind Freunde,” Trump sagte. “Es wird sehr, sehr bald andere Länder geben, die diesen großen Führern folgen werden.”

      Israel, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain werden Botschaften gründen, Botschafter austauschen und anfangen, als Partner zusammenzuarbeiten.

      "Sie sind Freunde." pic.twitter.com/abXBd9tGl6

      &ndash Das Weiße Haus (@WhiteHouse) 15. September 2020

      Im Rahmen der Friedensabkommen werden die Nationen diplomatische Beziehungen und verschiedene Richtlinien aufbauen, um freieres Reisen und Religion in den Regionen zu gewährleisten.

      „Dank des großen Mutes der Staats- und Regierungschefs dieser drei Länder machen wir einen großen Schritt in Richtung einer Zukunft, in der Menschen aller Glaubensrichtungen und Herkunft in Frieden und Wohlstand zusammenleben“, sagte Trump.

      Vor der Zeremonie schloss sich Netanjahu Trump im Oval Office an, wo ihm „ein besonderes Zeichen der Zuneigung“ verliehen wurde, ein Schlüssel zum Weißen Haus. Netanjahu dankte Trump und sagte, er habe einen Schlüssel zu den Herzen der Menschen in Israel. Er lobte Trump auch für seine Hilfe beim Frieden im Nahen Osten.

      „Das ist vor einigen Jahren noch unvorstellbar. Aber mit Entschlossenheit, Entschlossenheit [und] einem neuen Blick auf die Art und Weise, wie Frieden getan wird, wird dies erreicht“, sagte Netanjahu und lobte die Trump-Administration für ihre Unterstützung bei der Vermittlung der Deals.

      Premierminister Netanjahu erhält von Pres Trump einen „Schlüssel zum Weißen Haus“. Er nennt es "ein besonderes Zeichen der Zuneigung" für Netanjahu, der darauf reagierte, indem er Trump sagte, er habe "einen Schlüssel zu den Herzen des Volkes Israels", für alles, was er getan habe. pic.twitter.com/W20rxxaBOw

      &ndash Mark Knoller (@markknoller) 15. September 2020

      Trump signalisierte auch, dass die Vermittlung weiterer Friedensabkommen im Nahen Osten für ihn Priorität hat, und behauptete, Saudi-Arabien könnte das nächste sein.

      Nun sagt Pres Trump, er erwarte, dass 7, 8 oder 9 weitere Länder einer Normalisierung der Beziehungen zu Israel zustimmen. Nur wenige Stunden zuvor hatte er die Zahl auf 5, 6 oder 7 gesetzt. Bevor er WH zu einem Rathaus in Philadelphia verließ, sagte er, er glaube, Saudi-Arabien werde eines von ihnen sein.

      &ndash Mark Knoller (@markknoller) 15. September 2020

      Der Berater des Weißen Hauses und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner lobte die Entscheidung, die er am Dienstagabend auf CNN mitgewirkt hatte, und sagte, dass nichts davon möglich wäre, wenn Trump an der DC-Erzählung festgehalten hätte.

      “D ie Diplomatie, die ich in den letzten Jahren gemacht habe, war offensichtlich untraditionell. Wir haben dafür einige Kritik einstecken müssen, aber wir haben unsere Karten sehr nah an unserer Weste gehalten, und es hat Ergebnisse gebracht,” er.

      “Viele Leute, die den Ansatz kritisieren, den wir bei diesem Deal gewählt haben, sind die gleichen Leute, die gesagt haben, wenn Trump gewählt würde, wären wir im III. W eltkrieg, und das hat ehrlich gesagt nicht funktioniert, 8221 Kushner fuhr fort.

      Senior Advisor @JaredKushner hebt die Wirksamkeit der unkonventionellen Diplomatie von Präsident @realDonaldTrump hervor, die zu Friedensabkommen im Nahen Osten geführt hat pic.twitter.com/u9LtRUCM1F

      &ndash Team Trump (SMS an 88022) (@TeamTrump) 15. September 2020

      Andere wiesen darauf hin, dass sich diese Strategie, obwohl sie für einige auf dem Hügel weit hergeholt war, als erfolgreich erwies.

      Hier gibt es eine einfache außenpolitische Lektion: Belohnen Sie Ihre Freunde und bestrafen Sie Ihre Feinde, denn dann haben Sie mehr Freunde und weniger Feinde. Trump verstand dies intuitiv und hatte den Mut, im Grunde das gesamte außenpolitische Establishment der DC zu ignorieren, um es zu verfolgen. 9/

      &mdash Noah Pollak (@NoahPollak) 15. September 2020

      Copyright © 2021 The Federalist, eine völlig unabhängige Abteilung von FDRLST Media, Alle Rechte vorbehalten.


      3. April 1949: Israel und Jordanien unterzeichnen einen Waffenstillstand VereinbarungenT

      Nach der Unabhängigkeitserklärung Israels am 14. Mai 1948 eskalierten die anhaltenden Kämpfe zu einem ausgewachsenen Krieg, als Armeen der umliegenden arabischen Staaten einen Angriff auf den jungen Staat Israel starteten.

      Obwohl Jordanien zuvor zugestimmt hatte, nicht anzugreifen, marschierte es zusammen mit Ägypten, Syrien und dem Irak in Israel ein.

      Am Ende des israelischen Unabhängigkeitskrieges, der 10 Monate dauerte, unterzeichnete Israel Waffenstillstandsabkommen mit Ägypten, Syrien und Jordanien. Das Abkommen mit Jordanien legte Demarkationslinien zwischen israelischen und jordanischen Streitkräften in Jerusalem sowie in Judäa und Samaria fest. Diese Demarkationslinie, die nie als Grenze gedacht war, wurde als “Grüne Linie” bekannt


      Israel War of Independence: Israel-Jordan Armistice Agreement

      Responding to the Security Council resolution of 16 November 1948, calling upon them, as a further provisional measure under Article 40 of the Charter of the United Nations and in order to facilitate the transition from the present truce to permanent peace in Palestine, to negotiate an armistice

      Having decided to enter into negotiations under United Nations chairmanship concerning the implementation of the Security Council resolution of 16 November 1948 and having appointed representatives empowered to negotiate and conclude an Armistice Agreement

      The undersigned representatives of their respective Governments, having exchanged their full powers found to be in good and proper form, have agreed upon the following provisions:

      With a view to promoting the return of permanent peace in Palestine and in recognition of the importance in this regard of mutual assurances concerning the future military operations of the Parties, the following principles, which shall be fully observed by both Parties during the armistice, are hereby affirmed:

      1. The injunction of the Security Council against resort to military force in the settlement of the Palestine question shall henceforth be scrupulously respected by both Parties

      2. No aggressive action by the armed forces - land, sea, or air - of either Party shall be undertaken, planned, or threatened against the people or the armed forces of the other it being understood that the use of the term planned in this context has no bearing on normal staff planning as generally practised in military organisations

      3. The right of each Party to its security and freedom from fear of attack by the armed forces of the other shall be fully respected

      4. The establishment of an armistice between the armed forces of the two Parties is accepted as an indispensable step toward the liquidation of armed conflict and the restoration of peace in Palestine.

      With a specific view to the implementation of the resolution of the Security Council of 16 November 1948, the following principles and purposes are affirmed:

      1. The principle that no military or political advantage should be gained under the truce ordered by the Security Council is recognised

      2. It is also recognised that no provision of this Agreement shall in any way prejudice the rights, claims and positions of either Party hereto in the ultimate peaceful settlement of the Palestine question, the provisions of this Agreement being dictated exclusively by military considerations.

      1. In pursuance of the foregoing principles and of the resolution of the Security Council of 16 November 1948, a general armistice between the armed forces of the two Parties - land, sea and air - is hereby established.

      2. No element of the land, sea or air military or para-military forces of either Party, including non-regular forces, shall commit any warlike or hostile act against the military or para-military forces of the other Party, or against civilians in territory under the control of that Party or shall advance beyond or pass over for any purpose whatsoever the Armistice Demarcation Lines set forth in articles V and VI of this Agreement or enter into or pass through the air space of the other Party.

      3. No warlike act or act of hostility shall be conducted from territory controlled by one of the Parties to this Agreement against the other Party.

      1. The lines described in articles V and VI of this Agreement shall be designated as the Armistice Demarcation Lines and are delineated in pursuance of the purpose and intent of the resolution of the Security Council of 16 November 1948.

      2. The basic purpose of the Armistice Demarcation Lines is to delineate the lines beyond which the armed forces of the respective Parties shall not move.

      3. Rules and regulations of the armed forces of the Parties, which prohibit civilians from crossing the fighting lines or entering the area between the lines, shall remain in effect after the signing of this Agreement with application to the Armistice Demarcation Lines defined in articles V and VI.

      1. The Armistice Demarcation Lines for all sectors other than the sector now held by Iraqi forces shall be as delineated on the maps in annex I to this Agreement, and shall be defined as follows:

      (a) In the sector Kh Deir Arab (MR 1510-1574) to the northern terminus of the lines defined in the 30 November 1948 Cease-Fire Agreement for the Jerusalem area, the Armistice Demarcation Lines shall follow the truce lines as certified by the United Nations Truce Supervision Organisation

      (b) In the Jerusalem sector, the Armistice Demarcation Lines shall correspond to the lines defined in the 30 November 1948 Cease-Fire Agreement for the Jerusalem area

      (c) In the Hebron-Dead Sea sector, the Armistice Demarcation Line shall be as delineated on map 1 and marked B in annex I to this Agreement

      (d) In the sector from a point on the Dead Sea (MR 1925-0958) to the southernmost tip of Palestine, the Armistice Demarcation Line shall be determined by existing military positions as surveyed in March 1949 by United Nations observers, and shall run from north to south as delineated on map 1 in annex I to this Agreement.

      1. It is agreed that the forces of the Hashemite Jordan Kingdom shall replace the forces of Iraq in the sector now held by the latter forces, the intention of the Government of Iraq in this regard having been communicated to the Acting Mediator in the message of 20 March from the Foreign Minister of Iraq authorising the delegation of the Hashemite Jordan Kingdom to negotiate for the Iraqi forces and stating that those forces would be withdrawn.

      2. The Armistice Demarcation Line for the sector now held by Iraqi forces shall be as delineated on map 1 in annex I to this Agreement and marked A.

      3. The Armistice Demarcation Line provided for in paragraph 2 of this article shall be established in stages as follows, pending which the existing military lines may be maintained:

      (a) In the area west of the road from Baqa to Jaljulia, and thence to the east of Kafr Qasim: within five weeks of the date on which this Armistice Agreement is signed

      (b) In the area of Wadi Ara north of the line from Baqa to Zubeiba: within seven weeks of the date on which this Armistice Agreement is signed

      (c) In all other areas of the Iraqi sector: within fifteen weeks of the date on which this Armistice Agreement is signed.

      4. The Armistice Demarcation Line in the Hebron-Dead Sea sector, referred to in paragraph (c) of article V of this Agreement and marked B on map 1 in annex I, which involves substantial deviation from the existing military lines in favour of the forces of the Hashemite Jordan Kingdom, is designated to offset the modifications of the existing military lilies in the Iraqi sector set forth in paragraph 3 of this article.

      5. In compensation for the road acquired between Tulkarem and Qalqiliya, the Government of Israel agrees to pay to the Government of the Hashemite Jordan Kingdom the cost of constructing twenty kilometres of first-class new road.

      6. Wherever villages may be affected by the establishment of the Armistice Demarcation Line provided for in paragraph 2 of this article, the inhabitants of such villages shall be entitled to maintain, and shall be protected in, their full rights -of residence, property and freedom. In the event any of the inhabitants should decide to leave their villages, they shall be entitled to take with them their livestock and other movable property, and to receive without delay full compensation for the land which they have left. It shall be prohibited for Israeli forces to enter or to be stationed in such villages, in which locally recruited Arab police shall be organised and stationed for internal security purposes.

      7. The Hashemite Jordan Kingdom accepts responsibility for all Iraqi forces in Palestine.

      8. The provisions of this article shall not be interpreted as prejudicing, in any sense, an ultimate political settlement between the Parties to this Agreement.

      9. The Armistice Demarcation Lines defined in articles V and VI of this Agreement are agreed upon by the Parties without prejudice to future territorial settlements or boundary lines or to claims of either Party relating thereto.

      10. Except where otherwise provided, the Armistice Demarcation Lines shall be established, including such withdrawal of forces as may be necessary for this purpose, within ten days from the date on which this Agreement is signed.

      11. The Armistice Demarcation Lines defined in this article and in article V shall be subject to such rectification as may be agreed upon by the Parties to this Agreement, and all such rectifications shall have the same force and effect as if they had been incorporated in full in this General Armistice Agreement.

      1. The military forces of the Parties to this Agreement shall be limited to defensive forces only in the areas extending ten kilometres from each side of the Armistice Demarcation Lines, except where geographical considerations make this impractical, as at the southernmost tip of Palestine and the coastal strip. Defensive forces permissible in each sector shall be as defined in annex II to this Agreement. In the sector now held by Iraqi forces, calculations oil the reduction of forces shall include the number of Iraqi forces in this sector.

      2. Reduction of forces to defensive strength in accordance with the preceding paragraph shall be completed within ten days of the establishment of the Armistice Demarcation Lines defined in this Agreement. In the same way the removal of mines from mined roads and areas evacuated by either Party, and the transmission of plans showing the location of such minefields to the other Party, shall be completed within the same period.

      3. The strength of the forces which may be maintained by the Parties on each side of the Armistice Demarcation Lines shall be subject to periodical review with a view toward further reduction of such forces by mutual agreement of the Parties.

      1. A Special Committee, composed of two representatives of each Party designated by the respective Governments, shall be established for the purpose of formulating agreed plans and arrangements designed to enlarge the scope of this Agreement and to effect improvements in its application.

      2. The Special Committee shall be organised immediately following the coming into effect of this Agreement and shall direct its attention to the formulation of agreed plans and arrangements for such matters as either Party may submit to it, which, in any case, shall include the following, on which agreement in principle already exists: free movement of traffic on vital roads, including the Bethlehem and Latrun-Jerusalem roads resumption of the normal functioning of the cultural and humanitarian institutions on Mount Scopus and free access thereto free access to the Holy Places and cultural institutions and use of the cemetery on The Mount of Olives resumption of operation of the Latrun pumping station provision of electricity for the Old City and resumption of operation of the railroad to Jerusalem.

      3. The Special Committee shall have exclusive competence over such matters as may be referred to it. Agreed plans and arrangements formulated by it may provide for the exercise of supervisory functions by the Mixed Armistice Commission established in article XI.

      Agreements reached between the Parties subsequent to the signing of this Armistice Agreement relating to such matters as further reduction of forces as contemplated in paragraph 3 of article VII, future adjustments of the Armistice Demarcation Lines, and plans and arrangements formulated by the Special Committee established in article VIII, shall have the same force and effect as the provisions of this Agreement and shall be equally binding upon the Parties.

      An exchange of prisoners of war having been effected by special arrangement between the Parties prior to the signing of this Agreement, no further arrangements on this matter are required except that the Mixed Armistice Commission shall undertake to re-examine whether there may be any prisoners of war belonging to either Party which were not included in the previous exchange. In the event that prisoners of war shall be found to exist, the Mixed Armistice Commission shall arrange for all early exchange of such prisoners. The Parties to this Agreement undertake to afford full co-operation to the Mixed Armistice Commission in its discharge of this responsibility.

      1. The execution of the provisions of this Agreement, with the exception of such matters as fall within the exclusive competence of the Special Committee established in article VIII, shall be supervised by a Mixed Armistice Commission composed of five members, of whom each Party to this Agreement shall designate two, and whose Chairman shall be the United Nations Chief of Staff of the Truce Supervision Organisation or a senior officer from the observer personnel of that organisation designated by him following consultation with both Parties to this Agreement.

      2. The Mixed Armistice Commission shall maintain its headquarters at Jerusalem and shall hold its meetings at such places and at such times as it may deem necessary for the effective conduct of its work.

      3. The Mixed Armistice Commission shall be convened in its first meeting by the United Nations Chief of Staff of the Truce Supervision Organisation not later than one week following the signing of this Agreement.

      4. Decisions of the Mixed Armistice Commission, to the extent possible, shall be based on the principle of unanimity. In the absence of unanimity, decisions shall be taken by a majority vote of the members of the Commission present and voting.

      5. The Mixed Armistice Commission shall formulate its own rules of procedure. Meetings shall be held only after due notice to the members by the Chairman. The quorum for its meetings shall be a majority of its members.

      6. The Commission shall be empowered to employ observers, who may be from among the military organisations of the Parties or from the military personnel of the United Nations Truce Supervision Organisation, or from both, in such numbers as may be considered essential to the performance of its functions. In the event United Nations observers should be so employed, they shall remain under the command of the United Nations Chief of Staff of the Truce Supervision Organisation. Assignments of a general or special nature given to United Nations observers attached to the Mixed Armistice Commission shall be subject to approval by the United Nations Chief of Staff or his designated representative on the Commission, whichever is serving as Chairman.

      7. Claims or complaints presented by either Party relating to the application of this Agreement shall be referred immediately to the Mixed Armistice Commission through its Chairman. The Commission shall take such action on all such claims or complaints by means of its observation and investigation machinery as it may deem appropriate, with a view to equitable and mutually satisfactory settlement.

      8. Where interpretation of the meaning of a particular provision of this Agreement, other than the preamble and articles I and II, is at issue, the Commission's interpretation shall prevail. The Commission, in its discretion and as the need arises, may from time to time recommend to the Parties modifications in the provisions of this Agreement.

      9. The Mixed Armistice Commission shall submit to both Parties reports on its activities as frequently as it may consider necessary. A copy of each such report shall be presented to the Secretary-General of the United Nations for transmission to the appropriate organ or agency of the United Nations.

      10. Members of the Commission and its observers shall be accorded such freedom of movement and access in the area covered by this Agreement as the Commission may determine to be necessary, provided that when such decisions of the Commission are reached by a majority vote United Nations observers only shall be employed.

      11. The expenses of the Commission, other than those relating to United Nations observers, shall be apportioned in equal shares between the two Parties to this Agreement.

      1. The present Agreement is not subject to ratification and shall come into force immediately upon being signed.

      2. This Agreement, having been negotiated and concluded in pursuance of the resolution of the Security Council of 16 November 1948 calling for the establishment of an armistice in order to eliminate the threat to the peace in Palestine and to facilitate the transition from the present truce to permanent peace in Palestine, shall remain in force until a peaceful settlement between the Parties is achieved, except as provided in paragraph 3 of this article.

      3. The Parties to this Agreement may, by mutual consent, revise this Agreement or any of its provisions, or may suspend its application, other than articles I and III, at any time. In the absence of mutual agreement and after this Agreement has been in effect for one year from the date of its signing, either of the Parties may call upon the Secretary-General of the United Nations to convoke a conference of representatives of the two Parties for the purpose of reviewing, revising, or suspending any of the provisions of this Agreement other than articles I and III. Participation in such conference shall be obligatory upon the Parties.

      4. If the conference provided for in paragraph 3 of this article does not result in an agreed solution of a point in dispute, either Party may bring the matter before the Security Council of the United Nations for the relief sought on the grounds that this Agreement has been concluded in pursuance of Security Council action toward the end of achieving peace in Palestine.

      5. This Agreement is signed in quintuplicate, of which one copy shall be retained by each Party, two copies communicated to the Secretary-General of the United Nations for transmission to the Security Council and to the United Nations Conciliation Commission on Palestine, and one copy to the United Nations Acting Mediator on Palestine.

      Done at Rhodes, Island of Rhodes, Greece, on the third of April one thousand nine hundred and forty-nine in the presence of the United Nations Acting Mediator on Palestine and the United Nations Chief of Staff of the Truce Supervision Organisation.

      For and on behalf of the Government of the Hashemite Jordan Kingdom

      Colonel Ahmed Sudki El-Jundi

      Lieutenant-Colonel Mohamed Maayte

      For and on behalf of the Government of Israel

      Lieutenant-Colonel Moshe Dayan

      Maps Delineating Armistice Demarcation Lines

      [These maps follow annex II, and are explained in the note by the Secretariat to article V of the Agreement]

      Definition of Defensive Forces

      1. For the purposes of this Agreement defensive forces shall be defined as follows:

      (a) A standard battalion to consist of not more than 800 officers and other ranks, and to be composed of not more than:

      (i) Four rifle companies with ordinary infantry equipment rifles, LMG's, SMG's, light mortars, anti-tank rifles and PIAT.

      The light mortars shall not be heavier than 2 inch.

      The following number of weapons per battalion shall not be exceeded: 48 LMG's, 16 mortars 2 inch, 8 PIAT's

      (ii) One support company with not more than six MMG's, six mortars not heavier than 3 inch, four anti-tank guns not heavier than six-pounders

      (iii) One headquarters company

      The artillery and anti-aircraft artillery to be allotted to the defensive forces shall consist of the following type of weapons: field guns not heavier than twenty-five pounders, the anti-aircraft guns not heavier than forty millimetres.

      2. The following are excluded from the term "defensive forces":

      Armour, such as tanks of all types, armoured cars, Bren gun carriers, halftracks, armoured vehicles or load carriers, or any other armoured vehicles

      All support arms and units other than those specified in paragraphs I (a) i and ii, and I (b) above

      Service units to be agreed upon.

      In the areas where defensive forces only are permitted airfields, airstrips, landing fields and other installations, and military aircraft shall be employed for defensive and normal supply purposes only.

      11. The defensive forces which may be maintained by each Party in the areas extending ten kilometres from each side of the Armistice Demarcation Lines, as provided in paragraph I of article VI, shall be as follows for the sectors described in article V, paragraph 1:

      1. Sector Kh Deir Arab (MR 1510-1574) to the northern terminus of the lines defined in the 30 November 1948 Cease-Fire Agreement for the Jerusalem area: one battalion each.

      2. Jerusalem sector: two battalions each.

      3. Hebron-Dead Sea sector: one battalion each.

      4. Sector Engeddi to Eylat: three battalions each. In addition, each side will be allowed one squadron of light armoured cars consisting of not more than 13 light armoured cars or half tracks. The weapons permissible on these vehicles will be determined by the Mixed Armistice Commission.

      5. Sector now held by Iraqi forces: five battalions each, and one squadron of armoured cars each.

      Laden Sie unsere mobile App herunter, um unterwegs auf die Jüdische Virtuelle Bibliothek zuzugreifen


      Agreements signed to normalize relations between Israel, UAE and Bahrain

      In a historic signing ceremony hosted by President Donald Trump at the White House, the United Arab Emirates and Bahrain on Tuesday became the third and fourth Arab nations to move toward establishing full diplomatic relations with Israel.

      "We're here this afternoon to change the course of history," Trump said, speaking from the South Lawn of the White House ahead of the signing, presenting himself as a diplomat and dealmaker weeks ahead of the election. "After decades of division and conflict we mark the dawn of a new Middle East."

      Representatives for Israel, the United Arab Emirates and Bahrain similarly heralded the historic nature of the agreements between their countries, making slight nods to the absent Palestinians and using soaring rhetoric to portray the dawn of a new era in the Middle East.

      Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu presented himself as a peacemaker while speaking about strength, declaring "this day is a pivot of history. It heralds a new dawn of peace.”

      "This peace will eventually expand to include other Arab states and, ultimately, it can end the Arab-Israeli conflict once and for all," Netanyahu said.

      Emirati Foreign Minister Sheikh Abdullah bin Zayed Al Nahyan, the crown prince of Abu Dhabi's brother, spoke next -- addressing Netanyahu.

      "Thank you for choosing peace and for halting the annexation of Palestinian territories, a position that reinforces our shared will to achieve better future for generations to come," he said. Israel, though, has only agreed to the suspension of its plans to annex land.

      Bahrain's foreign minister, Sheikh Khalid bin Ahmed Al Khalifa, said "today's agreement is an important first step and it is now incumbent on us to work urgently and actively to bring about the lasting peace and security our people deserve."

      The four men then signed copies of several documents: one between Israel and the UAE described by an announcer as "a treaty of peace, diplomatic relations, and full normalization,” another between Israel and Bahrain described as a "declaration of peace," and a third that all four signed described as the "Abraham Accords," a name used by the White House in reference to the patriarch of Judaism, Islam and Christianity.

      Trump's signatures on the bilateral agreements amounted to a "witness or observer" signature, a senior administration official said Thursday. The White House has not released the texts of any of the documents or described what exactly was in the one called the "Abraham Accords."

      For all the significance of Tuesday’s signings, former Middle East peace negotiator Dennis Ross said they are more "symbolic" than substantive, noting that the parties did not sign "full-fledged peace treat[ies]” and that many of the substantive details of the agreements still have to be negotiated.

      Ross further cautioned against an "apples-to-oranges” comparison in equating Tuesday’s deals with Israel's two prior historic agreements normalizing relations with Jordan and Egypt, which he said were much more difficult to achieve.

      "Those were countries that fought wars with Israel. These are not countries that have fought wars with Israel, these are countries that don't have a common border with Israel and have never taken part in past conflicts," Ross, who served as a senior adviser to former President Barack Obama said.

      Speaking from the Oval Office ahead of the signing ceremony, Trump claimed that the US is "very far down the road” in closing similar deals with an additional five or six other countries.

      "Many of them and they’re going to be coming along,” Trump said. He said some will come along "before the election perhaps, but a lot of them after.”

      Tuesday’s signing comes just a little over a month since the president announced that the U.S. had helped to strike a deal between Israel and UAE last month, and Bahrain followed suit last week.

      Coming fewer than two months before Election Day, the timing of the agreements was politically opportune for Trump as he looks to showcase a foreign policy achievement as he seeks a second term in the White House.

      Jon Alterman, the director of the Middle East Program at the Center for Strategic and International Studies, said that the agreements are the culmination of years of patient diplomacy that date back to the Obama administration but that the Emirates have been in the "driver’s seat” in closing a deal at a moment when both the US and Israel wanted a political victory.

      "The administration really wants the deal, because they're concerned about politics. The Israelis really want the deal. So give them what they really want to get what you want and then continue to negotiate to get more," Alterman said.

      While the deals represent a win for the parties involved, it comes as a loss to the Palestinians, who view the deal by Arab nations to engage with Israel as a betrayal to the cause of Palestinian statehood.

      "It sends a message to the Palestinians that other countries in the region, they're going to put their own national interests first, not that they don't care about Palestinians, but they're gonna put their national interests first," Ross said.

      While Trump hopes of achieving what he has coined the "ultimate deal" in the form of an Israeli-Palestinian peace agreement remains a distant prospect, Kushner went so far as to contend that the new agreement "signals the end, we believe, of the Arab-Israeli conflict" in an interview on ABC's "Good Morning America" on Tuesday.

      "There's still a lot more work to do but for 70 years in the region you've had the Arab countries not wanting to interact with Israel in a substantive way," Kushner said, making the case that the engagement represents a new chance for peace in the region.

      "It is not the end of the conflict between the Israeli and the Palestinians. The Palestinians are calling this a betrayal. Are their hopes for a state now dead?" ABC News' Chief anchor George Stephanopoulos followed up.

      "No, look, I think there is a lot of posture. In deals, everyone is at no until there's a yes. I think what you're seeing is tremendous movement. They were caught by surprise by this. The Arab countries want to focus on their citizens and want them to have better lives and are tired of waiting for the Palestinians to not be practical and make a deal. President Trump is a dealmaker," Kushner responded. "At some point when they decide they want to live better lives I believe they'll engage."

      This report was featured in the Wednesday, Sept. 16, 2020, episode of “Start Here,” ABC News’ daily news podcast.

      "Start Here" offers a straightforward look at the day's top stories in 20 minutes. Listen for free every weekday on Apple Podcasts, Google Podcasts, Spotify, the ABC News app or wherever you get your podcasts.


      Oslo Accords

      In 1993, with U.S. President Bill Clinton looking on, Rabin and Arafat shook hands on the White House lawn after reaching a deal, known as the Oslo Accords.

      The Oslo Accords did not include a peace deal between the Israelis and Palestinians but did provide a road map for objectives between the two peoples. In the &ldquoDeclaration of Principles,&rdquo Israel agreed to a gradual withdrawal from Palestinian territories, with the PLO gaining control, as well as recognition of the PLO as the &ldquoPalestinian Authority.&rdquo Issues like Jerusalem were to be discussed at a later point.

      Even without concrete solutions, the Oslo agreements seemed promising. Things were looking up and in 1994, Israel reached its second peace deal with an Arab neighbor when Rabin signed an accord with Jordanian King Hussein.


      Annexation Won’t “Kill” Jordan’s Peace Agreement with Israel

      Will Israeli annexation of the Jordan Valley come at the expense of peace with Jordan? A number of defense and security officials, diplomats, foreign policy wonks, and analysts have fretted that a surge of anger over the move among Jordan’s “majority Palestinian population” might force King Abdullah II’s hand. Relations between the two states have been in a free-fall over the last few years, rocked by repeated confrontations over access to Jerusalem’s Islamic shrines, and two separate incidents in which Israeli security guards shot dead Jordanian citizens. On May 15, 2020, remarks by King Abdullah II lent credence to these concerns when he warned that annexation could provoke a “massive confrontation with Jordan.”

      But how serious are such threats? When protests erupt in Jordan, and the parliament passes motions demanding the treaty be severed, will King Abdullah II bow to their will?

      Underneath the ominous headlines, a well-practiced dance is taking place. Well-publicized snubs and fiery rhetoric signal official outrage, while the parties simultaneously seek denouement. When Israel moves ahead with annexation—whether in its fuller form or the more probable scaled-down version, Jordan will immediately recall its ambassador from Tel Aviv, consider expulsion or closure of the Israeli mission, and maybe, just maybe, give in to popular demands to scuttle the 2016 agreement to import natural gas from Israel.

      But terminate the 1994 Wadi Araba treaty all together? Let me repeat: Not. A. Chance.

      In the abstract, the probable outcome should be self-evident. Unilateral abrogation of a signed peace agreement would be a provocative and costly act. Absent a fundamental change in circumstance mitigating those risks, such as an improvement in the imbalance of power between the former belligerents or alternative alliance options to deter adversaries, states are more likely to maintain the agreement. This is particularly true if a big portion of the document is a text-book non-aggression pact and the last potential border incident was barely a month ago.

      Even before considering the repercussions of abrogating the treaty on foreign assistance to Jordan—not only from the United States, but Saudi Arabia and the Emirates, it should be readily apparent that Jordan’s “limited options” include the few diplomatic and rhetorical tools they can deploy to signal discontent and diffuse public anger whilst maintaining the status quo. This is, after all, how the regime has managed each of the earlier outrage-provoking crises that have erupted over the last 25 years. Nothing in the conditions within the Kingdom or around it have changed sufficiently to warrant such a risk.

      So why do we keep talking about it? Why are premature obituaries to the 1994 Wadi Araba treaty one of the most predictable side-effects to crises in the Israeli-Palestinian peace process?

      There are two reasons. First, the majority of research and commentary on Jordanian-Israeli relations post the culmination of the treaty focus on its failure to “good neighborly relations.” These studies rightly conclude that enduring antipathy to normalization with Israel has prompted the regime to all but abandon clauses in the agreement calling for cross-border cooperation in the economic, environmental, and scientific fields, as well as cultural exchange. However, inaccurately recounting how and why such a frosty peace developed between Israel and Jordan, these studies overestimate the importance of these clauses to the genesis of the treaty and its durability.

      Certainly, there was hope in 1994 that the Wadi Araba Treaty would lead to a more positive peace than its Egyptian-Israeli counterpart. But that was never the primary or even principal objective in seeking its culmination. The main goal of a peace agreement was to put an end to 40 years of belligerency in which Jordan was almost always on the losing end. Ask any Jordanian official who took part in the negotiations at any level. They will give you the same answer every single time—the late King Hussein pursued peace with Israel because he did not want to fight another war (full stop).

      The second reason is more discursive. Fragility, it would seem, is what states make of it. And in the case of the putative fragility of the Jordanian-Israeli peace agreement, they make a whole lot. Evidence of durability notwithstanding, reinforcing the perception of the 1994 Wadi Araba treaty as one protest away from evaporation is an effective means of leverage both Jordanians and Israelis routinely employ to their advantage.

      It’s not by accident that King Abdullah II publicly warned of massive confrontations and the danger of chaos just weeks before a series of teleconferences with key congressional leaders in the United States. The specter of instability along its western border is a standard line in the Jordanian playbook when making the rounds on Capitol Hill. They know it works. Conversely, Israeli officials similarly invoke the fragility of the treaty when arguing against territorial compromise. It even comes up in the annexation debate. If both the treaty and the entire Hashemite monarchy can be wiped away by an angry mob, how can Israel risk ceding control of the Jordan Valley?

      Ironically, the tea leaves suggest that Jordan is winning—or at least losing less precipitously, on this rhetorical round. After weeks of running full bore towards annexation of up to 30 percent of the West Bank, including the Jordan Valley, all signs point to a deferred decision and the extension of Israeli sovereignty to a few more settlements around Jerusalem. While these expected adjustments will do little to resuscitate the prospect of a viable Palestinian State, they should serve to make the status quo just a little more tenable for Jordan.


      Schau das Video: Svět z ptačí perspektivy - Pozoruhodné Jordánsko. HD